Mobilitätswende 2024/2 - Mobilitätssystem

Mit Forschung und Entwicklung in Personenmobilität, Gütermobilität und Verkehrsinfrastruktur die Mobilitätswende vorantreiben

Im Fokus der Ausschreibung zur Mobilitätswende im Herbst 2024 stehen die Entwicklung und Anwendung innovativer Lösungen zur Verkehrsvermeidung, -verlagerung und -verbesserung sowie zur Förderung der Kreislaufwirtschaft im Mobilitätssystem. Ein Schwerpunkt liegt auch auf dem Wissensaufbau zur Erhöhung der Verkehrssicherheit in der Mikromobilität sowie auf dem Aufbau und der Stärkung von Netzwerken und Partnerschaften zur Mobilisierung und Vernetzung relevanter nationaler Akteure im Bereich der Verkehrsvermeidung.

Was wird gefördert?

Zu folgenden Schwerpunkten können Projekte eingereicht werden.

Governance und Planung für die Mobilitätswende

  • Innovative Governance für die Mobilitätswende
  • Bedarfs- und Angebotsmanagement
  • Barrierefreies Umsteigen

Verkehrsvermeidung

  • Demonstration innovativer Konzepte zur Verkehrsvermeidung
  • Innovationsnetzwerk Verkehrsvermeidung

Logistik und Digitalisierung

  • Daten-Service-Ökosystem für eine vernetzte Transportlogistik

Mikromobilität und Verkehrssicherheit

  • Sichere Integration von e-Scootern in das Gesamtverkehrssystem

Verkehrsinfrastrukturforschung

  • Nachhaltige Verkehrsinfrastrukturen
  • Bewertung von Umweltaspekten in Kosten-Nutzen-Untersuchungen
  • Lärmarme Fahrbahndeckschichten
  • Vögel und Straßenverkehrslärm
  • Lärmoptimierte Betondecke
  • Erhöhte Recyclinganteile bei Betondecken

Wer wird gefördert?

Zielgruppen sind Unternehmen, Universitäten, Forschungseinrichtungen und weitere Akteure, die zu den Zielen der Mobilitätswende beitragen.

Wie hoch ist die Förderung?

Für diese Ausschreibung stehen 12,5 Mio. Euro zur Verfügung.

Was sind die Einreichkriterien?

Kooperative F&E-Projekte müssen das Kooperationserfordernis gemäß Instrumentenleitfaden erfüllen. Die Projektlaufzeit darf maximal 36 Monate betragen und die Förderung liegt zwischen 100.000 bis maximal 2 Mio. Euro.

F&E-Dienstleistungen können auch ohne Partner durchgeführt werden.

Die maximale Förderhöhe für Mobilisierungs- und Vernetzungsmaßnahmen liegt bei 150.000 Euro, die Laufzeit beträgt 24 bis 36 Monate.

Details entnehmen Sie bitte dem jeweiligen Instrumentenleitfaden.

Wie erfolgt die Einreichung?

Die Einreichung findet online über den eCall statt und muss bis spätestens 26. Februar 2025, 12:00 Uhr erfolgt sein.

Fragen zu F&E-Dienstleistungen richten Sie bitte bis 07.01.2025 an [email protected]. Die Fragen werden mit den Antworten gesammelt an dieser Stelle bis 19.01.2025 veröffentlicht.

Wann gibt es eine Entscheidung?

Eine Förderentscheidung ist im April 2025 zu erwarten.

 

Bitte beachten Sie auch die aktuelle Ausschreibung Digitale Transformation in der Mobilität & Rail4Climate 2024, wo Projekte zur zielgerichteten Anwendung von Mobilitätsdaten sowie zur Kapazitäts- und Effizienzsteigerung von Infrastruktur und Fahrzeugen im Bahnsektor vom Klima- und Energiefonds gefördert werden sollen.

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Die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) ist die nationale Förderinstitution für die unternehmensnahe Forschung und Entwicklung in Österreich. Förderungen der FFG tragen maßgeblich dazu bei, neues Wissen zu generieren, neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln und damit am Weltmarkt wettbewerbsfähiger zu sein.
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