Eureka Biotech-Ausschreibung 2026

Multilaterale Eureka-Ausschreibung

Im Rahmen des Eureka-Netzwerks ist bis 25. September eine multilaterale Ausschreibung mit Fokus auf Biotechnologien für Forschungs- und Entwicklungsprojekte geöffnet. Die Förderung der österreichischen Partner:innen erfolgt über das FFG Basisprogramm zu erhöhten Eureka-Konditionen. Für österreichische Projektpartner stehen bei dieser Ausschreibung 2 Mio. Euro zur Verfügung.
Achtung Änderung Ausschreibung: Alle Eureka Anträge, inklusive Fortsetzungen, müssen im eCall unter "Basisprogramm: Eureka Kooperation" eingereicht werden.

Was wird gefördert?

Details zur Ausschreibung finden Sie auf der internationalen Eureka-Webseite.
Im Rahmen der nationalen Ausschreibung wird primär themenunabhängige marktnahe Forschung, konkret "Experimentelle Entwicklung" (Technology Readiness Level 5-7) gefördert. Detaillierte Angaben zu den weiteren Anforderungen finden Sie im zugrundeliegenden Ausschreibungsleitfaden.

Für die Ausschreibung ist ein virtueller Marktplatz eingerichtet, über den Sie b2b-Meetings mit anderen Teilnehmer:innen vereinbaren können. Nutzen Sie die Gelegenheit, Partner für Ihr Projekt zu finden und Projektmöglichkeiten zu diskutieren.

Aktueller Hinweis: 
Am 24. Juni um 9 Uhr und um 16 Uhr organisiert die FFG gemeinsam mit der Innosuisse und anderen teilnehmenden Ländern wie Belgien, Kanada und Südkorea ein Webinar in englischer Sprache, in dem FFG-Expertinnen und Experten Interessierte über die Details der Ausschreibung und die Möglichkeit zur Vernetzung mit internationalen Kooperationspartnern über die b2match Plattform informieren. Es ist ausreichend ein Webinar zu besuchen, aufgrund der teilnehmenden Länder und entsprechend unterschiedlichen Zeitzonen bieten wir zwei Informationswebinare an, bitte wählen Sie die für Sie passende Zeit. Eine Anmeldung ist erforderlich, Details zur Registrierung finden Sie in Kürze auf dieser Seite.

Bei Interesse am Webinar kontaktieren Sie bitte direkt Monika Dunkel (Nationale Kontaktstelle Eureka).

Wer wird gefördert?

Das Mindestkonsortium besteht aus zwei unabhängigen Organisationen aus den an der Eureka-Ausschreibung beteiligten Ländern. 

In Österreich sind alle Unternehmen einreichberechtigt mit Kooperationsmöglichkeiten für Universitäten und Forschungseinrichtungen.

Bei der Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen (Universitäten, Fachhochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen) sind grundsätzlich zwei Antragsvarianten möglich:

1. Durchführung als Unternehmensprojekt, Forschungseinrichtung ist Subauftragnehmer:in

  • Antrag stellt das Unternehmen im eCall
  • bei Einreichung erforderlich: Angebot als Anhang über Forschungsdienstleistung

2. Durchführung als Kooperation mit einer Forschungseinrichtung (Konsortialprojekt)

  • Hauptantrag stellt das Unternehmen und den Partner:innenantrag die Forschungseinrichtung im eCall
  • Kooperationsvereinbarung zu einer „wirksamen Zusammenarbeit" wird abgeschlossen.

Detaillierte Angaben zu den weiteren Anforderungen finden Sie im zugrundeliegenden Ausschreibungsleitfaden.

Wie hoch ist die Förderung?

Die Förderung der österreichischen Partner erfolgt über das FFG Basisprogramm zu erhöhten Eureka-Kondititionen Die Förderung erfolgt in Form von nicht rückzahlbaren Zuschüssen. Projekte in Österreich können eine Förderung von bis zu 1 Mio. Euro erhalten, die Förderintensität orientiert sich am Organisationstyp:

  • Kleine Unternehmen erhalten max. 60% der förderbaren Kosten,
  • Mittlere Unternehmen max. 50% und
  • Große Unternehmen max. 40%.
  • Bei der Durchführung als Unternehmensprojekt, wobei die Forschungseinrichtung als Subauftragnehmer:in teilnimmt, wird der Kostenanteil der Forschungseinrichtung entsprechend der Gesamtprojektförderung abgedeckt. Die Drittkosten dürfen nicht mehr als 50% der Projektgesamtkosten betragen.
  • Bei der Durchführung als Konsortialprojekt wird der Kostenanteil der Forschungseinrichtungen mit 50 % Zuschuss berücksichtigt.

Im Rahmen dieser Ausschreibung stellt das Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus (BMWET) insgesamt 2  Mio. Euro zur Förderung österreichischer Kooperationsprojekte im Bereich Life Sciences bereit.

Was sind die Einreichkriterien?

Im Rahmen der nationalen Ausschreibung fördert die FFG experimentelle Entwicklungstätigkeiten österreichischer Organisationen. Die Evaluation des österreichischen Projektteils erfolgt durch interne Expert:innen. Das Projekt muss die Eureka Kriterien sowie die nationalen Kriterien laut Ausschreibungsleitfaden erfüllen. Zusätzlich zur Eureka-Antragstellung müssen österreichische Teilnehmer:innen einen separaten nationalen Antrag über eCall einreichen.

Wie erfolgt die Einreichung?

Bis zum Stichtag der Einreichfrist, dem 25. September 2026 muss der internationale Eureka-Antrag mittels Online-Maske übermittelt werden. Ein Leitfaden zu diesem Tool steht zur Verfügung.

Bis 28. September 2026, 17:00 Uhr ist verpflichtend zusätzlich zum Eureka-Antrag der nationale Antrag via eCall zu stellen. Sie finden den Ausschreibungsleitfaden und den zugehörigen Instrumentenleitfaden im Download dieser Seite.

Hinweis: Um eine Eureka-Zuordnung zu erleichtern und so die Zuschussförderung zu gewährleisten, muss der Langtitel des Basisprogramm-Antrags unbedingt wie folgt lauten: "Eureka Biotech 2026 Projekttitel". Im Kurztitel des Basisprogramm-Antrags bitte: „Eureka Projektakronym" anführen. Es ist auch darauf zu achten, dass der nationale Antrag den gleichen Projekttitel enthält wie der internationale Eureka-Antrag.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ihre Ansprechperson im Eureka-Büro der FFG.

Wann gibt es eine Entscheidung?

Die Ergebnisse der Ausschreibung sind im März 2027 zu erwarten.

WALCH Michael

Michael WALCH

Nationale Kontaktstelle
Eureka
+43 577 55-4901 +43 664 8 83884-66 E-Mail senden
DUNKEL Monika

Monika DUNKEL

Nationale Kontaktstelle
Eureka
+43 577 55-4906 E-Mail senden

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Über die FFG

Die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) ist die nationale Förderinstitution für die unternehmensnahe Forschung und Entwicklung in Österreich. Förderungen der FFG tragen maßgeblich dazu bei, neues Wissen zu generieren, neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln und damit am Weltmarkt wettbewerbsfähiger zu sein.
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