Eureka Netzwerkprojekte

Einreichmöglichkeiten für bi- und multilaterale F&E-Projekte

Eureka-Netzwerkprojekte sind internationale, marktorientierte Forschungs- und experimentelle Entwicklungsprojekte von mindestens zwei Unternehmen aus zwei verschiedenen Eureka-Mitgliedsländern (oder assoziierten Partnerländern). Eureka ist offen für alle Themen! Ziel eines Eureka-Netzwerkprojekts ist die Entwicklung eines Produkts, eines Verfahrens oder einer Dienstleistung.

Anforderungen an Eureka-Projekte

  • Mindestens 2 unabhängige Unternehmen aus 2 unterschiedlichen Eureka-Mitgliedsländern (oder aus einem assoziierten Partnerland)
  • Ausgewogene Aufteilung  der Forschungsaktivitäten und Verwertungsmöglichkeiten bei den Projektpartnern
  • Für alle Themen offen (bottom-up)
  • Marktnahe Forschung und experimentelle Entwicklung (Technology Readiness Level 5-7)
  • Projektziel ist die Entwicklung eines Produktes, Prozesses oder Verfahrens
  • Nicht-militärische Anwendung

Einreichung national und international

Bei Eureka-Netzwerk und Globalstars Projekten reichen die transnationalen Projektpartner einen gemeinsamen Eureka Antrag über das Eureka-Einreichportal ein. Einen Leitfaden dazu finden sie nach der Registrierung im Portal.

Parallel dazu, ist es notwendig auch ein nationales Fördereransuchen zu stellen. In Österreich können Sie jede Förderung in Anspruch nehmen, wir empfehlen Ihnen den nationalen Antrag bei den Basisprogrammen der FFG über den eCall zu stellen. Um eine Eureka-Zuordnung zu erleichtern, muss der Langtitel des Basisprogramm-Antrags "Eureka Projekttitel" lauten. Im Kurztitel des Basisprogramm-Antrags bitte "Eureka Projektakronym" anführen. Es ist auch darauf zu achten, dass der nationale Antrag den gleichen Projekttitel enthält wie der internationale Eureka-Antrag.

Eine neue praxisorientierte Anleitung unterstützt Sie bei der Einreichung eines erfolgreichen Eureka-Antrages.

Grundsätzlich können Eureka-Netzwerkprojekte laufend eingereicht werden, jedoch gibt es in manchen Ländern auch Ausschreibungen. Hier ist es wichtig, dass auch österreichische Projektpartner diese Fristen einhalten, damit eine koordinierte Förderentscheidung der Förderagenturen möglich wird. 

Auswahlverfahren

Die Evaluierung der Eureka-Netzwerkprojekte erfolgt national, nach den jeweiligen Förderkriterien und Richtlinien. Evaluierungskriterien, die alle nationalen Förderagenturen entscheidend bewerten sind: Marktpotenzial, Innovation, Eignung der Projektpartner.

Bei positiver Evaluierung des Projektes durch die nationalen Förderagenturen wird das Eureka-Label erteilt und anschließend auch die nationalen Förderungen ausgeschüttet.

Ihre Services in der FFG dem Eureka-Büro in Österreich

  • Betreuung von Ihrer Projektidee bis zur Markteinführung
  • Unterstützung bei der Antragstellung
  • Unterstützung bei der Partnersuche (EEN)
  • Kommunikation mit anderen Eureka-Büros
Unternehmungen und Forschungseinrichtungen, die pan-europäische, anwendungsorientierte Forschungsprojekte durchführen wollen.

Das Wichtigste in Kürze

Initiative für
FachhochschulenForschungseinrichtungenGroße Unternehmen (GU)Kleine und mittlere Unternehmen (KMU)KompetenzzentrenUniversitäten
Geldgeber
Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus
Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur

Kontakt

DUNKEL Monika

Monika DUNKEL

Nationale Kontaktstelle
Eureka
+43 577 55-4906 E-Mail senden

Förderungen

Über die FFG

Die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) ist die nationale Förderinstitution für die unternehmensnahe Forschung und Entwicklung in Österreich. Förderungen der FFG tragen maßgeblich dazu bei, neues Wissen zu generieren, neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln und damit am Weltmarkt wettbewerbsfähiger zu sein.
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