IraSME 36. Call

International Research Activities in SME

Die Beteiligung Österreichs am transnationalen Call IraSME hat die Verbesserung der Innovationsfähigkeit sowie des Innovationsoutputs österreichischer Unternehmen (insbesondere kleiner und mittlerer Unternehmen, kurz KMU) zum Ziel.
Für die Ausschreibung IraSME 36. Call steht insgesamt max. 1 Mio. EUR zur Verfügung.
Nächster Call mit österreichischer Beteiligung: voraussichtlich 38. Call (Ausschreibungsstart Juni 2026, Einreichschluss September 2026)

Was wird gefördert?

Gefördert wird die Umsetzung konkreter Innovationsvorhaben (Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen) in einem länderübergreifenden Netzwerk mit mehreren Konsortialmitgliedern.

Durch die strukturierte Zusammenarbeit im Netzwerk soll bei allen Konsortialmitgliedern ein deutlicher und nachhaltiger Qualitäts- und Innovationssprung erreicht werden. Des Weiteren soll der kollektive Mehrwert, der durch die Netzwerkarbeit entsteht, eine entsprechende Wirkung über das geförderte Netzwerk hinaus entfalten.

Welche Länder/Regionen nehmen teil?

  • Österreich
  • Belgien (Flandern, Wallonien)
  • Brasilien
  • Deutschland
  • Schweiz
  • Luxemburg
  • Tschechien
  • Türkei

Wie finde ich internationale Kooperationspartner?

Das Enterprise Europe Network (EEN) hilft Ihnen, Kooperationspartner zu finden: https://www.ffg.at/europa/een

Wer wird gefördert?

  • Unternehmen jeder Rechtsform
  • Einrichtungen für Forschung und Wissensverbreitung
    • Universitäten
    • Fachhochschulen
    • Außeruniversitäre Forschungseinrichtungen
    • Technologietransfer-Einrichtungen, Innovationsmittler:innen und sonstige wissenschaftsorientierte Organisationen wie z.B. Vereine mit entsprechendem Vereinszweck
  • Sonstige nicht-wirtschaftliche Einrichtungen
    • Selbstverwaltungskörper
    • Nicht profitorientierte Organisationen (NPO)

Wie hoch ist die Förderung?

  • Förderungssumme maximal 500.000 EUR (österreichischer Projektteil)
  • Förderbare Gesamtkosten mindestens 100.000 EUR (österreichischer Projektteil)

Was sind die Einreichkriterien?

  • Zumindest 3 voneinander unabhängige Unternehmen, davon mindestens 2 kleine und/oder mittlere Unternehmen (KMU) aus mindestens 2 am 36. Call teilnehmenden Ländern/Regionen; pro Land/Region mindestens 1 KMU. Die 3 Unternehmen des Mindestkonsortiums müssen aus Ländern/Regionen stammen, die am 36. Call teilnehmen.
  • Laufzeit: Mindestens 1 Jahr, maximal 3 Jahre
  • Förderungssumme maximal 500.000 EUR (österreichischer Projektteil)
  • Förderbare Gesamtkosten mindestens 100.000 EUR (österreichischer Projektteil)
  • Die österreichische Konsortialführung muss eine Betriebsstätte und/oder Niederlassung in Österreich haben.
  • Die Konsortialführung reicht das Förderungsansuchen ein und ist Ansprechpartner:in der FFG
  • Verpflichtende Kooperationsvereinbarung

Wie erfolgt die Einreichung?

Die transnationale Einreichung erfolgt über Einsendung des IraSME Application Form auf [email protected].

Die österreichische Einreichung (FFG-spezifischer Online Antrag für den österreichischen Projektteil UND IraSME Application Form) erfolgt über das eCall-System der FFG.

  • Die Einreichung ist nur elektronisch und vor Ablauf der Einreichfrist via eCall möglich. Einreichschluss für den Antrag im eCall ist der 24.09.2025, 12:00:00 Uhr (MESZ).
    Bis zu diesem Zeitpunkt müssen die Anträge in elektronischer Form (eCall) bei der Einreichstelle eingelangt sein. Für den rechtzeitigen Eingang des Antrags haben die Antragstellenden Sorge zu tragen. Eine Nachreichung – auch von Teilen des Antrags – ist nicht möglich.

Die im eCall zu beantwortenden Fragen (Inhaltliche Projektbeschreibung) sind unter "Hinweise & Links" einsehbar.

Wann gibt es eine Entscheidung?

Die Sitzung des Bewertungsgremiums findet voraussichtlich im Dezember 2025 statt. Die Entscheidung ist für Januar 2026 geplant.

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Über die FFG

Die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) ist die nationale Förderinstitution für die unternehmensnahe Forschung und Entwicklung in Österreich. Förderungen der FFG tragen maßgeblich dazu bei, neues Wissen zu generieren, neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln und damit am Weltmarkt wettbewerbsfähiger zu sein.
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