CELTIC organisiert periodisch themenoffene Ausschreibungen für Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Bereich Software-Innovation. Große Unternehmen, KMU und Forschungseinrichtungen aus verschiedenen Ländern können gemeinsam CELTIC Projekte einreichen.
Themen & Wirkung
Fortschrittliche Kommunikationstechnologien sind eine zentrale Grundlage für die digitale Transformation Europas – etwa in Industrie, Energie, Mobilität oder Gesundheit.
Der Eureka Cluster CELTIC fördert anwendungsnahe Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Bereich Telekommunikation und 5G/6G. Durch die Zusammenarbeit von Industrie und Forschung entstehen innovative Kommunikationsdienste, die zur technologischen Souveränität und zu einer vernetzten, sicheren und nachhaltigen Gesellschaft beitragen.
Im Mittelpunkt steht nicht nur technologische Exzellenz und Fortschritt, sondern auch der Nutzen für Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt durch neue Produkte und Dienstleistungen, nachhaltige Prozesse, neue Geschäftsmodelle oder eine verbesserte Lebensqualität.
Warum mitmachen?
Als österreichisches Unternehmen oder Forschungseinrichtung können Sie sich aktiv an CELTIC Projekten beteiligen und damit Ihre Innovationskraft im internationalen Umfeld gezielt stärken. Sie profitieren von strategischen Partnerschaften, der Vernetzung mit internationalen Industriegemeinschaften sowie vom Zugang zu neuen Märkten. Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit um nationale Fördermittel anzusuchen.
Im Rahmen von CELTIC arbeiten Sie gemeinsam mit internationalen Partnern an der Entwicklung bahnbrechender Technologien, teilen Risiken und Kosten und beschleunigen die Markteinführung innovativer Lösungen. Dank der kontinuierlichen Begleitung durch das CELTIC-Clusterbüro und verbesserter Sichtbarkeit erhalten Sie optimale Unterstützung bei der Umsetzung Ihrer Projektidee.
Wie funktioniert CELTIC?
Ein erster Anlaufpunkt ist der CELTIC Proposers Brokerage Day. Dort treffen sich potenzielle Einreicher:innen und diskutieren erste Projektideen.
Der Einreichprozess bei CELTIC beginnt typischerweise mit der Einreichung eines vollständigen Projektantrags (FPP, Full Project Proposal). Diese wird in Zusammenarbeit mit den nationalen Förderagenturen begutachtet.
Projekte, die erfolgreich evaluiert werden, erhalten das CELTIC Label. Es dient als Gütesiegel und ist eine Voraussetzung für die nationale Förderung von CELTIC Projekten. Die entsprechenden nationalen Anträge müssen nach Abstimmung im Konsortium vor dem geplanten Projektstart rechtzeitig eingereicht werden.
Voraussetzung für die Teilnahme ist ein internationales Konsortium mit Partnern aus mindestens zwei Eureka-Ländern. Projekte müssen innovativ und marktorientiert sein und ein technisches Risiko aufweisen. Die Zusammenarbeit der Projektpartner soll ausgewogen und auf gemeinsame Wertschöpfung ausgerichtet sein.
Förderung
Die Finanzierung der Teilnehmer:innen in CELTIC-Projekten erfolgt in der Regel über nationale oder regionale Förderprogramme. Das übliche nationale Programm in Österreich ist die Basisprogramm-Förderung der FFG.
| Organisationstyp |
Förderung über Basisprogramm |
| Kleine Unternehmen |
max. Barzuschuss 60% |
| Mittlere Unternehmen |
max. Barzuschuss 50% |
| Große Unternehmen |
max. Barzuschuss 40% |
| Forschungseinrichtungen |
Teilnahme als Subauftragnehmer (Kostenanteil der Forschungseinrichtung wird entsprechend der Gesamtprojektförderung des Unternehmens abgedeckt), oder Durchführung als Konsortialprojekt (der Kostenanteil der Forschungseinrichtungen wird mit max. 50 % Zuschuss berücksichtigt). |
Abhängig vom technologischen Thema des Projekts, dem Organisationstyp und / oder dem Zeitpunkt des Antrags können auch andere Förderprogramme (wie z. B. Thematische Programme und weitere) verwendet werden, bei denen andere Förderquoten gelten.
Beratung und Unterstützung
Die FFG ist die nationale Kontaktstelle für CELTIC in Österreich. Eine frühzeitige Kontaktaufnahme ist empfehlenswert, wir beraten Sie gerne.
Eine Suche nach Projektpartnern im In- und Ausland kann z.B. über das Enterprise Europe Network erfolgen.