ScanForest4Carbon: Smarte Tools für grüne Wälder

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Wie viel CO2 speichert ein Wald tatsächlich? Diese Frage möchte das Projekt ScanForest4Carbon mithilfe von Laserscans, unter anderem aus der Luft, beantworten.

Wälder und ihre Ökosysteme gehören zu den größten Kohlenstoffspeichern der Erde. Wegen ihrer großen Bedeutung sollen sie in Zukunft noch verlässlicher vermessen werden können. Im Projekt ScanForest4Carbon arbeiten vier Unternehmen aus Österreich und ein Unternehmen aus Ungarn an einem besseren Monitoring von in Wäldern gebundenem Kohlenstoff.
Die FFG unterstützte das Vorhaben im Rahmen der Initiative COIN KMU-Innovationsnetzwerke.
 

ScanForest4Carbon hat sich zum Ziel gesetzt, bestehende Methoden zur Erfassung gespeicherten Kohlenstoffs, wie das Terrestrische Laserscanning (TLS) oder das Personal Laserscanning (PLS), zu überprüfen und weiterzuentwickeln, um genauere Ergebnisse zu ermöglichen. Konkret geht es beispielsweise darum, wie die Kohlenstoffbindung in Baumstämmen mit unregelmäßigen Formen verlässlich bewertet werden kann. Dies ist besonders bei Laubhölzern eine relevante Frage. Weiters soll die Vergleichbarkeit wiederholter Scans durch das Projekt verbessert werden.
 

Bewährte Technologie verbessern

Unter anderem wurden im Zuge des Projekts Laserscan-Geräte getestet und evaluiert, die entweder von Menschen getragen oder an Drohnen montiert werden können. Dabei kommt die sogenannte LIDAR-Technologie zum Einsatz, bei der mittels Laser Entfernungen gemessen und dreidimensionale Modelle erstellt werden können.

In dem Projekt ScanForest4Carbon arbeiteten insgesamt fünf Unternehmen (drei aus Niederösterreich, eines aus Kärnten und eines aus Ungarn) erfolgreich zusammen. 
Die Anwendung von tragbaren LIDAR Scannern und die Objekt-Extraktion aus LIDAR-Punktwolken wurden dabei erheblich weiterentwickelt. Das Resultat sind erfolgreiche praxistaugliche Anwendungen.

 

Über COIN KMU-Innovationsnetzwerke

Ziel der Initiative ist es, mittels Technologie- und Wissenstransfer in Netzwerken sowohl die Innovationskraft als auch die Kooperationsfähigkeit österreichischer KMU zu verbessern.

Gefördert wird die Umsetzung konkreter Innovationsvorhaben. Konsortien, an denen vorrangig KMU beteiligt sind, optional auch wissenschaftliche Partner:innen, arbeiten in Netzwerken gemeinsam an der Entwicklung neuer Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen. Die strukturierte Zusammenarbeit in einem geförderten Projekt ermöglicht mehr Innovation und höhere Qualität. Bei vielen Projekten entsteht durch diese intensive Kooperation ein Mehrwert, der weit über das Netzwerk hinaus Wirkung entfaltet.

Über die FFG

Die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) ist die nationale Förderinstitution für die unternehmensnahe Forschung und Entwicklung in Österreich. Förderungen der FFG tragen maßgeblich dazu bei, neues Wissen zu generieren, neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln und damit am Weltmarkt wettbewerbsfähiger zu sein.
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