Innovationsfördernde öffentliche Beschaffung

Vorkommerzielle und kommerzielle öffentliche Beschaffung


Mann im Arztkittel mit Stethoskop. Foto: Shutterstock

Gesundheits- und Pflegeinnovationen aus und für Österreich

Gesucht werden neue Ansätze für Prävention, Behandlung, Pflege und Rehabilitation, die das Potenzial haben, öffentliche Institutionen bei den Herausforderungen von heute und morgen zu unterstützen. Einreichfrist: 31. August 2021.
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Marktplatz Innovation

Marktrecherche und Beschaffung von Innovation leicht gemacht: Der Marktplatz ist das Schaufenster für verwaltungstaugliche Innovationen.
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Grafik mit einer Uhr und dem Text 30 Minuten

30'Innovation: das neue IÖB-Onlineformat

Innovative Unternehmen stellen sich in interaktiven Online-Sessions öffentlichen Auftraggebern vor und diskutieren miteinander. Der Fokus liegt auf Themen, die den Puls der Zeit treffen.
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Stilisierte Rakete auf rotem Hintergrund. Grafik: aws

aws IÖB-Toolbox bietet neue Fördermöglichkeiten für öffentliche Auftraggeber

Die IÖB-Initiative unterstützt in Kooperation mit der aws innovationsfreudige Beschafferinnen und Beschaffer im Rahmen einer Förderung.
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Titelbild der OECD-Publikation

OECD-Report zur innovativen Beschaffung

Public Procurement for Innovation: Good Practices and Strategies.
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Nachfrageseitige Instrumente der Innovationspolitik und hierbei insbesondere die innovationsfördernde öffentliche Beschaffung haben in den letzten Jahren als Ergänzung zur „herkömmlichen“ angebotsorientierten Forschungsförderungspolitik international zunehmend Beachtung gefunden. Die österreichische Bundesregierung hat unter Federführung von BMK und BMDW ein Leitkonzept für die innovationsfördernde öffentliche Beschaffung (IÖB) verfasst.

Ziel der Bundesregierung ist es, die großen budgetären Volumina, die jährlich von Seiten der öffentlichen Hand investiert werden (ca. 40 Mrd. Euro pro Jahr in Österreich), vermehrt (indirekt) für die Förderung der Herstellung von innovativen Produkten und Dienstleistungen einzusetzen und gleichzeitig öffentliche Stellen und die Bürger mit moderneren, (öko-)effizienteren und wettbewerbsfähigeren Produkten und Dienstleistungen zu versorgen.

Es sollen einerseits zusätzliche Innovationen in den Unternehmen ausgelöst werden – hier soll die öffentliche Hand als Referenzmarkt für die Wirtschaft fungieren – und andererseits den öffentlichen Sektor selbst durch Innovationen moderner und effizienter machen. Insgesamt geht es darum, einen stärkeren Beitrag zur Lösung zentraler technologischer und gesellschaftlicher Herausforderungen unserer Zeit leisten zu können.

  • Einerseits geht es um die vorkommerzielle Beschaffung von Forschungs- und Entwicklungsleistungen durch die öffentliche Hand (engl.: pre-commercial procurement, PCP)
     
  • und andererseits, um die kommerzielle Beschaffung von Innovation im Rahmen der üblichen Beschaffung von Gütern und Dienstleistungen durch die öffentliche Hand (engl.: public procurement of innovative solutions, PPI)

 

Zur Umsetzung der IÖB in Österreich wurde eine eigene Servicestelle für eine innovationsfördernde öffentliche Beschaffung (IÖB) bei der Bundesbeschaffung GmbH (BBG) eingerichtet. Sie fungiert als One-Stop-Shop für Bedarfsträger, beschaffende Stellen, Förderagenturen und Wirtschaftsunternehmen und dient dabei als Ansprechpartner für die öffentliche Hand in IÖB-Angelegenheiten. Die IÖB-Servicestelle arbeitet mit den IÖB-Kompetenzstellen zusammen, bietet Qualifizierungsmaßnahmen für Bedarfsträger und Beschaffungsstellen an und initiiert und begleitet IÖB-Pilotprojekte bzw. führt solche selber durch.

Als Ergänzung zur IÖB-Servicestelle werden IÖB-Kompetenzstellen eingerichtet. Diese arbeiten partnerschaftlich mit der IÖB-Servicestelle zusammen und bringen komplementäres Know-how in Form von förder- oder sektorspezifischer Kompetenz ein. Die FFG ist seit Jänner 2014 eine IÖB-Kompetenzstelle.

IÖB-Innovationsplattform gestartet

Die IÖB-Servicestelle startete mit der Onlineplattform www.ioeb-innovationsplattform.at einen EU-weit einmaligen neuen Marktplatz speziell für die öffentliche Verwaltung und innovative Unternehmen. Auf dem „Marktplatz Innovation“ erhält die öffentliche Verwaltung moderne, effiziente Lösungen, während Unternehmen und Start-Ups innovative Lösungen anbieten.  

Primäres Ziel dieser Onlineplattform ist es, innovationsfreudige Beschaffer der öffentlichen Verwaltung mit innovativen Unternehmen zusammenzubringen.

www.ioeb-innovationsplattform.at bietet innovativen Unternehmen und Start-Ups einen direkten Zugang zu Beschaffern in der öffentlichen Verwaltung. Die öffentliche Verwaltung und andere Interessierte wiederum finden auf dem Marktplatz der Plattform Produkte und Dienstleistungen, die von einer Expertenjury unter anderem auf Innovation und Einsetzbarkeit für die öffentliche Hand geprüft wurden. Ein weiterer Vorteil für Beschaffungsverantwortliche  liegt darin, über www.innovationspartnerschaft.at ihre eigene „Challenge“ ausrufen zu können, um mit geringem Aufwand innovative Lösungen für eine bestehende Herausforderung suchen zu lassen. So bietet der auf der Plattform angewandte Open Innovation Ansatz interessierten Beschaffern neue Zugänge, um innovative Problemlösungen zu finden.

Die IÖB-Onlineplattform www.ioeb-innovationsplattform.at wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) sowie des Bundesministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) eingerichtet.

 

Kontakt:
DI Gertrud Aichberger
Tel. 05 7755-5043
emai: gertrud.aichberger@ffg.at