Klagenfurt ist eine von 100+ europäischen Städten, die im Rahmen der EU-Mission „Klimaneutrale und intelligente Städte“ als „Missionsstadt“ dabei unterstützt werden, Klimaneutralität zu erreichen. Gemäß dem Leitsatz „Reduktion vor Kompensation“ will die Kärntner Landeshauptstadt bis 2030 insgesamt 83 % seiner CO2-Emissionen reduzieren. Der verbleibende Rest soll über Treibhausgas-Zertifikate ausgeglichen werden. Insgesamt 236 Klimaschutzmaßnahmen hat die Klagenfurter Stadtregierung beschlossen, darunter Gebäudesanierungen und die Umstellung auf eine E-Bus-Flotte als Schlüsselprojekte.
Dem Beispiel der 100+ Städte, die im Rahmen von Horizon Europe als Pioniere den Pfad zur Klimaneutralität einschlagen, sollen bis 2050 alle Städte in Europa folgen. Die sichtbaren Verpflichtungen, die die 100+ Städte in den Klimastadtverträgen eingehen, ermöglichen es ihnen, mit der EU, nationalen und regionalen Behörden und Investoren zusammenzuarbeiten, um für ihre Bürger:innen geeignete Klimaschutzmaßnahmen umzusetzen.
In Österreich trägt die EU-Mission „Klimaneutrale und intelligente Städte“ dazu bei, die nationalen Zielsetzung Ziel der Klimaneutralität bis 2040 zu erreichen. Städte spielen dabei eine wichtige Rolle, denn immer mehr Menschen in Österreich leben in Städten bzw. in urbanen Randzonen.