Fragen & Antworten: Expedition Zukunft START

Herzlich willkommen zu den FAQs der Ausschreibung Expedition Zukunft START 2025/2. Stand: 22.01.2026

Hier bieten wir Ihnen Antworten zu möglichen Fragen an, die nicht in den Ausschreibungsdokumenten enthalten sind. 

Vorbereitung auf Expedition Zukunft

Nein, die Initiative und Förderung Projekt.Start dient zur Vorbereitung eines Antrages für ein konkretes Forschungs- und Entwicklungsprojekt (zB im Basisprogramm).

Es müssen nicht alle Projektmitarbeitenden bekannt sein, es empfiehlt sich aber, die für das Projekt benötigten Kompetenzen und Ressourcen so konkret wie möglich darzustellen bzw. im Kostenplan zu berücksichtigen, wenn das Team für das Projekt im Fall einer Förderung aufgebaut werden soll.

Grundsätzlich spricht nichts gegen eine erneute Einreichung in Expedition Zukunft START, bitte dabei aber folgende Punkte beachten:

  • Stellen Sie im Antrag klar dar, warum eine nochmalige Einreichung notwendig und sinnvoll ist.
  • Sie müssen den Antrag vom vorherigen Antrag bzw. Projekt abgrenzen - was ist neu / innovativ?
  • Wenn Sie als Forschungseinrichtung einreichen, muss die Gründungsabsicht dargestellt werden.
  • Wie bei jeder anderen Ausschreibung auch, ist ein Erfolg nicht garantiert.

Sonderfälle: Ausländische Universitäten und Unternehmen in Gründung

Auch ausländische Universitäten sind förderfähig, jedoch nicht als Konsortialführer. Ein Mehrwert für den Österreichischen Standort muss ersichtlich sein.

Wichtig für die Ausschreibung ist, dass eine konkrete Umsetzung durch die antragstellende Organisation und eine große Wirkung angestrebt wird. Daher gilt die Gründungsabsicht auch für außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. 

Auch Einzelpersonen oder Firmen in Gründung (i. G.) können einreichen. Die Gründung erfolgt vorzugsweise vor dem Erstellen des Fördervertrags. 

Die Gründungsabsicht wird im Rahmen des Evaluierungsprozesses im Kriterium "Verwertung" bewertet. Ein konkreter Plan bezüglich geplanter Gründung und Team, sollten hierfür im Antrag bzw. im Video vorgestellt werden.

Es muss nach Projektende kein Nachweis über eine Gründung erbracht werden. Es ist allerdings über die nächsten Schritte im Endbericht zu berichten. 

Obwohl es sich um Projekte in einer sehr frühen Phase handelt, können etwa die Zusammensetzung und Motivation des Teams, die Ambition des Vorhabens, relevante Partner:innen sowie die Ideen für die ersten Schritte in Richtung Verwertung dargestellt werden. 

Anwendungsfälle: Markteinführung und TRL-Systematik

Unter dem Schwerpunkt „Anwendungsfälle für eine vorhandene Technologie“ fällt nicht die Markteinführung selbst, stattdessen werden hier die technologischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen untersucht.

Es können beispielsweise auch internationale Märkte berücksichtigt oder Strategien entwickelt werden, um einen Markteintritt vorzubereiten. Bei einer Förderung im Rahmen von Expedition Zukunft kann eine Vernetzung mit relevanten Personen der Regulatorik bzw. Rechtsberatung über die zusätzlich angebotenen Services in Anspruch genommen werden.

Bei Expedition Zukunft START geht es um Vorbereitungsarbeiten (Sondierung) zu einem Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsprojekt. Das nachfolgende Projekt kann sich in unterschiedlichen  TRL-Levels (Technology readiness levels) wiederfinden, daher können wir diesbezüglich keine Angaben vornehmen. 

Publizität: Projektkurzfassung und Video

Es wird die Kurzfassung des Projektes veröffentlicht, sofern im eCall zugestimmt wird. Siehe FFG-Projektdatenbank

Kooperationspartner im Video einzubinden ist sinnvoll, aber keine Pflicht. Drittleister sind hingegen nicht zu berücksichtigen. Beides sind Teammitglieder. 

Kostenanerkennung: Vertrieb, Marketing und Patente

Nein, Kosten für Vertrieb und Marketing sind nicht förderbar. Siehe FFG-Kostenleitfaden.

Dies ist von der Fragestellung abhängig und kann in begrenztem Ausmaß der Fall sein. Kosten zur Aufrechterhaltung von Patenten sind jedoch nicht förderbar. Siehe FFG-Kostenleitfaden.

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Über die FFG

Die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) ist die nationale Förderinstitution für die unternehmensnahe Forschung und Entwicklung in Österreich. Förderungen der FFG tragen maßgeblich dazu bei, neues Wissen zu generieren, neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln und damit am Weltmarkt wettbewerbsfähiger zu sein.
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