ITEA organisiert jährlich themenoffene Ausschreibungen für Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Bereich Software-Innovation. Große Unternehmen, KMU und Forschungseinrichtungen aus verschiedenen Ländern können gemeinsam ITEA-Projekte einreichen.
Themen & Wirkung
Software-intensive Systeme und Services sind der Schlüssel für viele strategische Branchen – etwa die Automobilindustrie, Gesundheitstechnologien, Luftfahrt, Energieversorgung oder Kommunikationsnetze. Mit dem Know-how der ITEA Community und unterstützt durch nationale Förderprogramme leisten ITEA-Projekte einen konkreten Beitrag zur digitalen Transformation in diesen Bereichen.
Im Mittelpunkt steht nicht nur technologische Exzellenz und Fortschritt, sondern auch der Nutzen für Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt durch neue Produkte und Dienstleistungen, nachhaltige Prozesse, neue Geschäftsmodelle oder eine verbesserte Lebensqualität.
Warum mitmachen?
Als österreichisches Unternehmen oder Forschungseinrichtung können Sie sich aktiv an ITEA-Projekten beteiligen und damit Ihre Innovationskraft im internationalen Umfeld gezielt stärken. Sie profitieren von strategischen Partnerschaften, der Vernetzung mit internationalen Industriegemeinschaften sowie vom Zugang zu neuen Märkten. Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit um nationale Fördermittel anzusuchen.
Im Rahmen von ITEA arbeiten Sie gemeinsam mit internationalen Partnern an der Entwicklung bahnbrechender Technologien, teilen Risiken und Kosten und beschleunigen die Markteinführung innovativer Lösungen. Dank der kontinuierlichen Begleitung durch das ITEA-Clusterbüro und verbesserter Sichtbarkeit erhalten Sie optimale Unterstützung bei der Umsetzung Ihrer Projektidee.
Wie funktioniert ITEA?
Ein erster Anlaufpunkt sind die jährlich stattfindenden ITEA Project Outline Preparation Days. Dort treffen sich potenzielle Einreicher:innen und diskutieren erste Projektideen.
Der Einreichprozess bei ITEA beginnt typischerweise mit der Einreichung einer Projektskizze (PO, Project Outline). In einem zweiten Schritt kann ein vollständiger Projektantrag (FPP, Full Project Proposal) eingereicht werden.
Erfolgreich evaluierte ITEA-Projekte erhalten das ITEA Label. Es dient als Gütesiegel und ist eine Voraussetzung für die nationale Förderung von ITEA-Projekten. Die entsprechenden nationalen Anträge müssen nach Abstimmung im Konsortium vor dem geplanten Projektstart rechtzeitig eingereicht werden.
Voraussetzung für die Teilnahme ist ein internationales Konsortium mit Partnern aus mindestens zwei Eureka Ländern. Projekte müssen innovativ und marktorientiert sein und ein technisches Risiko aufweisen. Die Zusammenarbeit der Projektpartner soll ausgewogen und auf gemeinsame Wertschöpfung ausgerichtet sein.
Förderung
Die Finanzierung der Teilnehmer:innen in ITEA-Projekten erfolgt in der Regel über nationale oder regionale Förderprogramme. Das übliche nationale Programm in Österreich ist die Basisprogramm-Förderung der FFG.
| Organisationstyp |
Förderung über Basisprogramm |
| Kleine Unternehmen |
max. Barzuschuss 60% |
| Mittlere Unternehmen |
max. Barzuschuss 50% |
| Große Unternehmen |
max. Barzuschuss 40% |
| Forschungseinrichtungen |
Teilnahme als Subauftragnehmer (Kostenanteil der Forschungseinrichtung wird entsprechend der Gesamtprojektförderung des Unternehmens abgedeckt), oder Durchführung als Konsortialprojekt (der Kostenanteil der Forschungseinrichtungen wird mit max. 50 % Zuschuss berücksichtigt). |
Abhängig vom technologischen Thema des Projekts, dem Organisationstyp und / oder dem Zeitpunkt des Antrags können auch andere Förderprogramme (wie z. B. Thematische Programme und weitere) verwendet werden, bei denen andere Förderquoten gelten.
Beratung und Unterstützung
Die FFG ist die nationale Kontaktstelle für ITEA in Österreich. Eine frühzeitige Kontaktaufnahme ist empfehlenswert, wir beraten Sie gerne.
Eine Suche nach Projektpartnern im In- und Ausland kann z.B. über das Enterprise Europe Network erfolgen.