Ziel ist es, im Sinne einer sozial-ökologischen Transformation durch den Aufbau von Kapazitäten und Kompetenzen in Pionierstädten innovative Lösungen zur Stärkung der urbanen Resilienz zu entwickeln und durch die Umsetzung von Pionierstadtprojekten, zu beschleunigen. Dabei sollen in den Pionierstädten neben Klimawandelanpassung auch weitere Querschnittsthemen wie Gesundheit und Umweltbedingungen, Lebens- und Aufenthaltsqualität, attraktive öffentliche Räume, aktive Mobilität, Baukultur, gesellschaftliche Teilhabe, Akzeptanz, Finanzierung und Folgekosten adressiert werden.
Ambition der Pionierstädte
Folgende 3 Ambitionsniveaus sind verpflichtend anzustreben:
- Governance
Ziel ist es, urbane Resilienz insbesondere gegenüber den Folgen des Klimawandels systematisch und dauerhaft in der städtischen Verwaltung sowie in politischen und administrativen Entscheidungsprozessen zu verankern.
- Forschung und Umsetzung
Mindestens drei ambitionierte Pionierstadtprojekte zur Stärkung urbaner Resilienz, insbesondere im Kontext der Klimawandelanpassung, initiieren und vorantreiben.
- Lernumgebung
Ziel ist es urbane Resilienz – insbesondere durch Klimawandelanpassung – in der Stadt konsequent zu verankern und diese als (stadt-)regionale, nationale und internationale Lernumgebung für Städte, Kommunen, Bundesländer und den Bund zu etablieren.
Für die Pionierstadt-Kooperationsverträge ist eine Laufzeit von 3 Jahren vorgesehen.