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Mitterlehner: Innovatives Beschaffungsprojekt für mehr Energieeffizienz in historischen Gebäuden gestartet

Geschrieben am 09.09.2014
Ausschreibungsstart für Pilotprogramm des Bundes - Innovative Lösungen für Kühlung und Heizung in historischen Gebäuden gesucht

In einem ersten Schritt werden heute, Dienstag, Machbarkeitsstudien in Form von Forschungs- und Entwicklungsdienstleistungen ausgeschrieben. Bis zum 27. November 2014 können Ideen für innovative Lösungen zur Konditionierung historischer Gebäude (Lufttemperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftbewegung) eingereicht werden. Dabei sind sämtliche denkmalschutzrechtlichen Auflagen miteinzubeziehen und aktuelle Standards der Energieeffizienz zu berücksichtigen.

Im Anschluss an die Jurierung der Angebote werden die besten Konzepte mit der Durchführung vertiefter Machbarkeitsstudien, konkret am Beispiel des Regierungsgebäudes am Stubenring, beauftragt werden. Der Richtwert für die Kosten pro Studie beträgt rund 30.000 bis 50.000 Euro. Nächstgereihte weitere Angebote, die in der Bewertung eine bestimmte Punkteanzahl erreicht haben und nicht zu den finanzierten Machbarkeitsstudien gehören, erhalten eine finanzielle Anerkennung in Höhe von 2.500 Euro je Anbot. Insgesamt wird das Pilotprogramm mit einem Budget von 150.000 Euro durchgeführt.

Eingereicht werden kann ausschließlich über die FFG via eCall. Weiterführende Informationen und Kontaktdaten für Anfragen sind auf der Website www.ffg.at/PilotHeizenKuehlen abrufbar.

Über das Leitkonzept innovationsfördernde öffentliche Beschaffung

Das Pilotvorhaben zählt zu den Instrumenten des Leitkonzeptes für eine innovationsfördernde öffentliche Beschaffung (IÖB), welches unter Federführung des Wirtschaftsministeriums und des Verkehrsministeriums erstellt wurde. Nach der Verankerung von Innovation im Bundesvergabegesetz wurde Ende 2013 in der Bundesbeschaffungsgesellschaft (BBG) eine neue Servicestelle eingerichtet. Sie fungiert als kompetenter Berater für öffentliche Beschaffungsstellen, die innovative Produkte anschaffen möchten, initiiert und begleitet Pilotprojekte, arbeitet mit IÖB-Kompetenzstellen (z.B. AustriaTech, aws, Energieagentur, FFG) zusammen und bietet Ausbildungs- und Trainingsmodule an.

Rückfragenhinweis:

Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft
Mag. Waltraud Kaserer
Pressesprecherin des Bundesministers
Tel.: +43 1 71100-5108
[email protected]
www.bmwfw.gv.at

Mag. Volker Hollenstein
Stv. Pressesprecher des Bundesministers
Tel.: +43 1 71100-5193
[email protected]

Über die FFG

Die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) ist die nationale Förderinstitution für die unternehmensnahe Forschung und Entwicklung in Österreich. Förderungen der FFG tragen maßgeblich dazu bei, neues Wissen zu generieren, neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln und damit am Weltmarkt wettbewerbsfähiger zu sein.
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