Die JOANNEUM RESEARCH prägt seit mehreren Jahrzehnten den Bereich der angewandten Forschung in Österreich. Als Teil des vom European Defence Fund (Europäischer Verteidigungsfonds, EDF) geförderten Projektes iMEDCAP erforscht man aktuell Möglichkeiten autonomer medizinischer Hilfe im Ernstfall.
Im Dienst der strategischen Autonomie
Der EDF stärkt die innovative, industrielle und wissenschaftliche Basis der europäischen Verteidigungsindustrie und leistet einen essenziellen Beitrag zur strategischen Autonomie der EU. Gefördert werden unter anderem Kooperationsprojekte zur Erforschung und Entwicklung neuer Verteidigungstechnologien für den konkreten militärischen Einsatz.
Starke österreichische Beteiligung
Das iMEDCAP-Projekt konzentriert sich dabei auf die Entwicklung von intelligenten militärischen Fähigkeiten zur Überwachung, medizinischen Versorgung und Evakuierung von hochansteckendem, verletztem oder kontaminiertem Personal. Dies ist besonders dann wichtig, wenn Einsatzkräfte an Örtlichkeiten verletzt werden, an denen die Zugänglichkeit für Rettungskräfte stark eingeschränkt ist.
Das Projekt bringt 22 Partner:innen aus Streitkräften, Universitäten, kleinen und mittleren Unternehmen sowie der Industrie aus neun EU-Mitgliedstaaten zusammen, die von der Technischen Universität München koordiniert werden. Aus Österreich beteiligen sich neben JOANNEUM RESEARCH auch das Bundesministerium für Landesverteidigung (BMLV) sowie drei private Unternehmen an dem Projekt: die Grabher Group, die SYNYO GmbH und die Virtual Vehicle Research GmbH. Die FFG ist zudem als wichtige Förderin mit an Bord.
Informationen aus erster Hand
Fundierte Informationen zur Arbeit des EDF präsentiert die FFG in Zusammenarbeit mit der ARGE Sicherheit & Wirtschaft und dem BMLV zudem bei jährlich stattfindenden „EDF Info Days“.