Qualifizierungsprojekte 2026

Kompetenzaufbau in Unternehmen in den Schlüsseltechnologien der Industriestrategie Österreich 2035

Die Ausschreibung „Qualifizierungsprojekte 2026“ unterstützt Unternehmen beim gezielten Kompetenzaufbau in Schlüsseltechnologien. Im Fokus stehen praxisnahe Weiterbildungen für Mitarbeitende, um Transformationsprozesse erfolgreich zu meistern und die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.
In dieser Ausschreibung sind ausschließlich Konsortialprojekte förderbar. Einzelprojekte können nicht eingereicht werden. Alle eingereichten Anträge werden in einem Wettbewerbsverfahren bewertet. Die Förderentscheidung erfolgt nach Ende der Einreichfrist.

Was wird gefördert?

Gefördert werden Qualifizierungsprojekte im Konsortium, die den systematischen Aufbau neuer Kompetenzen in österreichischen Unternehmen ermöglichen. Ziel ist es, Fachkräfte weiterzubilden und Schlüsseltechnologien sowie Stärkefelder der Industriestrategie Österreich 2035 zu stärken. Dazu zählen Künstliche Intelligenz und Dateninnovation, Chips und elektronische Komponenten, fortgeschrittene Produktionstechnologien und Robotik, Quantentechnologie und Photonik, fortgeschrittene Werkstoffe, Life-Sciences und Biotechnologie, Energie- und Umwelttechnologien, Mobilitätstechnologien sowie Weltraum- und Luftfahrttechnologien.

Die Projekte sind branchen- und technologieoffen und richten sich an Unternehmen mit Niederlassung in Österreich.

Im Fokus stehen:

  • Identifikation künftiger Kompetenzbedarfe
  • Entwicklung und Umsetzung passgenauer Schulungsmaßnahmen
  • Stärkung der Innovationskraft durch praxisorientierte Weiterbildung

Die Projektinhalte können modular gestaltet werden:

  • Modul 1 (optional): Erarbeitung einer Kompetenzstrategie
  • Modul 2 (verpflichtend): Umsetzung von Schulungsmaßnahmen (mindestens 40 Stunden)

Wer wird gefördert?

Das Konsortium muss aus mindestens vier voneinander unabhängigen Beteiligten bestehen:

  • Eine Einrichtung für Forschung und Wissensverbreitung mit Sitz in Österreich als Konsortialführung
  • Drei voneinander unabhängige kleine oder mittlere Unternehmen (KMU) mit Sitz in Österreich, die Mitarbeitende zu Schulungen entsenden

Zusätzlich möglich:

  • Weitere KMU mit Sitz in Österreich
  • Großunternehmen, die Mitarbeitende zu Schulungen entsenden
  • Weitere Forschungseinrichtungen im Rahmen ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit

Wie hoch ist die Förderung?

  • Maximal 200.000 EUR pro Projekt
  • Förderquote: 100 % für wissenschaftliche Projektbeteiligte, 70 % für kleine Unternehmen (KU), 60 % für mittlere Unternehmen (MU), 50 % für große Unternehmen (GU)

Was sind die Einreichkriterien?

  • Die Einreichung erfolgt als Konsortium mit mindestens vier voneinander unabhängigen Beteiligten. Im Konsortium müssen eine Forschungseinrichtung (als Konsortialführung) und drei unabhängige KMU mit Sitz in Österreich vertreten sein.
  • Nur Mitarbeitende der beteiligten Unternehmen mit Sitz in Österreich dürfen an den Schulungen teilnehmen.
  • Die Projektlaufzeit beträgt mindestens sechs und maximal 24 Monate.
  • Der Schulungsumfang pro Projekt liegt bei mindestens 40 Stunden.
  • Detaillierte Informationen zu den Einreichkriterien und Förderbedingungen finden Sie im Ausschreibungsleitfaden.

Wie erfolgt die Einreichung?

Die inhaltliche Beschreibung des Vorhabens sowie Aufgaben und Kompetenzen des Konsortiums sind online im eCall einzutragen. Bitte nutzen Sie das eCall-Tutorial zur Unterstützung.

Der Kostenplan ist vollständig im eCall auszufüllen. Maßgeblich sind ausschließlich die im eCall angegebenen Werte. Nutzen Sie auch hier das eCall-Tutorial.

Wann gibt es eine Entscheidung?

Die Förderentscheidung erfolgt voraussichtlich im zweiten Quartal 2027.

GLECHNER Alexander

Alexander GLECHNER

Fragen zu Kosten
+43 577 55-6082 E-Mail senden

Robert WEISS

Fragen zu Kosten
+43 577 55-6094 E-Mail senden

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Über die FFG

Die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) ist die nationale Förderinstitution für die unternehmensnahe Forschung und Entwicklung in Österreich. Förderungen der FFG tragen maßgeblich dazu bei, neues Wissen zu generieren, neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln und damit am Weltmarkt wettbewerbsfähiger zu sein.
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