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EUREKA

Initiative für anwendungsnahe Forschung und Entwicklung in Europa

EUREKA ist ein europäisch-internationales Netzwerk für anwendungsnahe Forschung und Entwicklung (F&E) in Europa und bietet Unternehmen und Forschungseinrichtungen einen Rahmen für grenzüberschreitende Kooperationsprojekte. Derzeit sind 40 Staaten und die Europäische Union EUREKA-Mitglieder. Südkorea, Kanada, Südafrika und Chile sind assoziierte Partnerländer.
Programmeigentümer/Geldgeber
Zielgruppe Kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Große Unternehmen (GU), Start-Up
Themenbereich Dienstleistungsinnovationen, Gesellschaft, Informationstechnologie, Karriere in der Forschung, Lebenswissenschaften, Material und Produktion, Mobilität, Sicherheit, Umwelt und Energie, weitere Themen, Weltraum
Art des Angebots Förderung, Beratung, Initiative, Training, Vernetzung
Förderinstrument C3 E Einzelprojekt - Experimentelle Entwicklung
FFG-Bereich Europäische und Internationale Programme
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+++ 13 neue EUREKA-Netzwerkprojekte mit österreichischer Beteiligung +++

Eine Auswahl finden Sie hier.


Seit 1985 verleiht EUREKA sein Exzellenzlabel für marktorientierte F&E-Projekte:

Anforderungen an EUREKA-Projekte

  • Mindestens 2 Unternehmen aus 2 unterschiedlichen EUREKA- Mitgliedsländern (oder aus einem assoziierten Partnerland)
  • Ausgewogene Aufteilung  der Forschungsaktivitäten und Verwertungsmöglichkeiten bei den Projektpartnern
  • Für alle Themen offen (bottom-up)
  • Marktnahe Forschung und experimentelle Entwicklung (Technology Readiness Level 5)
  • Projektziel ist die Entwicklung eines Produktes, Verfahrens oder einer Dienstleistung
  • Nicht-militärische Anwendung

 

Förderungen der EUREKA-Projekte

  • Förderung durch nationale Förderprogramme z.B.: Basisprogramm der FFG, bei höheren Förderintensität von max. 40 - 60 % der förderbaren Kosten in Form einer reinen Zuschussförderung.
  • Unterschiedliche EUREKA-Förderschienen:EUREKA-Projekte können laufend als klassische EUREKA-Netzwerkprojekte oder bei den Eurostars-Projekten in allen technologischen Bereichen oder auch als thematisch orientierte Projekte bei EUREKA- Clustern eingereicht werden, zusätzlich gibt es das Investment-Readiness Trainingsprogramm von EUREKA-Innovest.

 

EUREKA-Netzwerkprojekte

EUREKA-Netzwerkprojekte können grundsätzlich laufend eingereicht werden, sie werden national evaluiert und gefördert (in Österreich über die Basisprogramme). Zusätzlich gibt es im Jahr drei bis vier Ausschreibungen mit EUREKA-Mitgliedsländern oder assoziierten Partnerländern, im Rahmen derer Vernetzungsaktivitäten und Veranstaltungen durchgeführt werden, um die transnationale Partnersuche für transnationale EUREKA-Netzwerkprojekte zu unterstützen.

Eurostars

Mit Eurostars steht F&E-treibenden KMU seit 2007 ein maßgeschneidertes Förderprogramm zur Verfügung. Seit 2014 läuft das Nachfolgeprogramm Eurostars-2, ein gemeinsames Förderprogramm von über 30 EUREKA-Mitgliedsländern und der Europäischen Union.

EUREKA-Cluster

EUREKA-Cluster sind von der Industrie ausgehende Initiativen, die sich auf Technologiebereiche von strategischem Interesse für (vor)wettbewerbliche Forschung und Entwicklung konzentrieren. Ihr Ziel ist es, die Entwicklung neuer Produkte und Anwendungen durch Netzwerkbildung gezielt zu fördern und die europäische Wirtschaft auf dem Weltmarkt zu stärken.

EUREKA-Innovest

Das EUREKA-Innovest ist ein Trainingsprogramm, das EUREKA-Projektteilnehmer unterstützt Finanzierungsmöglichkeiten für die Markteinführung ihrer innovativen Produkte und Dienstleistungen zu finden. Die Teilnehmer durchlaufen dabei verschiedene Trainings in Form von Webinaren, Coaching, One-to-One-Mentoring bis hin zu Pitching Events, um ihren Business Case auf seine Marktreife zu testen und sich Investoren gegenüber besser präsentieren zu können. EUREKA-Innovest  erhöht die Sichtbarkeit von EUREKA-Projekten gegenüber internationalen Investoren und stellt direkte Kontakte her.