
Start der Rakete "Langer Marsch 5" mit der Sonde "Tianwen-1" an Bord.
Foto: CNSA
Ebenfalls an Bord ist österreichisches Know-how aus Graz. ForscherInnen vom Institut für Weltraumforschung der ÖAW in Graz haben bei der Entwicklung des Magnetometers mitgearbeitet und eine spezielle Kalibriermessung mit den Flugsensoren durchgeführt. Und auch die FFG ist zumindest symbolisch mit am Weg zum Mars: Als sichtbare Wertschätzung für die gute Zusammenarbeit der beiden Nationen im Weltraum ist die FFG mit ihrem Logo auf der chinesischen Rakete vertreten.

Erfolgreicher Start der Rakete "Langer Marsch 5" am 23. Juli vom chinesischen Raumfahrtbahnhof Wenchang.
Foto: CNSA
Die erste chinesische Marsmission besteht aus einem Orbiter, einem Landemodul und einem Marsrover. Nach Erreichen des Mars wird das Landemodul samt Rover freigesetzt, während der Orbiter in der Marsumlaufbahn bleibt, um den Roten Planeten mit sieben wissenschaftlichen Geräten zu vermessen und zu erkunden. Der Marsrover mit einer Masse von ungefähr 200 kg führt weitere sechs Messgeräte mit, um drei Monate lang Bodenproben zu nehmen und nach Anzeichen für Wasser auf dem Mars zu suchen. Das gesamte Gewicht der Rakete beim Start betrug 878 Tonnen.
Medienberichte