
Bundesministerin Margarete Schramböck bei der Pressekonferenz am 9.4.2020
Foto: BKA/Andy Wenzel
„In Österreich gibt es hervorragende innovative Unternehmen, die sich schnell an den Markt anpassen können“, so die Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort, Margarete Schramböck. Wichtig sei es, rasch von der Grundlagenforschung über Prototypenentwicklung auf den Markt zu kommen. „Österreichs Forschung ist mutig und traut sich neue Wege zu gehen.“ Man müsse sich in dieser Situation auf frugale Innovationen konzentrieren, also einfache Lösungen für die zentralen Herausforderungen finden.
„Das Corona-Virus war ein Weckruf“, so Schramböck. Nun gelte es, drei wichtige strategische Ziele in der Industriepolitik zu verfolgen: Die eigene Produktion notwendiger Güter sicherzustellen, von Einweg-Gütern zu einer Kreislaufwirtschaft zu kommen, und Quellen für die Versorgung aus dem Ausland sicherzustellen, die auch in der geforderten Qualität liefern können. Dies gelte nicht nur für die aktuelle Corona-Krise, sondern auch für die Zeit danach. „Innovation findet nicht im Elfenbeiturm statt, sondern in Österreichs Unternehmen, Forschungsinstituten und Universitäten“, betonte Schramböck. „Forschung rettet Leben. Wir müssen dafür sorgen, dass sie auch beim Patienten ankommt.“
Mit den zusätzlichen Mitteln von fünf Millionen Euro stellt die Bundesregierung (BMDW, BMK, BMBWF) nun insgesamt 28 Millionen Euro für den „Corona Emergency Call“ der FFG zur Verfügung. Die erste Phase der Ausschreibung endete gestern, die zweite Einreichfrist am 11. Mai 2020.