Digital Innovation Hubs

Das Programm zur Einrichtung nationaler Digital Innovation Hubs

Das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) unterstützt die Einrichtung nationaler Digital Innovation Hubs (DIH). Ein Digital Innovation Hub ist ein nicht-wirtschaftlich tätiges Kompetenznetzwerk, das KMU bei ihren Digitalisierungsbestrebungen unterstützt.

Details

Programmeigentümer/ Geldgeber BMDW - Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort
Thema
Dienstleistungsinnovationen, Gesellschaft, Informationstechnologie, Lebenswissenschaften, Material und Produktion, Mobilität, Sicherheit, Umwelt und Energie, weitere Themen
Förderinstrument
Geltungsbereich
national
Partner

Erforderlich

Ein Hub dieser Ausschreibung muss aus mindestens 3 Digitalzentren bestehen.

Einreichung
Einreichung nach Ausschreibungs-Prinzip
FFG-Bereich
Thematische Programme
Was wird gefördert Ein Digital Innovation Hub (DIH) im Sinne des gegenständlichen Programms besteht aus mindestens drei Einrichtungen mit Forschungsschwerpunkten im Digitalisierungsbereich (z. B. Universitäten, Fachhochschulen, Intermediäre, Kompetenzzentren [z.B. COMET-Zentren], sonstige Forschungseinrichtungen; jeweils außerhalb allfällig bereits geförderter Projekte). Diese Einrichtungen bilden im Rahmen ihrer nicht-wirtschaftlichen Tätigkeit sowie des gegenständlichen Programms sogenannte „Digitalzentren“. Ein DIH ist somit ein koordiniertes Netzwerk komplementärer Digitalzentren, ergänzt und bündelt deren Leistungsangebote und schafft dadurch einen leichteren Zugang für KMU zu umfassenden Digitalisierungs-Know-how.
Min. / max. Förderung 0 / 3.000.000
Förderbare Kosten - Aktivitäten zur Bekanntmachung des DIH - Bewerbung nationaler und internationaler Förderformate für Digitalisierung - Ergänzungen der Infrastruktur für Aktivitäten der Zentren (max. 30 % der Gesamtkosten je Partner) - Informationsarbeit zu Technologietrends und Digitalisierungschancen - Vortrags-/Seminarreihen zu aktuellen Digitalisierungsthemen - Organisation von Besuchen von Best-Practice-Unternehmen - Vernetzungsveranstaltungen für regionale KMU - Vernetzungsaktivitäten der einzelnen Digitalzentren untereinander - Aktivitäten zur Vernetzung auf europäischer Ebene / Beteiligung an europäischen DIH-Ausschreibungen - Fachspezifische Weiterbildung für MitarbeiterInnen von KMU - Hands-on-Workshops in Demolaboren (Additive Fertigung, IT-Sicherheit, Datenanalyse etc.) - Durchführung von Sicherheitschecks und Beratung zu Themen wie Security, Privacy, Recht - Konzeption, Benchmarking und Prototyping von Datenanalytik-Lösungen (Machine Learning, Visual Analytics, Artificial Intelligence etc.) - Unterstützung bei EndanwenderInneneinbindung in Innovationsprozesse - Geschäftsmodellentwicklung (Digitalisierung von Geschäftsmodellen) (kostenpflichtig) - Train and certify the Trainer (kostenpflichtig) - Projektcoaches aus den Digitalzentren (kostenpflichtig) - Transfer- und Umsetzungsprojekte vor Ort (kostenpflichtig)
Min. / max. Laufzeit 0 - 36 Monate
Verfügbarkeit von 15.11.2018 - 28.02.2019

Ein Digital Innovation Hub (DIH) im Sinne des gegenständlichen, nationalen Programms besteht aus mindestens drei Einrichtungen mit Forschungsschwerpunkten im Digitalisierungsbereich (z. B. Universitäten, Fachhochschulen, Intermediäre, Kompetenzzentren [z.B. COMET-Zentren], sonstige Forschungseinrichtungen; jeweils außerhalb allfällig bereits geförderter Projekte). Diese Einrichtungen bilden im Rahmen ihrer nicht-wirtschaftlichen Tätigkeit sowie des gegenständlichen Programms sogenannte „Digitalzentren“. Ein DIH ist somit ein koordiniertes Netzwerk komplementärer Digitalzentren, ergänzt und bündelt deren Leistungsangebote und schafft dadurch einen leichteren Zugang für KMU zu umfassenden Digitalisierungs-Know-how.

Im Rahmen dieser Ausschreibung sollen die ersten Digital Innovation Hubs in Österreich etabliert werden. Explizite Ziele sind:

  • Große regionale Abdeckung. Ein Großteil der österreichischen KMU soll einen Knoten des Hubs („Digitalzentrum“) als ersten Ansprechpartner in ihrer leicht erreichbaren direkten Umgebung haben.
  • Inhaltliche Abstimmung des Angebots auf die regionalen Bedürfnisse. Besonders zur Einreichung aufgerufen sind Konsortien, die einen Schwerpunkt ihres Angebots auf einen der Themenbereiche Artificial Intelligence (AI), Security, Blockchain und 3D-Printing legen.
  • Vorbereitung der österreichischen Stakeholder auf die Beteiligung an entsprechenden europäischen Innovation-Hub-Initiativen.


Digital Innovation Hubs verpflichten sich, ein Bündel von Leistungen in den Modulen Information, Weiterbildung und Digitale Innovation zum Nutzen der Zielgruppe KMU zu erbringen.

[Exkurs] Die Europäische Kommission fördert die Initiative "Digitalisierung der europäischen Industrie" durch den Auf- bzw. Ausbau von Pan-European Digital Innovation Hubs, die potenziellen Nutzern einen einfachen Zugang zu den neuesten digitalen Innovationen und Experimentiermöglichkeiten bieten. Ebenso im Fokus ist die Schaffung von bereichsübergreifenden und integrierten Digital Platforms und large-scale Pilots zum Experimentieren und zur Mitgestaltung durch Nutzer. Für weiterführende Informationen steht Ihnen Angelo Nuzzo aus dem FFG-Bereich Europäische und Internationale Programme gerne zur Verfügung.

Beschreibung der Zielgruppe:
Einrichtungen mit Forschungsschwerpunkten im Digitalisierungsbereich (z. B. Universitäten, Fachhochschulen, Intermediäre, Kompetenzzentren [z. B. COMET-Zentren], sonstige Forschungseinrichtungen, Unternehmen)

Kontakt

MMag. Dipl.-Ing. Markus Proske
MMag. Dipl.-Ing. Markus Proske
Programmleitung
T +43 5 7755 5023
markus.proske@ffg.at
Isabell Tributsch MA
Isabell Tributsch MA
Programmmanagerin Digital
T +43 5 7755 5013
isabell.tributsch@ffg.at