Big Bus: Emissionsneutral zu Wiens schönsten Plätzen

Die Sightseeing-Busse der Big Bus Vienna GmbH prägen das Stadtbild der Touristenmetropole Wien. Dank des „EBIN”-Förderprogramms der FFG werden die Doppelstockbusse bald komplett elektrisch unterwegs sein.

Nachhaltigkeit spielt in jedem Bereich des Landes eine wichtige Rolle – der Tourismus will dabei keine Ausnahme sein. Um einen eigenen, spürbaren Beitrag zu leistet, hat sich die Big Bus Vienna GmbH dazu entschieden, ihre Flotte vollständig zu elektrifizieren. Ausschlaggebend war dabeidie Initiative „Emissionsfreie Busse und Infrastruktur“ (EBIN) der FFG, das Unternehmen gezielt dabei unterstützt, ihre Busse auf emissionsfreie Antriebe umzustellen und die dafür notwendige Lade- oder Betankungsinfrastruktur zu errichten.

Mit gutem Beispiel voran

„Als touristische Kraftfahrlinienunternehmen sehen wir uns als Partner der Stadt und wollen als Teil der Green Mobility Agenda auch ein starker Partner im Bereich der Nachhaltigkeit sein“, so Reinhard Grubhofer, Geschäftsführer der Big Bus Vienna GmbH. Das Unternehmen ist der erste Anbieter touristischer Doppeldeckerbusse mit Elektroantrieb. 

Bessere Erfahrungen für alle 

Dadurch werden nicht nur Emissionen eingespart, sondern auch das allgemeine Kund:innen-Erlebnis verbessert. Die ruhigere und vor allem vibrationsärmere Fahrweise der Elektrobusse ermöglicht Tourist:innen eine noch entspanntere Fahrt durch Wiens Straßen, während sie gleichzeitig für eine bessere Lebensqualität der anwohnenden Wiener:innen sorgt.

Die neue Norm des Sightseeings

Bei den geplanten E-Bussen handelt es sich um zwölf Meter lange, dreiachsige Doppeldecker-Sightseeing-Busse mit seitlich offenem Verdeck. Mit einer Batterieleistung von 314 kWh beträgt die Reichweite der Busse (bei 65 Prozent Beladung) zwischen 180 und 205 Kilometern mit Klimaanlage, beziehungsweise 250 und 280 Kilometern ohne Klimaanlage. Die für die Elektrifizierung der Flotte erforderliche Ladeinfrastruktur soll aus zehn CCS2-Ladegeräten (Combined Charging System 2) bestehen. So können rund 3.328.000 Kilometer umweltfreundlich zurückgelegt werden, was einer Einsparung von etwa 4.067 Tonnen CO2 über die fünfjährige Betriebs- und Behaltepflicht entspricht.

Die FFG als starke Partnerin

„Die Zusammenarbeit mit der FFG im Bereich des ‚EBIN-Förderprogramms‘ war sehr gut und das Portal hat sich im Prozess nicht nur bewährt gemacht, es konnte alles auch wirklich rasch abgewickelt werden“, zeigte sich der Big-Bus-Geschäftsführer Grubhofer vom Förderprogramm überzeugt. Aktuell sind bereits zehn Busse des Unternehmens elektrisch unterwegs – bis spätestens Anfang 2026 möchte man dann die komplette Flotte vollständig elektrifiziert haben. 

Über die FFG

Die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) ist die nationale Förderinstitution für die unternehmensnahe Forschung und Entwicklung in Österreich. Förderungen der FFG tragen maßgeblich dazu bei, neues Wissen zu generieren, neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln und damit am Weltmarkt wettbewerbsfähiger zu sein.
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