Nach der Begrüßung durch Bereichsleiter Dr. Andreas Wildberger wurden die Ergebnisse der Talente-Zwischenevaluierung präsentiert: Im Rahmen dieser Evaluierung wurde den Praktika für SchülerInnen ein überaus positives Zeugnis ausgestellt – gleichzeitig fiel unter den PraktikantInnen aber der geringe Anteil von SchülerInnen auf, die eine nicht-technische Schule (z.B. AHS, HAK) besuchen. Eines der wichtigsten Ziele der Förderung besteht darin, möglichst viele Jugendliche für Naturwissenschaft und Technik zu begeistern, besonders auch jene ohne spezielle technische Vorkenntnisse. Die Evaluierung empfahl daher, die Praktika in Zukunft noch gezielter an dieser Vorgabe auszurichten.
Mit der Ausschreibung SchülerInnen-Praktika 2015 soll dieses Ziel erreicht werden: Neben den bereits bekannten Kriterien wurde dieses Jahr erstmals eine neue Quotenregelung für SchülerInnen ohne technische Vorkenntnisse umgesetzt. Diese besagt, dass mindesten 50 Prozent der Praktikumsplätze an Schülerinnen und Schüler von nicht-technischen Schulen zu vergeben sind. Um genügend geeignete SchülerInnen zu finden, wird insbesondere die Nutzung der Praktikabörse als Rekrutierungsinstrument empfohlen. Für viele Unternehmen kann es zudem nützlich sein, ein „Tandem“ aus je einer Person von einer HTL und einer nicht-technischen Schule zu bilden. Bei der gemeinsamen Arbeit in solchen Teams hat sich gezeigt, dass die Jugendlichen gegenseitig von den Stärken des jeweils anderen Schultyps profitieren und Synergieeffekte in der Betreuung der PraktikantInnen entstehen können.
Im interaktiven Teil der Veranstaltung berichteten die Praktikumsplatz-AnbieterInnen Mag. Tanja Schärfl (acib) und Dr. Maximilian Nimmervoll (Tailored Media) von ihren Erfahrungen mit den Talente-Praktika. Anschließend hatten alle TeilnehmerInnen im Rahmen eines World Café die Möglichkeit, Ihre Erfahrungen mit den Praktika auszutauschen. Die dabei erarbeiteten Tipps und Anregungen aus der Praxis sind hier nachzulesen: Erfahrungsberichte & Tipps





