Eva Schitter hat ihr Praktikum im AIT in Seibersdorf, im Bereich Health and Environment gemacht. Ihr Praktikumsreport wurde prämiert. Hier findest du Ausschnitte aus einem Interview, das wir mit ihr geführt haben.

Mein Lehrer hat mir von diesem Programm und der Praktikumsmöglichkeit in Seibersdorf erzählt.
Freunde meinten, ich wäre ein bissl wahnsinnig, aber sie wissen, dass mir Naturwissenschaften taugen und darum haben sie sich mit mir gefreut.
Die Forscher haben sich echt für mich Zeit genommen und mir alle Labors gezeigt und genau erklärt. Sie waren total nett, auch als ich mich einmal unwohl gefühlt habe, haben sie mir sofort Wasser gebracht und sich um mich gekümmert.
Am liebsten erinnere ich mich an meine Arbeit im Labor und ans Mittagessen mit den Forschern und Forscherinnen, weil sie viel von anderen Ländern und nächsten Projekten erzählt haben.
Ich bin stolz drauf, dass das, was ich gemacht habe, auch weiterverwendet wurde. Ich habe Kartoffelstückerl in flüssigem Stickstoff (-196°C!) gemörsert, aus Kartoffelzellen die RNA isoliert, Proben gemessen, Daten eingegeben, die RNA in C-RNA umgeschrieben.
Mein Interesse an den Naturwissenschaften ist absolut gestärkt worden. Ich will Molekularbiologie und Biochemie studieren und das Tolle ist, dass ich viele Kontakte geknüpft habe, aus denen sich weitere Projekte ergeben können. Es war echt voll cool.
700 € sind auch gar nicht so schlecht, dafür dass man so viel lernt, und es so cool war!
Dass ich den FFG-Preis gewinne, hätte ich nie gedacht. Ich bin erstens kein Deutsch-Genie, noch kann ich gut Geschichten schreiben. Aber für den Bericht gibt es eine Anleitung und ich habe dann einfach die Fragen aus dem Bauch beantwortet.
Den anderen Mädels möchte ich sagen, dass sie sich ruhig trauen können in naturwissenschaftlichen Bereichen zu arbeiten, weil es gar keinen Unterschied macht, ob es Mädels oder Jungs sind! Und dass das ein Bereich ist, wo wir "a no eini miassn!"