Ministerin Schramböck: Startschuss für "Digital Innovation Hubs"

Unternehmen sollen Know-how von Innovations- und Forschungs-Netzwerken unkompliziert nutzen – FFG wickelt Ausschreibung mit drei Millionen Euro ab – Einreichungen bis 28. Februar 2019 möglich

Auf innovative Weise unterstützt das Digitalisierungsministerium Österreichs KMU bei ihrer erfolgreichen digitalen Transformation. Österreichweit sollen mehrere "Digital Innovation Hubs" (DIH) geschaffen werden, die Klein- und Mittelbetrieben mit Expertise und Infrastruktur zur Verfügung stehen. Die digitalen Innovation Hubs basieren auf der gezielten Vernetzung bereits bestehender Einrichtungen. "Studien zeigen uns, dass unsere KMU offen für die Chancen der digitalen Transformation sind, dabei aber Unterstützung brauchen. Die neuen 'Digital Innovation Hubs' werden künftig attraktive Andockstationen für kleine und mittlere Betriebe sein, die dort von hochkarätigen Partnern aus Forschung und Wirtschaft unkompliziert Know-how für ihre erfolgreiche digitale Entwicklung erhalten", so Margarete Schramböck, Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort. Die Ausschreibung wird von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) abgewickelt, drei Millionen Euro stehen zur Verfügung.
 

Professionelle Digitalisierungs-Begleitung
Ziel ist es, dass ein Großteil der österreichischen KMU einen Knoten des Hubs als ersten Ansprechpartner in der Umgebung hat. "Mit den digitalen Innovation Hubserhalten unsere Unternehmen professionelle Begleitung bei digitalen Umsetzungsprojekten – von der Entwicklung von Prototypen bis zur Geschäftsmodellentwicklung. Das verkürzt den Weg zum Erfolg von Betrieben und nützt dem ganzen Standort", sagt Schramböck. "Die 'Digital Innovation Hubs' sollen österreichische KMU dazu mobilisieren, den digitalen Wandel aktiv mitzugestalten, um Produktivitäts-, Innovations- und Wertschöpfungspotentiale zu heben sowie die Wettbewerbsfähigkeit durch den Einsatz von Digitalisierungs-Technologien zu stärken. Digitalisierung und Steigerung der Innovationskraft gehen heute Hand in Hand", betonen die beiden FFG-Geschäftsführer Henrietta Egerth und Klaus Pseiner.
 

FFG wickelt Ausschreibung für "Digital Innovation Hubs" ab
Die Ausschreibung ist nun geöffnet, Einreichungen sind bis 28. Februar 2019 möglich. Ein Hub muss aus mindestens drei Einrichtungen mit Forschungsschwerpunkten im Digitalisierungsbereich (z. B. Universitäten, Fachhochschulen, Kompetenzzentren, sonstige Forschungseinrichtungen, Unternehmen) bestehen, die ein sogenanntes "Digitalzentrum" bilden. Besonders zur Einreichung aufgerufen sind Konsortien mit Schwerpunkten auf Artificial Intelligence (AI), Security, Blockchain oder 3D-Printing. Die "Digital Innovation Hubs" verpflichten sich, Leistungen in den Bereichen Information, Weiterbildung und Digitale Innovation zum Nutzen der Zielgruppe KMU zu erbringen. Die Förderungsquote beträgt maximal 50 Prozent, Laufzeit sind 36 Monate.
 

FFG und DIA sind starke Digitalisierungspartner
"Die FFG ist starker Digitalisierungspartner", verweisen Egerth und Pseiner auch auf die von der Bundesregierung unter dem Dach der FFG eingerichtete Digitalisierungsagentur (DIA). Weiters agiert die FFG als Nationale Kontaktstelle für europäische und internationale Programme, in denen die Digitalisierung eine hohe Priorität einnimmt. "Mit den 'Digital Innovation Hubs' setzen wir auch einen wichtigen Schritt zur verbesserten Einbindung der österreichischen Kompetenzträger in europäische Netzwerke und damit die erfolgreiche Teilnahme an europäischen Initiativen", so Egerth und Pseiner. Die nationalen "Digital Innovation Hubs" knüpfen an die EU-Initiative "Digitising European Industry" (DEI) an und sollen auch wertvolle Basis für künftige Ausschreibungen zu "Digital Innovation Hubs" auf europäischer Ebene sein.

 

Rückfragehinweis:

Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort
Felix Lamezan-Salins, B.A.,
Pressesprecher der Bundesministerin Margarete Schramböck
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