Nano EHS 2026

Die Risikobeurteilung und Sicherheit von Advanced Materials sowie die Anwendung des SSbD-Konzeptes im industriellen Umfeld stehen im Fokus.

Der Forschungsschwerpunkt Nano Environment, Health and Safety (Nano EHS) fördert gezielt umwelt- und gesundheitsbezogene Forschung zur Risikobewertung von synthetischen Nanomaterialien und Advanced Materials. Die Ausschreibung 2026 umfasst einen nationalen Teil für F&E-Dienstleistungen sowie einen transnationalen Teil im Rahmen des SAF€RA Joint Call. Insgesamt stehen 0,8 Mio. EUR zur Verfügung. Österreichische Projektpartner:innen können sich mit innovativen Vorhaben beteiligen. Die Einreichung erfolgt elektronisch über das eCall-System der FFG.

Was wird gefördert?

Gefördert werden F&E-Dienstleistungen und transnationale kooperative F&E-Projekte:

  • F&E-Dienstleistungen: Im Schwerpunkt „Einsatz von Advanced Materials für die nachhaltige und kreislauforientierte Energiewende“ werden Projekte zur Nutzung von Advanced Materials zur Kreislaufwirtschaft bei Energietechnologien unterstützt.
  • Transnationale kooperative F&E-Projekte: Im Rahmen des SAF€RA Joint Call 2026 wird das Thema „Understanding materials to improve safety and reduce the exposure of workers and emergency responders“ gefördert. Der Fokus liegt auf Advanced Materials, insbesondere auf Materialwissenschaften, Simulation, experimenteller Validierung und Entwicklung sicherer Technologien für industrielle Anwendungen.

Wer wird gefördert?

  • F&E-Dienstleistung: Förderbar sind natürliche und juristische Personen, Personengesellschaften oder Einzelunternehmer:innen aus dem In- und Ausland, die nicht Teil der Bundesverwaltung sind.
  • Transnationale kooperative F&E-Projekte: Förderbar sind Unternehmen jeder Rechtsform, Einrichtungen für Forschung und Wissensverbreitung sowie sonstige nicht-wirtschaftliche Einrichtungen. Mindestens ein österreichisches Unternehmen muss beteiligt sein.

Wie hoch ist die Förderung?

  • F&E-Dienstleistung: Maximal 250.000 EUR (exkl. USt.), Förderquote bis 100 %, Laufzeit 12 Monate.
  • Transnationale kooperative F&E-Projekte: Maximal 500.000 EUR pro Projekt für österreichische Partner:innen, Förderquote bis 85 %, Laufzeit 12–24 Monate

Was sind die Einreichkriterien?

  • F&E-Dienstleistung: Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen aus dem In- und Ausland, die zur Erbringung der ausgeschriebenen Leistungen befugt sind. Zulässig sind Einzelbieter oder Bietergemeinschaften. Die Einreichung muss vollständig und fristgerecht elektronisch per eCall erfolgen.
  • Transnationale kooperative F&E-Projekte: Einreichberechtigt sind Konsortien mit mindestens zwei Partnern aus zwei teilnehmenden Ländern, darunter mindestens ein österreichisches Unternehmen. Die Kostenaufteilung und weitere Anforderungen laut Instrumentenleitfaden sowie laut transnationalen Ausschreibungsunterlagen sind zu beachten. 

Wie erfolgt die Einreichung?

Die Einreichung erfolgt elektronisch über das eCall-System der FFG:

  • Für transnationale Projekte ist das Verfahren zweistufig: In Stufe 1 ist ein nationaler Kurzantrag mit SAF€RA Pre-Proposal einzureichen; in Stufe 2 folgt die nationale Ergänzung mit dem SAF€RA Full Proposal als Anhang.
  • Zusätzlich ist eine Einreichung via SAF€RA erforderlich ([email protected]).
  • Die Vorlagen stehen im Download-Bereich zur Verfügung

 

Einreichfristen:

F&E Dienstleistung: 01.07.2026, 12:00 Uhr


Transnationale Projekte:
SAFERA

1. Stufe 31.03.2026, 16:00 Uhr

2. Stufe 30.06.2026, 16:00 Uhr


eCall:

1. Stufe 13.04.2026, 12.00 Uhr

2. Stufe 01.07.2026, 12.00 Uhr

Wann gibt es eine Entscheidung?

  • F&E-Dienstleistung: November 2026
  • Transnationale Projekte: Dezember 2026

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Über die FFG

Die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) ist die nationale Förderinstitution für die unternehmensnahe Forschung und Entwicklung in Österreich. Förderungen der FFG tragen maßgeblich dazu bei, neues Wissen zu generieren, neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln und damit am Weltmarkt wettbewerbsfähiger zu sein.
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