Forschungskooperation Internationale Energieagentur (IEA) – Ausschreibung 2026

Österreichische Beteiligungen an den Tasks der IEA Technologieprogramme

Seit Beitritt Österreichs zur Internationale Energieagentur (IEA) beteiligt sich Österreich aktiv an den IEA Technologieprogrammen „Technology Collaboration Programmes (TCPs)“. Diese stellen eine wichtige Ergänzung zur österreichischen Energieforschung dar und spiegeln sich auch in den nationalen Schwerpunktsetzungen wider. Im Fokus der Ausschreibung steht daher die österreichische Teilnahme an den Forschungsaktivitäten der IEA zu gewährleisten und die Verbreitung der erarbeiteten Ergebnisse und die Netzwerkaktivitäten zu ermöglichen.
eCALL UNTERBRECHUNG: Aufgrund einer umfassenden Systemumstellung ist der eCall zwischen 02.07.2026, 18:00 Uhr und 08.07.2026, 08:00 Uhr nicht erreichbar. Bitte berücksichtigen Sie dieses Zeitfenster bei der Antragstellung rechtzeitig im Voraus!

Was wird gefördert?

Im Rahmen der IEA Ausschreibung 2026 stehen ca. 3,5 Mio. EUR zur Verfügung. Die konkreten Aktivitäten in den jeweiligen IEA Technologieprogrammen (TCPs) erfolgen im Rahmen von Task- bzw. Annex-Projekten. Es können ausschließlich Forschungs- und Entwicklungsdienstleistungen eingereicht werden und pro Task-/Annex-Beteiligung erhält maximal ein Angebot den Zuschlag.

Ausgeschrieben sind im Jahr 2026 die Beteiligungen an folgenden IEA Technologieprogrammen (TCPs):

Energiewende:

  • Coordination Group zur Kreislaufwirtschaft
  • Dekarbonisierung in Städten und Gemeinden (Cities TCP)
  • Energieeffiziente Endverbrauchsgeräte (4E TCP)
  • Energie in Gebäuden und Kommunen (EBC TCP)
  • Industrielle Energietechnologien und Systeme (IETS TCP)
  • International Smart Grid Action Network (ISGAN TCP)
  • Nutzer:innen-zentrierte Energiesysteme (UsersTCP)
  • Solares Heizen und Kühlen (SHC TCP)
  • Wämepumpentechnologien (HPT TCP)
  • Windenergiesysteme (Wind TCP)

Mobilitätswende:

  • Brennstoffzellen und Elektrolyseure (FCE TCP)
  • Fahrzeuge mit Elektroantrieb (EV TCP)
  • Fortschrittliche Motorkraftstoffe (AMF TCP)

Wer wird gefördert?

Zielgruppen sind Unternehmen, Forschungseinrichtungen und weitere Akteure, die im Energiebereich nach den Schwerpunkten der IEA tätig sind.

Wie hoch ist die Förderung?

Sowohl die maximalen Projektkosten als auch die Projektdauer der jeweiligen ausgeschriebenen Beteiligung werden im IEA Ausschreibungsleitfaden 2026 festgelegt.

Die mit dem Angebot vorgelegten und akzeptierten Kosten werden im Vertrag über F&E Dienstleistungen mit einem maximalen Leistungsentgelt und Verrechnung nach tatsächlichem Aufwand abgegolten.

Was sind die Einreichkriterien?

Die inhaltlichen Anforderungen und Einreichkriterien finden Sie im IEA Ausschreibungsleitfaden 2026.

Die formalen Einreichkriterien entnehmen Sie bitte dem Instrumentenleitfaden für F&E Dienstleistungen (Version 5.1). Dieser enthält die Anforderungen, Finanzierungskonditionen und Abläufe für die Einreichung gemäß Ausnahmetatbestand § 9 Z 12 Bundesvergabegesetz 2018 und ist integraler Bestandteil der vorliegenden Ausschreibung.

Wie erfolgt die Einreichung?

Nähere Details zur Einreichung und zu den notwendigen Einreichunterlagen finden Sie im IEA Ausschreibungsleitfaden 2026 sowie im Instrumentenleitfaden für F&E Dienstleistungen (Version 5.1).

Formal- und Vertragsfragen:

  • sind ausschließlich schriftlich per E-Mail bis spätestens 29.06.2026, 12:00 zu richten an: [email protected]
  • dürfen sich auf alle Ausschreibungsteile beziehen und können um Aufklärung ersuchen.
  • werden gesammelt, anonymisiert und bis 08.07.2026 beantwortet. Alle Antworten stehen ab diesem Zeitpunkt im Downloadcenter als PDF zur Verfügung.

Die Einreichung erfolgt über das eCall System der FFG. Das Angebot muss bis spätestens 22.07.2026, 12:00 Uhr eingereicht werden.

Wann gibt es eine Entscheidung?

Die Entscheidung über die Einreichungen ist für September 2026 vorgesehen. Vertragserrichtungen starten voraussichtlich ab Oktober 2026.

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Die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) ist die nationale Förderinstitution für die unternehmensnahe Forschung und Entwicklung in Österreich. Förderungen der FFG tragen maßgeblich dazu bei, neues Wissen zu generieren, neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln und damit am Weltmarkt wettbewerbsfähiger zu sein.
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