Zero Emission Mobility plus 2025

Zero Emission Mobility und Nachhaltige Mobilität in der Praxis in einer gemeinsamen Ausschreibung

Ziel der Ausschreibung ist, einen Beitrag zu den im Regierungsprogramm 2025-2029 formulierten Zielen, wie beispielsweise der Klimaneutralität bis 2040 sowie der damit einhergehenden Dekarbonisierung des Straßenverkehrs, zu leisten. Die langfristige Vision für den Verkehr der Zukunft ist die „saubere Mobilität“, insbesondere die E-Mobilität in Kombination mit dem öffentlichen Verkehr und weiteren alternativen Mobilitätsformen (Rad- und Fußverkehr). Dabei spielen intelligente, integrierte Mobilitätskonzepte und eine effiziente Bereitstellung von Energie aus erneuerbaren Quellen eine wesentliche Rolle. Die Mobilitätswende wird nicht nur einen wesentlichen Teil zur Erreichung der Klimaschutzziele beitragen, sondern auch langfristig Arbeitsplätze schaffen bzw. sichern und eine internationale Vorreiterfunktion von Technologie aus Österreich ermöglichen.
Übergeordnetes Ziel des Programms ist es, Konzepte zur Verkehrsvermeidung zu entwickeln und möglichst viele Fahrten von fossil betriebenen Fahrzeugen durch Fahrten mit elektrisch betriebenen Fahrzeugen und/oder anderen nachhaltigen Mobilitätsformen (ÖV, Fuß- und Radverkehr) zu ersetzen sowie zur Reduktion des Fahrzeugbesitzes – beispielsweise durch Sharing-Projekte – beizutragen. Die Energie für alle Mobilitätsformen soll dabei aus erneuerbaren Energieträgern zur Verfügung gestellt werden.

Was wird gefördert?

Leitprojekte und Kooperative F&E-Projekte können in folgenden Schwerpunkten eingereicht werden:

  1. Zero Emission Vehicles
  2. Zero Emission Infrastructure
  3. Integrierte Lösungen für Fahrzeug und Infrastruktur
  4. Vehicle-to-Grid Demonstrator)
  5. Demonstration von emissionsfreien Spezialfahrzeugen im Realbetrieb

Darüber hinaus können F&E-Dienstleistungen zu folgenden Themen bei „Zero Emission Mobility“ eingereicht werden:

  1. Strategische Entwicklung eines H2-Grundnetzes in Österreich ab 2030 im Kontext der AFIR Vorgaben
  2. Megawatt-Charging für den Schwerverkehr
  3. Wertschöpfungseffekte der Elektrifizierung des Straßenverkehres in Österreich

Folgende F&E-Dienstleistungen können bei „Nachhaltige Mobilität in der Praxis“ eingereicht werden:

  1. Zahlungsbereitschaft von Unternehmen für ein Mobilitätsbudget zur Förderung einer nachhaltigen Mitarbeiter:innenmobilität
  2. Unterschiedliche Ausgestaltungsformen für Mobilitätsbudgets Transparenz-Tool für Sharing-Angebote in Gemeinden
  3. Einflussfaktoren für die Akzeptanz eines Mobilitätsbudgets durch Mitarbeiter:innen
  4. Einfluss von Verkehrsberuhigungsmaßnahmen auf die lokale Wirtschaft in mittleren und kleineren österreichischen Städten
  5. Wirkungen von Elektrofahrrädern für Jugendliche und Kinder
  6. Verhaltensökonomische Ansätze in der Mobilitätswende (urban, suburban und rural)

Wer wird gefördert?

Forschungseinrichtungen, Unternehmen und sonstige nicht-wirtschaftliche Einrichtungen können gefördert bzw. finanziert werden. Um eine hohe Praxisrelevanz und zeitnahe Marktüberleitung von Forschungsergebnissen zu gewährleisten, ist eine ausgeprägte Konsortialbeteiligung von Industriepartnern anzustreben. Erwünscht ist darüber hinaus die Einbeziehung von Klein- und Mittelunternehmen (KMU) oder Start-Ups.

Wie hoch ist die Förderung?

Die Höhe der Förderung ist abhängig von Organisationsart, Instrument und Forschungskategorie. Die Details sind im Ausschreibungsleitfaden sowie in den Instrumentenleitfäden beschrieben.

Was sind die Einreichkriterien?

Die Einreichung ist bis 11.02.2026 um 12:00 Uhr möglich.

Für Leitprojekte ist ein verpflichtendes Vorgespräch bis spätestens 14.01.2026 zu führen. Bitte kontaktieren Sie uns rechtzeitig vorher zur Terminvereinbarung.

Wie erfolgt die Einreichung?

Die Einreichung erfolgt online über den FFG eCall.

Wann gibt es eine Entscheidung?

Nach Ende der Einreichfrist werden die Projekte bzw. Angebote in einem Juryverfahren bewertet und gereiht. Die Förderentscheidung liegt voraussichtlich im Mai 2026 vor.

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Über die FFG

Die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) ist die nationale Förderinstitution für die unternehmensnahe Forschung und Entwicklung in Österreich. Förderungen der FFG tragen maßgeblich dazu bei, neues Wissen zu generieren, neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln und damit am Weltmarkt wettbewerbsfähiger zu sein.
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