EUREKA-Netzwerkprojekte sind internationale, marktorientierte Forschungs- und experimentelle Entwicklungsprojekte von mindestens zwei Unternehmen aus zwei verschiedenen EUREKA-Mitgliedsländern (oder assoziierten Partnerländern). EUREKA ist offen für alle Themen! Ziel eines EUREKA-Netzwerkprojekts ist die Entwicklung eines Produkts, eines Verfahrens oder einer Dienstleistung.

Details

Programmeigentümer/ Geldgeber BMDW - Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort BMVIT - Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
Thema
Dienstleistungsinnovationen, Gesellschaft, Informationstechnologie, Lebenswissenschaften, Material und Produktion, Mobilität, Sicherheit, Umwelt und Energie, Weltraum, weitere Themen
Förderinstrument
Geltungsbereich
international
Partner

Erforderlich

Es müssen Projektpartner aus mindestens zwei EUREKA Mitgliedsländern (oder einem EUREKA Mitgliedsland und einem assoziierten Partnerland) an einem EUREKA-Netzwerkprojekt teilnehmen. In Österreich sind ausschließlich Unternehmen einreichberechtigt. Universitäten und Forschungseinrichtungen können als Subauftragnehmer am Projekt beteiligt sein.

Eingabe Einreichung jederzeit möglich
FFG-Bereich
Europäische und Internationale Programme
Was wird gefördert Forschungs- und experimentelle Entwicklungsprojekte von Unternehmen, die in Zusammenarbeit mit transnationalen Projektpartnern aus EUREKA-Mitgliedsländern (oder assoziierten Partnerländern) durchgeführt werden und welche als Ergebnis kommerziell verwertbare Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen aufweisen.
Min. / max. Förderung k.A. / Keine Obergrenze
Förderbare Kosten Förderrichtlinien und Förderhöhe: • Die Förderung erfolgt aus nationalen Mitteln und nach nationalen Richtlinien (in Österreich FFG-Richtlinien). • In Österreich gelten Ausschreibungsleitfaden und Kostenleitfaden der Basisprogramme. • Die Förderung erfolgt in Form nicht rückzahlbarer Zuschüsse, vorausgesetzt internationaler Kooperation. Die Förderintensität für Unternehmen beträgt: • Kleine Unternehmen max. 60% • Mittlere Unternehmen max. 50% • Große Unternehmen max. 40%
Min. / max. Laufzeit 12 - 60 Monate

Anforderungen an EUREKA-Projekte

 

  • Mindestens 2 Unternehmen aus 2 unterschiedlichen EUREKA- Mitgliedsländern (oder aus einem assoziierten Partnerland)
  • Ausgewogene Aufteilung  der Forschungsaktivitäten und Verwertungsmöglichkeiten bei den Projektpartnern
  • Für alle Themen offen (bottom-up)
  • Marktnahe Forschung und experimentelle Entwicklung (Technology Readiness Level 5)
  • Projektziel ist die Entwicklung eines Produktes, Prozesses oder Verfahrens
  • Nicht-militärische Anwendung

 

Einreichung national und international

Bei den EUREKA-Netzwerkprojekten reichen die transnationalen Projektpartner einen gemeinsamen  Antrag (EUREKA Project Application Form) beim nationalen EUREKA Projektkoordinator (NPC) –in Österreich der FFG - des koordinierenden Landes ein.

Parallel dazu, ist es notwendig auch ein nationales Fördereransuchen zu stellen. In Österreich können Sie jede Förderung in Anspruch nehmen, wir empfehlen Ihnen den nationalen Antrag bei den Basisprogrammen der FFG über den eCall zu stellen. Der Projekttitel des Basisprogramm-Projektes soll gleich dem Titel des EUREKA- Netzwerkprojekts sein.

Grundsätzlich können EUREKA-Netzwerkprojekte laufend eingereicht werden, jedoch gibt es in manchen Ländern auch Ausschreibungen. Hier ist es wichtig, dass auch österreichische Projektpartner diese Fristen einhalten, damit eine koordinierte Förderentscheidung der Förderagenturen möglich wird. 

Auswahlverfahren

Die Evaluierung der EUREKA-Netzwerkprojekte erfolgt national, nach den jeweiligen Förderkriterien und Richtlinien. Evaluierungskriterien, die alle nationalen Förderagenturen entscheidend bewerten sind: Marktpotenzial, Innovation, Eignung der Projektpartner.

Bei positiver Evaluierung des Projektes durch die nationalen Förderagenturen wird das EUREKA Label erteilt und anschließend auch die nationalen Förderungen ausgeschüttet.

 

Ihre Services in der FFG  dem EUREKA-Büro in Österreich

  • Betreuung von Ihrer Projektidee bis zur Markteinführung
  • Unterstützung bei der Antragstellung
  • Unterstützung bei der Partnersuche (EEN)
  • Kommunikation mit anderen EUREKA-Büros

Beschreibung der Zielgruppe:
Unternehmungen und Forschungseinrichtungen, die pan-europäische, anwendungsorientierte Forschungsprojekte durchführen wollen.

Kontakt

Irina Slosar
Irina Slosar

T +43 5 7755 4901
irina.slosar@ffg.at
Karin Kurzweil
Karin Kurzweil
Erstberatung
T +43 5 7755 4903
karin.kurzweil@ffg.at
Dr. Olaf Hartmann
Dr. Olaf Hartmann

T +43 5 7755 4902
olaf.hartmann@ffg.at
Mag. Marie-Katharine Traunfellner
Mag. Marie-Katharine Traunfellner

T +43 5 7755 4705
marie-katharine.traunfellner@ffg.at