- Budgeterhöhung für thematische Schwerpunkte
- Rekord an Beteiligungen der Firmen in Kooperation mit Wissenschaft
- Mehr exzellente Projekte werden ermöglicht
- Trend der Internationalisierung in Forschungsprojekten setzt sich fort
Die Wichtigkeit der Rolle der sachgüterproduzierenden Industrie für den Wirtschaftsstandort Österreich wird seit nunmehr drei Jahren in Folge durch die kontinuierliche Erhöhung des Förderbudgets für Produktionstechnologien durch das BMVIT unterstrichen. Frau Bundesministerin Doris Bures hat durch diese Schwerpunktsetzung ermöglicht, mit der Initiative „Produktion der Zukunft“ einen akuten Bedarf der Wirtschaft gezielt zu adressieren. Die Rekordbeteiligung 2013 spiegelt sich in einer Vielzahl an innovativen Forschungsanträgen aus Wirtschaft und Wissenschaft wider. Der zukunftsweisende Fokus des Programmes wird durch das hohe Interesse der sachgüterproduzierenden Industrie bestätigt.
Zum Einreichtermin am 12. September 2013 wurden in der der FTI-Initiative „Produktion der Zukunft“ insgesamt 134 Anträge mit thematischem Fokus in der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft mbH eingereicht.
Man zählt in der themenspezifischen Ausschreibung 451 Beteiligungen aus Wirtschaft und Wissenschaft. Die Projekte sind zum überwiegenden Teil kooperative F&E Vorhaben. Die Vergleichsstatistik 2011 - 2012 – 2013 belegt, dass eine stete Interessenszunahme an dem Schwerpunkt zu verzeichnen ist. So waren 2011 lediglich 301 Beteiligungen zu verzeichnen. 2012 wurde mit 387 Beteiligungen schon klar erkennbar, welche Dynamik mit dem Schwerpunkt ausgelöst wurde. Siehe Einreichstatistik.
Von allen Beteiligungen stammen in 2013 insgesamt 224 aus der Wirtschaft (davon: 49 MU, 93 KU, 82 GU) und 227 aus Forschungsorganisationen (davon: 110 Universitäten, 79 außeruniversitäre Einrichtungen, 17 Kompetenzzentren, 9 Fachhochschulen, Sonstige 12). Sehr begrüßenswert ist die starke Beteiligung von mittleren und kleinen Unternehmen, die das Rückgrat der österreichischen Sachgüterindustrie bilden.
Weiters ist ein deutlicher Trend zur Internationalisierung zu verzeichnen: die Anzahl der F&E-Vorhaben mit ausländischen Partnern im Konsortium ist ebenfalls gestiegen und die Konsortien können ihre Kompetenzfelder erweitern. Österreichische Akteure im Themenfeld Produktion können sich somit auf erfolgreiche Vorhaben auch auf europäischer Ebene optimal vorbereiten.
Durch das Festhalten an Wissens- und Technologieintensität in der Wirtschaft und im Speziellen in der Produktion ist es dem BMVIT erneut gelungen, die vielversprechenden Ergebnisse auch nach drei Jahren noch einmal zu steigern. Das Festhalten an dem in der Forschungs-, Technologie- und Innovationsstrategie (FTI-Strategie des Bundes) vereinbarten Ziel einer F&E-Quote von 3,76 Prozent bis 2020 zeigt Wirkung.