EpiCare4Kids: Mit KI zur Epilepsie-Diagnose

Ein Mann sitzt vor einem Laptop, auf dem Bildschirm erscheinen verschiedene Icons und Symbole.
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Innovatives EEG-Tele-Monitoring System speziell für Kinder

Um Kinder und Jugendliche, bei denen der Verdacht auf Epilepsie besteht, besser diagnostizieren zu können, wurde nun ein innovatives EEG-Tele-Monitoring-System speziell für diese Altersgruppe entwickelt. 

Gerade bei Kindern ist es wichtig, möglichst schnell abzuklären, ob eine chronische Epilepsie vorliegt, da epileptische Anfälle zu erheblichen Entwicklungsverzögerungen führen können. Um eine Diagnose stellen zu können, werden mehrere EEG (Elektroenzephalogramme) benötigt, die mehrere Tage dauern und vor Ort in Krankenhäusern durchgeführt werden müssen. Dies ist nicht nur belastend für die jungen Patient:innen und ihre Familien, sondern auch für das Gesundheitssystem, da die Auswertung personal- und kostenintensiv ist. 

 

Eine gemeinsame Lösung für alle

Genau hier setzt das Projekt EpiCare4Kids an, das vom Austrian Institute of Technology (AIT) koordiniert wurde und mit fünf weiteren Partnern ein innovatives EEG-Tele-Monitoring-System speziell für Kinder jeden Alters entwickelt hat. Das tragbare EEG-System liefert dabei über 26 Stunden störungsfreie Signale, die in Echtzeit an eine Tablet-App übertragen werden. Eine KI-basierte Software sammelt dabei die Daten und erkennt automatisch epilepsietypische Muster. Durch eine nahtlose Integrierung des Systems in eine bestehende telemedizinische Plattform, die die Implementierung einer Schnittstelle in das Krankenhausinformationssystem vorsieht, ist für eine bestmögliche Betreuung aus dem Krankenhaus gesorgt. 

 

Über COIN KMU-Innovationsnetzwerke

EpiCare4Kids ist Teil der COIN-Initiative. Ziel ist es, mittels Technologie- und Wissenstransfer in Netzwerken sowohl die Innovationskraft als auch die Kooperationsfähigkeit österreichischer KMU zu verbessern. Gefördert wird dabei die Umsetzung konkreter Innovationsvorhaben. Konsortien, an denen vorrangig KMUs beteiligt sind, optional auch wissenschaftliche Partner:innen, arbeiten in Netzwerken gemeinsam an der Entwicklung neuer Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen. Die strukturierte Zusammenarbeit in einem geförderten Projekt ermöglicht mehr Innovation und höhere Qualität. Bei vielen Projekten entsteht durch diese intensive Kooperation ein Mehrwert, der weit über das Netzwerk hinaus Wirkung entfaltet.

Über die FFG

Die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) ist die nationale Förderinstitution für die unternehmensnahe Forschung und Entwicklung in Österreich. Förderungen der FFG tragen maßgeblich dazu bei, neues Wissen zu generieren, neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln und damit am Weltmarkt wettbewerbsfähiger zu sein.
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