Chips JU ECS Calls 2026

Transnationale kooperative F&E Projekte

Das Gemeinsame Unternehmen Chips (Chips Joint Undertaking) startet im Februar 2026 weitere Ausschreibungen für transnationale kooperative F&E Projekte. Ziel des Chips Joint Undertaking ist es, die Konkurrenzfähigkeit Europas im Bereich elektronischer Komponenten und Systeme im globalen Wettbewerb durch die Förderung der industriellen Innovationen und durch den Transfer von Innovationen aus Forschungseinrichtungen und Universitäten zu KMU und Großunternehmen zu stärken.
Für die nationale Ko-Finanzierung der österreichischen Beteiligungen an europäischen Konsortien stellt das BMIMI voraussichtlich 10 Mio. Euro zur Verfügung.

Was wird gefördert?

F&E-Kosten für die Beteiligung von österreichischen Organisationen in transnationalen Projekten der Chips ECS R&I Calls 2026 (sowohl innerhalb der globalen IA und RIA Calls, als auch innerhalb ausgesuchter Focus Topics)

Wer wird gefördert?

Unternehmen jeder Rechtsform, Einrichtungen für Forschung und Wissensverbreitung, sonstige nicht-wirtschaftliche Einrichtungen.

Wie hoch ist die Förderung?

Die Höhe der nationalen Förderung ist von Organisationstyp und –größe sowie von der Forschungskategorie bzw. dem gewählten Schwerpunkt abhängig. Das BMIMI stellt voraussichtlich 11,4 Mio. EUR gemäß folgender Budgetaufteilung zur Verfügung (indikative Werte): 

Forschungskategorie „Experimentelle Entwicklung“

HORIZON-JU-Chips-2026-1-IA  Global call according to SRIA 2026: 3,5 Mio. EUR

HORIZON-JU-Chips-2026-FT1-IA Focus topic on “IA Resilience call reinforcing Europe's strength in power electronics”: 1,5 Mio. EUR

HORIZON-JU-Chips2026-FT2-IA Focus topic on “IA Resilience call reinforcing Europe's strength in photonics”: 1,5 Mio. EUR

HORIZON-JU-Chips2026-FT4-IA Focus topic on “AI-assisted Methods and Tools for Software-Defined Vehicle Engineering Automation”: 1,4 Mio. EUR

Forschungskategorie “Industrielle Forschung“

HORIZON-JU-Chips-2026-1-RIA Global call according to SRIA 2026 (RIA): 2,5 Mio. EUR

HORIZON-JU-Chips-2026-2-RIA Focus topic on “RIA Resilience call reinforcing Europe's strength in 6G radio communication systems”: 1 Mio. EUR

Was sind die Einreichkriterien?

Bei diesen Ausschreibungen ist sowohl eine transnationale, als auch eine nationale Einreichung notwendig.

Die Einreichungen, national und transnational, sind zweistufig und erfolgen für die Project Outline und das Full Project Proposal beim "Funding and Tenders Portal" der Europäischen Kommission UND national im e-Call der FFG (Direktlinks zum IA Call und RIA Call im eCall werden zu einem späteren Zeitpunkt hier veröffentlicht).

Bei der ersten Stufe (Project Outline) werden nur die Eckdaten abgefragt. Eine detaillierte Darstellung des Projektinhalts und der Projektkosten ist erst in der zweiten Stufe (Full Project Proposal) erforderlich.

Wie erfolgt die Einreichung?

Alle relevanten Unterlagen für die transnationale Einreichung finden Sie auf der Seite des Chips JU.

Darüber hinaus werden alle Einreichkriterien, einschließlich Unterlagen und Teilnahmebedingungen, sowie die nationalen Förderquoten, im Dokument „National Eligibility Criteria“ angeführt. Dieses Dokument wird ebenfalls in den nächsten Wochen hier veröffentlicht. 

Wann gibt es eine Entscheidung?

Die Ausschreibung öffnet voraussichtlich am 03. Februar 2026.

Einreichschluss für die Project Outline: am 07. Mai 2026.

Einreichschluss für das Full Project Proposal: am 17. September 2026.

Die Entscheidung zur nationalen Co-Finanzierung der Projektanträge wird voraussichtlich Anfang 2027 bekanntgegeben.

 

Link eCall

IA Call

RIA Call

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