Ressourcenwende 2026

Nationale Forschung und Entwicklung im Bereich Kreislaufwirtschaft und Produktionstechnologien

Das Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI) ermöglicht mit der Ausschreibung „Ressourcenwende 2026“ die Erforschung und Entwicklung neuer technologischer Ansätze und aktiviert durch neue systemische Denkansätze die enge Vernetzung von Akteur:innen unterschiedlicher Disziplinen. Exzellente Forschungs- und Entwicklungsergebnisse sollen den Weg hin zur Ressourcenwende aktiv unterstützen und die Grundlage für eine wettbewerbsfähige und nachhaltige Wirtschaft schaffen. Anwendungsorientierte Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten aus dem Bereich der Kreislaufwirtschaft und Produktionstechnologien werden gefördert.

Was wird gefördert?

Im Zuge der Ausschreibung „Ressourcenwende 2026“ gibt es folgende Einreichmöglichkeiten:

Kooperative F&E Projekte in den folgenden Ausschreibungsschwerpunkten:

  • Defossilisierung
  • Effiziente Werkstoffe
  • Funktionale Oberflächen und Grenzflächen
  • Substitution kritischer Rohstoffe und problematischer Materialien
  • Konversionsprozesse in der biobasierten Industrie
  • Additive Fertigung
  • Sortierung & Recycling
  • Datenservice-Ökosysteme im Produktionsbereich
  • KI für die grüne Transformation
  • Datennutzung für zustandsbasierte Instandhaltung

Die Einreichfrist für kooperative F&E Projekte ist der 17. September 2026, 12:00 Uhr.

 

Leitprojekte im folgenden Ausschreibungsschwerpunkt:

  • Datengetriebene Innovationen für KMU in Wertschöpfungsnetzwerken der sachgütererzeugenden Industrie

Die Einreichfrist für Leitprojekte ist der 15. Oktober 2026, 12:00 Uhr
Für Leitprojekte ist ein verpflichtendes Vorgespräch bis spätestens 11. September 2026 erforderlich. Die Terminvereinbarung muss bis spätestens 12. August 2026 erfolgen.

 

Qualifizierungsnetzwerke im Schwerpunkt:

  • Kreislauforientierte Kunststoffe – von der Forschung in die Praxis

Die Einreichfrist für das Qualifizierungsnetzwerk ist der 17. September 2026, 12:00 Uhr.

Die Einreichung erfolgt elektronisch über das Portal eCall.

Weitere Informationen finden Sie im Ausschreibungsleitfaden.

Wer wird gefördert?

  • Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) 
  • Forschungseinrichtungen 
  • Großunternehmen 
  • Weitere Konsortialpartner entsprechend den Instrumentenleitfäden

Wie hoch ist die Förderung?

  • Kooperative F&E-Projekte: 100.000 bis 1,5 Mio. EUR, max. 85 % Förderquote, Laufzeit bis 36 Monate 
  • Leitprojekt: 2 Mio. EUR bis 3,5 Mio. EUR, max. 85 % Förderquote, Laufzeit 24–48 Monate 
  • Qualifizierungsnetzwerke: max. 200.000 EUR, max. 100 % Förderquote, Laufzeit 6–24 Monate

Was sind die Einreichkriterien?

  • Vollständige Online-Projektbeschreibung in Deutsch oder Englisch (Qualifizierungsnetzwerke: Deutsch) 
  • Berechtigung zur Antragstellung gemäß Instrumenten-/Ausschreibungsleitfaden 
  • Mindestanforderungen an das Konsortium müssen erfüllt sein 
  • Bei Leitprojekten: Verpflichtendes Vorgespräch bis zum 12. August 2026 vereinbaren und bis 11. September 2026 durchführen.
  • Bei kooperativen F&E Projekten: Unternehmen tragen in Summe mindestens 60% Anteil an den förderbaren Projektkosten. 
  • Bei kooperative F&E Projekten: Es werden jeweils 50% indikatives Budget für Projekte in der Forschungskategorie Experimentelle Entwicklung (EE) und 50% für Projekte in der Forschungskategorie Industrielle Forschung (IF) bereitgestellt.
  • Bei kooperativen F&E Projekten: Konsortien bestehend aus mindestens drei Partnern, wobei zumindest zwei österreichische Unternehmen am Projektvorhaben beteiligt sein müssen. Im Konsortium muss zudem entweder ein KMU, eine Forschungseinrichtung oder eine Organisation aus einem weiteren EU-Mitgliedstaat oder einer Vertragspartei des EWR-Abkommens vertreten sein.

Wie erfolgt die Einreichung?

Die Einreichung erfolgt ausschließlich elektronisch über das Portal eCall. Alle erforderlichen Dokumente sind online bereitzustellen.

Wann gibt es eine Entscheidung?

Mit einer Förderentscheidung ist voraussichtlich Mitte Jänner 2027 zu rechnen.

LEUTGEB Lukas

Lukas LEUTGEB

Themenschwerpunkt
Verbesserte Oberflächen und Grenzflächen, Datengetriebene Innovationen für KMU in Wertschöpfungsnetzwerken der sachgütererzeugenden Industrie (Leitprojekt)
+43 577 55-5088 E-Mail senden
BÜRGERMEISTER-MÄHR Maria

Maria BÜRGERMEISTER-MÄHR

Themenschwerpunkt
Defossilisierung, Substitution kritischer Rohstoffe und Problematischer Materialien, Konversionsprozesse in der biobasierten Industrie
+43 577 55-5040 E-Mail senden
MORGENBESSER Maximilian

Maximilian MORGENBESSER

Themenschwerpunkt
Datengetriebene Innovationen
+43 577 55-5084 E-Mail senden
STÖGERER Johannes

Johannes STÖGERER

Themenschwerpunkt
Effiziente Werkstoffe
+43 577 55-5086 E-Mail senden

Karolina SCHWENDTNER

Themenschwerpunkt
Sortierung & Recycling
+43 577 55-5085 E-Mail senden
MAIER Andreas

Andreas MAIER

Themenschwerpunkt
Additive Fertigung
+43 577 55-5082 E-Mail senden

Teresa PFLÜGL

Themenschwerpunkt
Qualifizierungsnetzwerk
+43 577 55-2303 E-Mail senden

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