Indirekte Kosten sind Kosten, die für die Durchführung eines Projekts notwendig sind, aber nicht direkt einem einzelnen Projekt zugeordnet werden können. Typische Beispiele: Miet- und Betriebskosten, Büroinfrastruktur und -ausstattung, Telefon-, IT- und Verwaltungskosten.
Grundsätze
Alle Projektteilnehmenden erhalten eine Pauschale in Höhe von 25 % ihrer direkten förderfähigen Kosten als Abgeltung ihrer indirekten Kosten. Dabei gilt:
- Die Pauschale wird automatisch im finanziellen Bericht berechnet.
- Es sind keine Nachweise für indirekte Kosten erforderlich (da ohnehin die direkten Kosten, auf deren Basis die Pauschale berechnet wird, als förderfähig nachgewiesen werden müssen).
- Die tatsächliche Höhe der indirekten Kosten ist nicht relevant (d.h. sollten die tatsächlichen indirekten Kosten des Beneficiary höher als der Pauschalbetrag sein, so sind diese Mehrkosten vom Beneficiary selbst zu tragen).
- Da indirekte Kosten ebenfalls Teil der förderfähigen Gesamtprojektkosten sind, unterliegen sie ebenfalls der jeweiligen Förderquote des Beneficiary (z.B. 100%, 70%).
Ausnahmen
Folgende Kosten werden für die Berechnung der 25% Pauschale nicht berücksichtigt:
- Subcontracting
- Financial support to third parties ("FSTP", "cascade funding")
- Kostenkategorien, die bereits indirekte Kosten enthalten (z.B. interne Leistungsverrechnung)
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