Advanced Materials, M-ERA.NET Call 2024

Materialforschung und –entwicklung: Transnationale Forschungsprojekte, die zur Ressourceneffizienz und zur Kreislauffähigkeit von Prozesstechnologien beitragen

Mit dieser transnationalen Ausschreibung beteiligte sich das Thema Kreislaufwirtschaft und Produktionstechnologien (KLWPT) am European Research Area Network M-ERA.NET „ERA-NET for research and innovation on materials and battery technologies, supporting the European Green deal“. Das Netzwerk ermöglichte die koordinierte Förderung transnationaler Forschungs- und Entwicklungsprojekte und wurde von mehr als 45 europäischen und internationalen Förderungsorganisationen unterstützt.

Was wird gefördert?

Österreichische Antragstellende haben die Möglichkeit im Rahmen der Ausschreibung „Advanced Materials“ in transnationalen und anwendungsorientierten Forschungs- und Entwicklungsprojekten Förderung zu beantragen. Die Ausschreibung unterstützt ausschließlich Projekte, die zur Ressourceneffizienz und zur Kreislauffähigkeit von Prozesstechnologien beitragen und einem der folgenden vier Ausschreibungsschwerpunkte des M-ERA.NET Calls 2024 zugeordnet sind:

  • Innovative surfaces, coatings and interfaces
  • Functional materials
  • Materials addressing environmental challenges
  • Next generation materials for advanced electronics

Wer wird gefördert?

Förderbar sind Unternehmen jeder Rechtsform, Einrichtungen für Forschung und Wissensverbreitung sowie sonstige nicht-wirtschaftliche Einrichtungen.

Wie hoch ist die Förderung?

Für österreichische Antragstellende steht für das Themenfeld „Kreislaufwirtschaft und Produktionstechnologien“ ein Gesamtbudget von 2,8 Millionen EURO Budget zur Verfügung. Die Förderung liegt zwischen mindestens 100.000 EURO bis maximal 500.000 EURO pro Projektantrag.

Was sind die Einreichkriterien?

Mindestanforderung ist die Teilnahme eines österreichischen Unternehmens. 
Detaillierte Angaben zu den Ausschreibungsschwerpunkten und den weiteren Anforderungen finden Sie im zu Grunde liegenden Ausschreibungsleitfaden und unter https://m-era.net/joint-calls/joint-call-2024
Die Einreichfristen bei M-ERA.NET und bei der FFG sind entsprechend den beiden Phasen (Pre-Proposal und Full-Proposal) einzuhalten.

Wie erfolgt die Einreichung?

Das Antrags- und Auswahlverfahren ist zweistufig.

Transnationale Einreichfristen:
M-ERA.NET Pre-Proposal: 14. Mai 2024, 12:00 Uhr C.E.T. (erste Phase, geschlossen)
M-ERA.NET Full-Proposal: 20. November 2024, 12:00 Uhr C.E.T. (zweite Phase, geschlossen)
WICHTIG: Zusätzlich zum M-ERA.NET Antrag müssen folgende nationale Dokumente via FFG eCall eingereicht werden:

Nationale Einreichfristen:
Nationaler Kurzantrag: 16. Mai 2024, 12:00 Uhr C.E.T. (erste Phase, geschlossen)
Nationale Ergänzung: 21. November 2024, 12:00 Uhr C.E.T. (zweite Phase, geschlossen)

Wann gibt es eine Entscheidung?

Die Ergebnisse der zweiten Phase der Ausschreibung wurden mit Februar 2025 kommuniziert.

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Berichtsvorlagen

Ausschreibungsleitfaden transnational

Ausschreibungsleitfaden national

Instrumentenleitfaden 

Projektbeschreibung transnational

Projektbeschreibung national

Beachten Sie, dass für beide Phasen gilt: Die M-ERA.NET Antragsformulare sind neben dem M ERA.NET Submission Tool auch im FFG eCall hochzuladen.

Kostenleitfaden

Wichtiger Hinweis zum Kostenplan:

Der Kostenplan ist vollständig im eCall auszufüllen. Das Hochladen von Excel-Listen ist nicht mehr möglich. Ausschlaggebend sind einzig die im eCall gemachten Angaben zum Kostenplan. Nutzen Sie unser eCall-Tutorial

KMU-Infos

Hinweis: Die eidesstattliche Erklärung zum KMU-Status ist für unternehmerisch tätige Vereine, Einzelunternehmen, Start-ups und ausländische Unternehmen notwendig. In der zur Verfügung gestellten Vorlage muss – sofern möglich – eine Einstufung der letzten 3 Jahre lt. KMU-Definition vorgenommen werden.

Rechtsgrundlage
Die Ausschreibung basiert auf der Richtlinie für die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH zur Förderung von Forschung, Technologie, Entwicklung und Innovation zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen (FFG-Challenge-Richtlinie 2024-2026).

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Über die FFG

Die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) ist die nationale Förderinstitution für die unternehmensnahe Forschung und Entwicklung in Österreich. Förderungen der FFG tragen maßgeblich dazu bei, neues Wissen zu generieren, neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln und damit am Weltmarkt wettbewerbsfähiger zu sein.
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