„Die Ergebnisse der Erhebung für den Österreichischen Infrastrukturreport 2024 unterstreichen den wertvollen Beitrag von Innovation, Forschung und Entwicklung für die Wettbewerbsfähigkeit Österreichs“, bilanzieren die Geschäftsführer der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG, Henrietta Egerth und Karin Tausz. Die Innovationsbereitschaft der Manager ist bei entsprechenden Rahmenbedingungen hoch: Insgesamt 84 Prozent der heimischen Manager bezeichnen investitionsfreundliche Rahmenbedingungen für Innovationen als wichtig, zeigt der Österreichische Infrastrukturreport 2024.
Teuerung, Arbeitskräftemangel und Energiekrise als Herausforderungen für den Standort
Die Manager-Erhebung für den Österreichischen Infrastrukturreport 2024 zeigt aber auch, mit welchen Herausforderungen der Standort Österreich konfrontiert ist. Auf die Frage nach den wichtigsten drei standort- und wettbewerbsrelevanten Herausforderungen für Österreichs Wirtschaftspolitik im nächsten Jahr liegt die Teuerung mit 57 Prozent klar auf Platz eins, gefolgt vom Arbeitskräftemangel (49 Prozent) und der Energiekrise (37 Prozent). Angesichts dieser Ergebnisse ist für Egerth und Tausz klar: „Die gestiegenen Kosten und der Fachkräftemangel belasten den Standort Österreich. Dem muss mit gezielten Maßnahmen entgegengewirkt werden. Vor allem in Zeiten wirtschaftlicher Herausforderungen ist die rasche Umsetzung von Innovationen, wie etwa im Energiebereich, zukunftsentscheidend.“