Digital Innovation Hubs

Das Programm zur Einrichtung nationaler Digital Innovation Hubs

Das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) und die Nationalstiftung Forschung|Technologie|Entwicklung unterstützen die Einrichtung nationaler Digital Innovation Hubs (DIH). Ein Digital Innovation Hub ist ein nicht-wirtschaftlich tätiges Kompetenznetzwerk, das KMU bei ihren Digitalisierungsbestrebungen unterstützt.

Details

Programmeigentümer/ Geldgeber BMDW - Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort Nationalstiftung für Forschung, Technologie und Entwicklung
Thema
Dienstleistungsinnovationen, Gesellschaft, Informationstechnologie, Lebenswissenschaften, Material und Produktion, Mobilität, Sicherheit und Verteidigung, Umwelt und Energie, weitere Themen
Förderinstrument
Geltungsbereich
national
Partner Nicht benötigt
Einreichung
Einreichung nach Ausschreibungs-Prinzip
FFG-Bereich
Strukturprogramme
Was wird gefördert Das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) unterstützt die Einrichtung nationaler Digital Innovation Hubs (DIH). Ein Digital Innovation Hub ist ein nicht-wirtschaftlich tätiges Kompetenznetzwerk, das KMU bei ihren Digitalisierungsbestrebungen unterstützt.
Min. / max. Förderung 0 / 2.000.000
Förderbare Kosten Digital Innovation Hubs verpflichten sich, ein Bündel von Leistungen in den Modulen Information, Weiterbildung und Digitale Innovation zum Nutzen der Zielgruppe KMU zu erbringen (mit deutlichem Fokus auf die beiden letztgenannten Punkte). Detaillierte Informationen zur Ausschreibung und die gültigen Leitfäden finden Sie bei der jeweiligen Ausschreibung.
Min. / max. Laufzeit 0 - 36 Monate
Verfügbarkeit von 06.07.2020 - 01.01.2025

Digital Innovation Hubs unterstützen mit ihrer Expertise und Infrastruktur österreichische KMU bei der Digitalisierung. Sie bieten ein breites Angebot an Leistungen in den Modulen Information, Weiterbildung und Digitale Innovation zum Nutzen der Zielgruppe.
Die 1. Ausschreibung des Programms fand 2018/2019 statt und wurde durch das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort finanziert. Drei Digital Innovation Hubs wurden im Rahmen eines Bewertungsverfahrens mit Hearings vom unabhängigen Bewertungsgremium zur Förderung empfohlen und haben 2019/2020 den Betrieb aufgenommen:

 

Digital Makers Hub [digitalmakershub.at]

  • Themen: Digital Culture, Co-Ideation und Co-Creation
  • Beteiligte Organisationen: Fachhochschule St. Pölten, Tabakfabrik Linz, In2Make Industry meets Makers, Zukunftsakademie Mostviertel

 

DIH-OST [dih-ost.at]

  • Themen: 3D-Druck, Blockchain, IT Security, Internet of Things, Sensorik und Konnektivität
  • Beteiligte Organisationen:  ecoplus. Niederösterreichs Wirtschaftsagentur, Fachhochschule St. Pölten, Forschung Burgenland, FOTEC Forschungs- und Technologietransfer, IMC Fachhochschule Krems, Austrian Blockchain Center

 

DIH-WEST [dih-west.at]

  • Themen: Digitale Transformation und Innovation, Industrie 4.0, eServices, Artifical Intelligence, Security
  • Beteiligte Organisationen: Universität Innsbruck - Institut für Informatik, Universität Innsbruck - Projektservice, Fachhochschule Salzburg, Fachhochschule Kufstein, Tirol Bildungs, Wirtschafts-Standort Vorarlberg Betriebsansiedlungs, Fachhochschule Vorarlberg, Innovations- und Technologietransfer Salzburg, MCI Management Center Innsbruck, Tiroler Zukunftsstiftung, UMIT – Private Universität für Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik und Technik, Fraunhofer Austria Research, Industriellenvereinigung Tirol, Paris Lodron Universität Salzburg- FB Computerwissenschaften, Universität Innsbruck - Koordinationsstelle für universitäre Weiterbildung, Universität Innsbruck - Institut für Strategisches Management, Marketing und Tourismus, Wirtschaftskammer Tirol

 

Die 2. Ausschreibung des Programms wird finanziert durch Zuwendungen der Nationalstiftung für Forschung, Technologie und Entwicklung und unterstützt vom Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort und fand 2020 statt.

