Co-CreArT: Jugend gestaltet Zukunft

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Hubert Auer

Gemeinsam mit Kunst, Wissenschaft und Technik für den Klimaschutz

Die Auswirkungen des Klimawandels auf das tägliche Leben und wie Menschen damit umgehen können, gehören zu den größten Herausforderungen unserer Zeit. Sie verlangen neue, innovative und kreative Lösungen, wie sie das Projekt „Co-CreArT“ finden möchte. 
 

Fächerübergreifende Zusammenarbeit 

Unter dem Motto „Nur gemeinsam ist man stark“ kooperieren die Universität Mozarteum, die Paris Lodron Universität und die FH Salzburg in einem zukunftsweisenden Bildungsprojekt. Ziel ist es, die Grenzen zwischen Kunst, Wissenschaft und Technik aufzuheben, um gemeinsam kreative Antworten auf die Herausforderungen des Klimawandels zu entwickeln. „Co-CreArT“ richtet sich an Kinder und Jugendliche im Alter zwischen zwölf und 19 Jahren. Für und mit ihnen wird dabei ein transdisziplinärer Experimentier- und Lernraum erschaffen.
 

Raum für Kreativität und Ideen 

Im „CreArT Lab“ treffen junge Menschen auf Expert:innen, gestalten eigene Experimente zu den Themen Bauen, Wohnen und Mobilität und entwickeln gemeinsam kreative Ideen für eine nachhaltige Zukunft. Dabei erwerben die Jugendlichen nicht nur Wissen zu Klimaschutz und Technologie, sondern auch Kompetenzen in Teamarbeit, kreativem Denken und gesellschaftlichem Engagement. Ob in Workshops, im Unterricht oder im Rahmen von vorwissenschaftlichen Arbeiten und Diplomprojekten – das „CreArT Lab“ bietet vielfältige Möglichkeiten, Verantwortung zu übernehmen und die eigene Umwelt mitzugestalten.

Das Lab ist mobil, flexibel und erweiterbar – es macht an Schulen, Museen und öffentlichen Orten Station. Aktuell ist das Labor an der Interuniversitären Einrichtung „Wissenschaft und Kunst“ angesiedelt. Ab April 2026 soll es auf Tour durch das ganze Land gehen – um noch mehr junge Menschen zu erreichen, zu begeistern und zum Mitdenken zu inspirieren.
 

Goldene Ideen für morgen

Im November 2024 wurde „Co-CreArT“ mit dem „Sustainability Award“ ausgezeichnet, der alle zwei Jahre vom Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung (BMFWF) und dem Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK) verliehen wird. Der Preis zeichnet wirkungsvolle Initiativen an Österreichs Hochschulen aus, die sich mit den komplexen Zusammenhängen einer nachhaltigen Entwicklung auseinandersetzen. Aus 181 Einreichungen wählte eine Fachjury zwölf herausragende Projekte in vier Kategorien aus. „Co-CreArT Labs“ überzeugte in der Kategorie „Lernen“ und wurde mit Gold prämiert. „Der Preis würdigt nicht nur unsere Arbeit, sondern auch die unserer zahlreichen Partner:innen. Darüber hinaus hat er auch konkrete Auswirkungen: Das mit dem Award verbundene Preisgeld fließt direkt in die Umsetzung weiterer Teilprojekte mit Kindern und Jugendlichen“, so „Co-CreArT“-Projektleiterin Katharina Anzengruber. 

„Co-CreArT“ macht sichtbar, wie aus kreativen Ideen konkrete Zukunft entsteht – und wie das Zusammenspiel von Jugend, Kunst, Wissenschaft und Technik neue Wege im Klimaschutz eröffnet. Als eines von sieben geförderten Projekten ist „Co-CreArT“ hierbei Teil der Initiative „Junge Talente für die Energiewende“, unterstützt vom Klima- und Energiefonds im Rahmen der Ausschreibung Co-Creation-Spaces Klima & Energie 2022.

Über die FFG

Die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) ist die nationale Förderinstitution für die unternehmensnahe Forschung und Entwicklung in Österreich. Förderungen der FFG tragen maßgeblich dazu bei, neues Wissen zu generieren, neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln und damit am Weltmarkt wettbewerbsfähiger zu sein.
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