ENIN - Emissionsfreie Nutzfahrzeuge und Infrastruktur

Förderprogramm zur Umstellung von Nutzfahrzeugflotten auf emissionsfreie Antriebe
ENIN

Das Förderprogramm „Emissionsfreie Nutzfahrzeuge und Infrastruktur“ unterstützt Unternehmen bei der Flottenumstellung auf nicht-fossil betriebene Nutzfahrzeuge sowie bei der Errichtung der für diese Nutzfahrzeuge erforderlichen Lade- bzw. Betankungsinfrastruktur. Über die Recovery and Resilience Facility (RRF - Aufbau und Resilienzfazlität) der Europäischen Union und weiteren nationalen Mitteln stehen Österreich insgesamt € 365 Millionen für die Förderung emissionsfreier Nutzfahrzeuge und deren Infrastruktur zur Verfügung, davon sind € 85 Millionen für 2022 vorgesehen.

Details

Programmeigentümer/ Geldgeber BMK - Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie
Thema
Förderinstrument
Geltungsbereich
national
Partner Nicht benötigt
Einreichung
Einreichung nach Ausschreibungs-Prinzip
FFG-Bereich
Thematische Programme
Was wird gefördert Gefördert werden Projekte zur Anschaffung von emissionsfreien Nutzfahrzeugen und der dazugehörigen Ladeinfrastruktur.
Förderbare Kosten Förderbar sind Kosten die mit den Projektzielen (Umstellung der Flotte auf emissionsfreie Nutzfahrzeuge und Ladeinfrastruktur) in Zusammenhang stehen.
Verfügbarkeit von 01.01.2022 - 30.06.2024

"Logoleiste"

Der Anteil emissionsfreier Fahrzeuge im österreichischen Fahrzeugbestand ist aktuell noch gering. Während der Anteil von Elektro-PKW an den Neuzulassungen stetig steigt und im Jahr 2020 bereits bei 6,4% lag, war auch deren Anteil am gesamten österreichischen Fahrzeugbestand erst bei knapp einem Prozent. Im Vergleich dazu war der Anteil an Elektro-Nutzfahrzeugen der Klassen N1, N2 und N3 bei den Nutzfahrzeugs-Neuzulassungen im Jahr 2020 noch sehr gering und lag bei rund 1,8%. Der Anteil an Elektro-Nutzfahrzeugen im Bestand erreichte im Jahr 2020 auch lediglich 0,65%. Dies lässt sich dadurch begründen, dass die Kosten emissionsfreier Nutzfahrzeuge und der zugehörigen Infrastruktur noch höher als jene von konventionellen Nutzfahrzeugen sind, weshalb vor allem bei den schweren Nutzfahrzeugen der Klassen N2 und N3 aktuell abseits von einzelnen Pilotprojekten kaum größere Flotten auf einen emissionsfreien Betrieb umgestellt sind.

Um die ambitionierte Zielsetzung der Europäischen Kommission der Klimaneutralität 2050 erreichen zu können, ist es wichtig, frühzeitig mit der Umstellung des Güterverkehrs zu beginnen. Dies gilt insbesondere in Hinblick darauf, dass sich Österreich das Ziel gesetzt hat, die Klimaneutralität bereits 2040 zu erreichen.

Ziel ist es, den Anteil emissionsfreier Nutzfahrzeuge deutlich zu steigern. So sollen bis zum zweiten Quartal 2026 mindestens 2.767 Nutzfahrzeuge der Fahrzeugklasse N1 auf emissionsfreie Modelle umgestellt und die für den Betrieb notwendige Infrastrukturen installiert worden sein. Je nachdem, mit welcher emissionsfreien Antriebstechnologie (batterieelektrisch, Wasserstoff-Brennzelle, Oberleitung) diese Umstellung erfolgt und sich die Verfügbarkeit der Modelle in der Fahrzeugklasse entwickelt, kann die Anzahl auf bis zu 3.400 steigen. Durch eine Umstellung von derzeit fossil betriebenen Nutzfahrzeugen auf emissionsfreie Antriebe und gleichzeitigem ausschließlichen Einsatz von erneuerbarer Energie können die Emissionen drastisch gesenkt werden. Die Planung und der Aufbau der zugehörigen Infrastruktur wirkt sich dabei positiv auf die Beschäftigung aus.

Das Programm stellt einen maßgeblichen Eckpfeiler zur Erreichung der Klimaschutzziele für den Verkehrssektor in Österreich dar und soll die österreichische Verkehrswirtschaft – auch vor dem Hintergrund der verbindlichen Regelungen der Clean Vehicle Directive (CVD) – in optimaler Weise unterstützen.

Offene Fragen beantworten wir gerne unter enin@ffg.at

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Beschreibung der Zielgruppe:
Gefördert werden Projekte zur Anschaffung von emissionsfreien Nutzfahrzeugen und der dazugehörigen Ladeinfrastruktur. Förderbar sind Kosten die mit den Projektzielen (Umstellung der Flotte auf emissionsfreie Nutzfahrzeuge und Ladeinfrastruktur) in Zusammenhang stehen. - Betriebe - sonstige unternehmerisch tätige Organisationen sowie Vereine - konfessionelle Einrichtungen und öffentliche Gebietskörperschaften Gefördert wird der wirtschaftliche Eigentümer der Investition. Die Antragsteller müssen alle bei Fördervergaben üblichen Formalvoraussetzungen erfüllen.

Kontakt

Mag. (FH) Nicole Lugscheider
Mag. (FH) Nicole Lugscheider
Programmleitung ENIN
T +43 5 7755 5033
Dr. Christian Pecharda
Dr. Christian Pecharda
Teamleitung Mobilität
T +43 5 7755 5030
DI Alexandra Kuhn
DI Alexandra Kuhn
Projektbetreuung ENIN
T +43 5 7755 5039
Benedikt Endres MSc
Benedikt Endres MSc
Projektbetreuung ENIN
T +43 5 7755 5038

Finanzierung

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