Ein Beispiel für diese erfolgreiche Entwicklung ist die Gemeinde Eichenberg in Vorarlberg, wo bereits unter dem Programm „Breitband Austria 2020“ wichtige Ausbauprojekte umgesetzt wurden.
Um diesen Fortschritt weiter voranzutreiben, wurde 2019 die Förderinitiative „Breitband Austria 2030“ als Nachfolger ins Leben gerufen. Mit BBA2030 werden die bisherigen Bemühungen fortgeführt und gezielt weiterentwickelt, um den Ausbau der digitalen Infrastruktur in Österreich noch effizienter und flächendeckender voranzutreiben.
Erfolgsgeschichten vom Land
Ein Beispiel für eine erfolgreiche Förderung aus der vorherigen Programmlinie „Breitband Austria 2020“ ist die Gemeinde Eichenberg in Vorarlberg – ein Ort, der lange als digital „unterversorgt“ galt.
Von Ende 2021 bis Ende 2024 baute die Gemeinde in Zusammenarbeit mit dem LWL Competence Center aus Landeck das Breitbandnetz deutlich aus. Insgesamt wurden dabei 51 Gebäude ans Glasfasernetz angebunden. Das Projekt blieb nicht nur im Zeitplan. Es wurde auch noch günstiger umgesetzt, als ursprünglich kalkuliert.
Nicht nur die knapp 420 Einwohner:innen Eichenbergs profitieren von der neuen Anbindung. Im Ort sind auch insgesamt elf Betriebe angesiedelt. Die geschaffenen Breitbandzugänge sind nicht nur Gigabit-fähig, sondern auch symmetrisch. Das bedeutet, dass sie sowohl bei Downloads als auch bei Uploads die gleiche, hohe Datengeschwindigkeit bieten. Vor allem der lokalen Wirtschaft und dem Tourismus eröffnen sich damit neue Geschäftsfelder und Möglichkeiten. Die Verbesserung der digitalen Infrastruktur erhöhte also auch die Standortattraktivität.
Mehr Zugang, mehr Teilhabe
Die Vorteile einer noch besseren Breitband-Abdeckung liegen auf der Hand:
Jede:r Bürger:in sowie Unternehmen und öffentliche Einrichtungen sollen die Chancen der Digitalisierung zu gleichen Bedingungen nutzen können.
Ergänzend zu dem bereits laufenden Ausbau wird mit der laufenden Förderinitiative „Breitband Austria 2030 – Connect“ gezielt der Lückenschluss unterstützt. Damit können einzelne, noch nicht erschlossene Standorte von KMUs, EPUs und öffentlichen Einrichtungen an das Glasfasernetz angebunden werden – vor allem dort, wo trotz der bisherigen Förderprogramme weiterhin ein Bedarf besteht.
So wird sichergestellt, dass wirklich alle Regionen Österreichs vom Ausbau der digitalen Infrastruktur profitieren. Diese Förderinitiative richtet sich an KMU und EPU, öffentliche Einrichtungen und Bildungseinrichtungen sowie an Land- und Forstwirte bzw. Aquakulturbetriebe.