Die LEC GmbH (Large Engines Competence Center) verfolgt das Ziel, Diversität in Forschung und Technologie aktiv zu fördern und sich als attraktive Arbeitgeberin für internationale Talente zu positionieren. Mit Unterstützung des FFG Diversity Schecks konnte eine umfassende Bestandsaufnahme der aktuellen Lage durchgeführt und konkrete Maßnahmen für eine zukunftsorientierte Unternehmenskultur abgeleitet werden.
Von der Analyse zu konkreten Maßnahmen
Das Projekt startete im Februar 2025 und wurde gemeinsam mit den erfahrenen Partner:innen Institut für Männer- und Geschlechterforschung (VGM) und Agentur Social Hearts umgesetzt. VGM führte eine umfassende Status-quo-Analyse durch, bestehend aus quantitativen Erhebungen und qualitativen Interviews, und erarbeitete konkrete Handlungsempfehlungen für Gleichstellung, Karriereförderung und strukturelle Verankerung von Diversitätszielen.
Social Hearts analysierte die Online-Kommunikation und Employer-Branding-Maßnahmen des LEC und entwickelte erste Empfehlungen für eine diversitätsorientierte Ansprache von Forscherinnen aus unterschiedlichen Disziplinen zur gezielten Ansprache internationaler Talente.
Ergebnisse mit Wirkung
Auf Führungsebene wird Diversität zunehmend als strategischer Innovationsfaktor verstanden und aktiv gefördert. Nachdem der Frauenanteil in der Vergangenheit phasenweise höher war, ist nun erneut ein positiver Trend erkennbar – getragen von gezielten Maßnahmen wie flexiblen Arbeitsmodellen und spezifischen Formaten wie der LEC Data Challenge. Ein besonders starkes Signal: 2024 wurde eine ehemalige Area Managerin zur Professorin und wissenschaftlichen Leiterin berufen.
Die Employer-Branding-Analyse bestätigte, dass das LEC bereits als technisch-wissenschaftlich exzellente Forschungseinrichtung wahrgenommen wird und sich zudem erfolgreich als Vorreiter im Bereich Green Tech und Nachhaltigkeit positionieren konnte. Erste Maßnahmen wie Mitarbeitendenporträts und Eventformate setzen Impulse, während gezieltere Kommunikation zu Karrierewegen, Benefits und internationaler Ansprache noch ausgebaut werden kann.