Das nationale Angebot für Dienstleistungsinnovationen

Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die als Endergebnis eine Dienstleistung haben, werden in fast allen Programmen der FFG unterstützt. Für derartige Projekte hat die FFG im Jahr 2016 eine Fördersumme von rund 103 Millionen Euro und für die Breitbandinitiative weitere 85 Millionen Euro zugesprochen. Meistens handelt sich jedoch um Dienstleistungen mit technologischem Hintergrund.

Für weniger forschungslastige Projekte sind die Instrumente Innovationscheck zum Einstieg im Innovationsprozess relevante Angebote für die Unterstützung der Entwicklung innovativer Dienstleistungen. Um den Einstieg in eine kontinuierliche Forschungs- und Innovationstätigkeit zu erleichtern und die Qualität der Forschungsprojekte zu heben, bündeln BMK und BMDW aufeinander abgestimmte KMU-Förderungen der FFG.

Die grundlagennahe Forschung – auch mit sozialer und humanwissenschaftlicher Komponenten – kann im Rahmen von BRIDGE unterstützt werden.

Im Rahmen der Unternehmensprojektförderung im Basisprogramm können Dienstleistungsinnovatoinen gefördert werden. Auch Startups bzw. Unternehmen in Gründung sind eingeladen, ihre Anträge einzureichen.

Die Programme, die sich mit den wesentlichen Herausforderungen der Gesellschaft, wie dem Altern der Gesellschaft oder Mobilitätskonzepte beschäftigen, z. B. Ambient Assisted Living, Mobilität der Zukunft, Take off, Energie der Zukunft etc., haben ebenfalls einen großen Anteil an Projekten mit einen Dienstleistungsangebot als Endergebnis. Insbesondere im Umfeld der Produktion wird durch die zunehmende Vernetzung und Digitalisierung das Potenzial für die Entwicklung innovativer Dienstleistungsangebote gesehen. Im Programm Produktion der Zukunft werden diese Aspekte berücksichtigt, wie auch die Auswirklungen auf das Arbeitsleben betrachtet und Lösungen gesucht.

Ausbildungsmaßnahmen in der FFG werden im Programm Forschungskompetenzen für die Wirtschaft unterstützt, auch im Kontext von Dienstleistungsinnovationen. Das Programm hat als Ziel den Aufbau, die Vertiefung und die Erweiterung von Kompetenzen des Forschungs- und Innnovationspersonals.