Voraussichtlich gegen Jahresende 2021 wird eine weitere Ausschreibung zur Ausweitung bestehender Hubs starten. Diese Ausschreibung wird ebenfalls aus Mitteln der Nationalstiftung für Forschung, Technologie und Entwicklung dotiert werden.

 

innov:ATE [dih-innovate.at]

  • Themen: Robotics, Automation, AI, Smart Industry & Infrastructure (Cybersecurity, Blockchain), Big Data, Forecasts & Simulation mit speziellem Fokus auf die Land-, Holz-, Forst- und Energiewirtschaft
  • Beteiligte Organisationen: Wood K Plus, FH Salzburg, Möbel- und Holzbau Cluster, Universität für Bodenkultur (BOKU), Institut für Landtechnik, Josephinum Research, Montanuniversität Lehrstuhl für Energieverbundtechnik, Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, Institut für Höhere Studien (IHS), Know-Center, THI TECHHOUSE, Blue Minds Solution

 

DIH SÜD [dih-sued.at]

  • Themen: Produktions- & Fertigungstechnologien, Sicherheit, Data Science Wissen aus Daten, Digitale Geschäftsmodelle & -prozesse, Logistik sowie das Querschnittsthema Humanressourcen & Nachwuchs
  • Beteiligte Organisationen: JOANNEUM RESEARCH, Technische Universität Graz, FH JOANNEUM, FH Kärnten, Alpen-Adria Universität Klagenfurt

 

DIH Arbeitswelt KMU [dih.work]

  • Themen: Digitale Transformation und Innovation, Industrie 4.0, eServices, Artifical Intelligence, Security
  • Beteiligte Organisationen: Johannes Kepler Universität Linz, Institut für Berufs- und Erwachsenenbildungsforschung, Fachhochschule Oberösterreich Campus Hagenberg, Kunstuniversität (Linz Creative Robotics), FH St. Pölten

 

Digital Innovation Hubs verpflichten sich, ein Bündel von Leistungen in den Modulen Information, Weiterbildung und Digitale Innovation zum Nutzen der Zielgruppe KMU zu erbringen.

[Exkurs] Die Europäische Kommission fördert die Initiative "Digitalisierung der europäischen Industrie" durch den Auf- bzw. Ausbau von European Digital Innovation Hubs, die potenziellen Nutzern einen einfachen Zugang zu den neuesten digitalen Innovationen und Experimentiermöglichkeiten bieten. Ebenso im Fokus ist die Schaffung von bereichsübergreifenden und integrierten Digital Platforms und large-scale Pilots zum Experimentieren und zur Mitgestaltung durch Nutzer. Für weiterführende Informationen stehen Ihnen Daniela Hackl und Max Arends aus dem FFG-Bereich Europäische und Internationale Programme gerne zur Verfügung.

Beschreibung der Zielgruppe:
Einrichtungen mit Forschungsschwerpunkten im Digitalisierungsbereich (z. B. Universitäten, Fachhochschulen, Intermediäre, Kompetenzzentren [z. B. COMET-Zentren], sonstige Forschungseinrichtungen, Unternehmen)

Kontakt

Mag. Doris Aufner
Mag. Doris Aufner
Programmleitung
T +43 5 7755 2109
doris.aufner@ffg.at
Mag. Christiane Ingerle
Mag. Christiane Ingerle
Stv. Programmleitung
T +43 5 7755 2302
christiane.ingerle@ffg.at
Teresa Pflügl MA
Teresa Pflügl MA
Programm-Management
T +43 5 7755 2303
teresa.pfluegl@ffg.at