Skills Schecks zur Stärkung der Aus- und Weiterbildung in heimischen Betrieben

Geschrieben am 28.04.2025
Bis zu 25.000 Euro Förderung pro Unternehmen für digitale und nachhaltige Weiterbildung.

Seit Ende März können Unternehmen in Österreich wieder Skills Schecks beantragen, um die berufliche Weiterbildung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gezielt zu fördern. Der Fokus liegt auf den Themen Digitalisierung und ökologische Nachhaltigkeit, um die Wettbewerbsfähigkeit österreichischer Betriebe weiter zu stärken.

„Die Skills Schecks bieten Unternehmen einen niederschwelligen Zugang zu Fördermitteln für Qualifizierungsmaßnahmen. Dabei unterstützen wir Betriebe auf ihrem Weg in eine nachhaltige und digitale Zukunft. Mit dieser Ausschreibung investieren wir vier Millionen Euro in die Kompetenzerweiterung der österreichischen Wirtschaft und sichern so deren Wettbewerbsfähigkeit“, betont Bundesminister Wolfgang Hattmannsdorfer.

Das Förderungsprogramm richtet sich an Unternehmen aller Rechtsformen mit Niederlassung in Österreich – sowohl Klein- und Mittelbetriebe als auch Großunternehmen können von den Skills Schecks profitieren.

 

Breites Themenspektrum

Bislang wurden über 16 Millionen Euro investiert und damit 7.712 Skills Schecks ausgegeben, um die betriebliche Weiterbildung gezielt voranzutreiben. Die Themenvielfalt der Weiterbildungen ist dabei beeindruckend und reicht von Technologien für den ökologischen Wandel (z.B. Wasserstoff, Photovoltaik, Elektromobilität) über nachhaltiges Energiemanagement (z.B. Ökobilanz-Erstellung, Ressourcennutzung) bis hin zu digitalen Kompetenzen (z.B. Programmierung, IT-Sicherheit, Webdesign).

 

Förderhöhe und Antragstellung

Die Förderung beträgt 50 Prozent der externen Weiterbildungskosten, maximal 5.000 Euro pro Scheck. Jedes Unternehmen kann bis zu fünf Skills Schecks beantragen - somit sind insgesamt bis zu 25.000 Euro Förderung pro Unternehmen möglich.

„Über 7.700 ausgestellte Skills Schecks zeigen, wie essenziell berufliche Weiterbildung ist, um die Herausforderungen der digitalen Transformation zu meistern. Der große Zuspruch für dieses unkomplizierte und effiziente Förderformat freut mich – denn es unterstützt Unternehmen gezielt dabei, ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiterzubilden und zukunftsfit zu machen“, so Henrietta Egerth, Geschäftsführerin der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG.

 

 

Rückfragehinweis

Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus
Presseabteilung
E-Mail: [email protected]
Website: https://bmwet.gv.at

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