Dafür wird den erfolgreichen Antragstellenden zusätzlich ein Budget von € 150.000 für die Dauer bis zu 18 Monaten bereitgestellt. Mit diesen Mitteln können die Forschenden zum Beispiel Prototypen einer Erfindung entwickeln und testen oder eine Strategie zur Verwertung der geistigen Eigentumsrechte (IPR-Strategie) erarbeiten und Marktforschung betreiben. Mit den Ergebnissen aus dem PoC sollen zum Beispiel Risikokapitalgeberinnen und -geber oder Unternehmerinnen und Unternehmer davon überzeugt werden, in die neuen Ideen, Technologien und Erfindungen aus der vom ERC geförderten Grundlagenforschung zu investieren.
In dieser Ausschreibungsrunde waren sieben Anträge von Forschenden an Institutionen in Österreich erfolgreich. Damit gehen je € 150.000 an die Universität Wien, die Technische Universität Wien, die Medizinische Universität Innsbruck, das Forschungsinstitut für Molekulare Pathologie (IMP), die CEU GmbH, das Institute of Science and Technology Austria (IST Austria) und an die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW). Der Bundesminister für Bildung, Wissenschaft und Forschung Martin Polaschek gratuliert den erfolgreichen Antragsstellenden: „Ich bin immer wieder über das praktische Potential anwendungsoffener und von Neugierde getriebener Grundlagenforschung begeistert. Ich freue mich, dass unsere Spitzenforscherinnen und Spitzenforscher die Initiative ergreifen, ihre Erkenntnisse wirtschaftlich und gesellschaftlich verwertbar zu machen und bin schon jetzt gespannt, auf die innovativen Erfindungen und Produkte, die aus diesen Projekten hervorgehen werden.“
Für die beiden Geschäftsführer der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG, Henrietta Egerth und Klaus Pseiner, ist das Ergebnis ein „Beleg für die Exzellenz und Forschungsstärke unserer Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Die österreichische Wissenschaft und Forschung beweist damit einmal mehr, dass sie im europäischen Spitzenfeld liegt.“
Insgesamt stand dem ERC für diese Ausschreibung ein Budget in der Höhe von € 24,9 Mio. zur Verfügung. Daraus konnten 166 Projekte an Forschungsinstitutionen in einem EU-Mitgliedsland der oder in einem Land, das mit dem Forschungsrahmenprogramm Horizon Europe assoziiert ist, gefördert werden.
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