FFG-INNOVATIONS-CAFÉ Alpbach: Ideen für eine bessere Zukunft

Wie steht es um die Technologiesouveränität Österreichs bzw. Europas? Wie bringt man innovative Ideen schneller in den Markt? Diese und andere Fragen wurden heute, Donnerstag, im FFG-INNOVATIONS-CAFÉ in Alpbach diskutiert.

Bundesminister Martin Kocher und ausgewählte Innovationstreiber erörterten auf Einladung von FFG-Geschäftsführerin Henrietta Egerth - in Kooperation mit dem Bundesministerium für Arbeit und Wirtschaft - die Chancen von disruptiven Innovationen und Zukunfttrends für Österreich.

„Jetzt geht es darum, den Raum für disruptive Innovationen zu schaffen“, betonte FFG Geschäftsführerin Henrietta Egerth beim FFG-INNOVATIONS-CAFÉ. Auch für Wirtschaftsminister Martin Kocher sind „Innovationen der wichtigste Hebel um die Chancen der Transformation nutzen zu können und wettbewerbsfähig zu bleiben.“ Ziel seien neue Zugänge auch in der Förderung zu finden, die uns weiterbringen, so Minister Kocher.

(c) Alex Felten

In einer Zeit der Multi-Krisen ändere sich die Perspektive auf das, was angewandte Forschung und Innovation leisten soll. Die aktuellen Herausforderungen zeigen, dass Resilienz eine zentrale Qualität ist, die auch in der Innovationspolitik an Wichtigkeit gewinnt. Das alleine wird jedoch nicht ausreichen, um eine nachhaltige und digitalisierte Zukunft zu gestalten. Märkte und Unternehmensstrategien werden sich verändern und mit ihnen unsere Verhaltensweisen. „Um hier nicht im globalen Wettbewerb weiter Boden zu verlieren, braucht es radikalere Ansätze, braucht es disruptive Innovationen“, so die FFG-Geschäftsführerin. Die FFG arbeitet an dem Thema und ist dabei ihr Angebot weiter zu entwickeln.

Damit Österreich auch in Zukunft ein wettbewerbsfähiger und exportstarker Wirtschaftsstandort bleibt, müsse man gemeinsam ein produktives Umfeld für Innovationen schaffen, waren sich die Anwesenden aus Politik und Wirtschaft einig. Gerade in den Schlüsselfeldern Digitalisierung, Life Sciences und Klimaschutz steht die technologische Unabhängigkeit Europas zur Disposition. Will man solche Innovationen fördern, müssen unterschiedlichste Zugänge möglich sein. Von der Ideenentwicklung über die Innovationsbegleitung bis hin zum Markteintritt und zur erfolgreichen Skalierung. Daher will die FFG in „Disrupt for a better Future“ das vorhandene Instrumentarium durch nicht-finanzielle Unterstützung ergänzen und durch Challenge-Formate gezielte Anreize setzen, um gesellschaftliche Herausforderungen mit großen Innovationssprüngen zu lösen.

Die Teilnehmer waren u.a.: Christina Antlanger-Winter Google Austria, Georg Bauer Stratec, Horst Bischof TU Graz, Florian Frauscher BMAW, Hermann Hauser Amadeus Capital Partners, Jo-Ann Innerlohinger Lenzing AG, Walter Ischia Innerspace, Michael Jerne NXP, Helmut Kaufmann AMAG, Thomas Monz AQT, Christoph Neumayer IV, Johannes Pleiner-Duxneuner Roche, Christoph Stadlhuber SIGNA, Stefan Thurner Complexity Science Hub, Andreas Treichl EFA/ERSTE Stiftung
 

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Mag. Matthis PRABITZ
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