RAMP JOINT TRANSNATIONAL CALL 2026

Kooperative Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Rahmen der Europäischen Partnerschaft Raw Materials Partnership for the Green and Digital Transition (RAMP)

Die FFG beteiligt sich mit dem Thema „Kreislaufwirtschaft und Produktionstechnologien (KLWPT)“ am ersten „Joint Transnational Call“ der Europäischen Partnerschaft „Raw Materials Partnership for the Green and Digital Transition (RAMP)“. Das Netzwerk ermöglicht die koordinierte Förderung transnationaler Forschungs- und Entwicklungsprojekte und wird von mehr als 50 europäischen und internationalen Förderungsorganisationen unterstützt. Ziel ist es, innovative Projekte zur nachhaltigen Nutzung von Rohstoffen zu fördern. Das Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI) stellt dafür ein Budget von 1,2 Millionen EUR bereit. Die Förderung richtet sich an kooperative Forschungs- und Entwicklungsprojekte mit Fokus auf effiziente Rohstoffnutzung, Sekundärrohstoffe und Kreislaufwirtschaft. Die Einreichung erfolgt sowohl transnational als auch national jeweils zweistufig.

Was wird gefördert?

Gefördert werden kooperative Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Bereich Kreislaufwirtschaft und Produktionstechnologien. Die Projekte mit österreichischen Partnern müssen sich einem der folgenden Schwerpunkte zuordnen:

Schwerpunkt 1: 
Topic 2 - Targeting secondary sources to enhance access to raw materials

Schwerpunkt 2: 
Topic 3 – Efficient and effective use of raw materials in design and production

Schwerpunkt 3: 
Topic 4 - Overcoming technological barriers to circularity

Schwerpunkt 4:
Topic 6 - Innovative approaches for analysing raw materials value chains

Wer wird gefördert?

  • Kleine und mittlere Unternehmen (KMU)
  • Großunternehmen
  • Forschungseinrichtungen
  • Universitäten
  • Weitere Organisationen gemäß Instrumentenleitfaden

Wie hoch ist die Förderung?

  • Mindestens 100.000 EUR, maximal 300.000 EUR pro Projekt für österreichische Partner:innen
  • Förderquote: bis zu 85 %
  • Maximale Laufzeit: 36 Monate
  • Gesamtbudget: 1,2 Mio. EUR

Was sind die Einreichkriterien?

  • Das Konsortium besteht aus mindestens drei Partnern aus drei teilnehmenden Ländern, davon mindestens zwei aus EU-Mitgliedstaaten oder assoziierten Ländern.
  • Mindestens ein österreichisches Unternehmen ist beteiligt.
  • Alle österreichischen Partner:innen wählen dieselbe Forschungskategorie (Industrielle Forschung oder Experimentelle Entwicklung).
  • Die nationalen Antragsunterlagen müssen identisch mit den transnational eingereichten Unterlagen sein.
  • Es gelten die aktuellen EU-Vorschriften sowie nationale Bestimmungen.

Wie erfolgt die Einreichung?

Das Verfahren ist zweistufig. In der ersten Stufe ist ein Pre-proposal transnational über das Electronic Submission, Evaluation and Monitoring System (ESES) einzureichen sowie ein nationaler Kurzantrag im eCall. Nach positiver Bewertung folgt in Stufe zwei das Full-proposal transnational (via ESES) und der nationale Vollantrag im eCall. Die nationale Einreichung erfolgt ausschließlich elektronisch über das FFG-eCall-System und alle Unterlagen und Informationen müssen identisch zum transnationalen Antrag sein.

Wann gibt es eine Entscheidung?

Die Ergebnisse der ersten Phase der Ausschreibung sind mit Dezember 2026 zu erwarten.

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Über die FFG

Die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) ist die nationale Förderinstitution für die unternehmensnahe Forschung und Entwicklung in Österreich. Förderungen der FFG tragen maßgeblich dazu bei, neues Wissen zu generieren, neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln und damit am Weltmarkt wettbewerbsfähiger zu sein.
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