Unter dem Titel „Chance oder Bedrohung: Wie disruptiv sind Quantentechnologien?“ diskutierten Experten aus Forschung und Wirtschaft über eines der vielversprechendsten Innovationsfelder unserer Zeit.
FFG-Geschäftsführerin Henrietta Egerth eröffnete den Abend mit einem klaren Appell: Forschung muss verwertet werden. Gerade im Bereich der Quantentechnologien sei Österreich dank exzellenter Grundlagenforschung und gezielter Förderungen international führend – jetzt gehe es darum, diese Stärke auch wirtschaftlich zu nutzen.
Hochkarätiges Podium im Fishbowl-Format
Im Zentrum der Veranstaltung stand eine lebhafte Diskussion im Fishbowl-Format mit:
- Rupert Ursin, CEO von Quantum Industries
- Christoph Merte, Head of Innovation bei Erste Digital
- Martin Stierle, AIT Austrian Institute of Technology
- Philip Walther, Universität Wien
Moderiert von Hanna Sommersacher sprachen die Experten über konkrete Anwendungsfelder in Industrie, Finanzwesen, Cybersicherheit und Forschung – und darüber, was es braucht, um den Sprung von der Forschung in den Markt zu schaffen.

Österreich als internationaler Hotspot
Seit 2004 hat die FFG 128 Projekte mit über 116 Millionen Euro gefördert. Programme wie Quantum Austria und die neue Initiative „Quantum to Market“ zeigen: Österreich setzt gezielt auf Verwertung und industrielle Anwendung. Der aktuelle Durchbruch der Atomkernuhr der TU Wien unterstreicht das Potenzial.
Quantentechnologien sind keine ferne Zukunft, sondern eine greifbare Realität – mit enormer wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Wirkung. Die FFG bleibt dabei Impulsgeberin und Brückenbauerin zwischen Forschung und Anwendung.