Mobilitätswende 2025/2 - Mobilitätssystem

Mit F&E in Personenmobilität, Gütermobilität und Verkehrsinfrastruktur die Mobilitätswende vorantreiben

Im Fokus der Ausschreibung zur Mobilitätswende im Herbst 2025 stehen die Entwicklung und Anwendung innovativer Lösungen zur Verkehrsvermeidung, -verlagerung und -verbesserung sowie zur Förderung der Kreislaufwirtschaft im Mobilitätssystem.

Was wird gefördert?

In der Ausschreibung Mobilitätswende 2025/02 – Mobilitätssystem werden Einreichungen u.a. zu folgenden Schwerpunkten gesucht:


1) Lokale und regionale Demonstrationsprojekte

Gefördert werden Projekte, die unter realen Bedingungen innovative Beiträge zur Mobilitätswende erproben oder bestehende Ansätze für die Anwendung in der Zielumgebung vorbereiten. Dieser Schwerpunkt ist thematisch offen, die Orientierung an konkreten lokalen oder regionalen Bedarfen ist allerdings wesentlich. Umsetzungsakteure und Bedarfsträger:innen vor Ort müssen daher aktiv in die Projektkonzeption und -umsetzung eingebunden sein.

2) Systeminnovationen für ein zukunftsfähiges Mobilitätssystem

Gefördert werden sollen Projekte, die systemische Lösungen entwickeln um das Mobilitätssystem klimaneutral, inklusiv und nachhaltig zu gestalten. Eine enge Einbindung von Umsetzungsakteuren und Bedarfsträger:innen ist erwünscht. Es können Projekte in folgenden Themenbereichen eingereicht werden:

  • Nutzer:innenvielfalt und Barrierefreiheit
  • Kooperative Transportlogistik
  • Prozesse, Steuerung und Planung auf kommunaler und regionaler Ebene
  • Integrierte Mobilitätsdienste und multimodale Mobilitätsknoten

3) Verkehrsinfrastrukturforschung

  • Zukunftsfitte Verkehrsinfrastrukturen
  • Lichttechnische Untersuchung der Innenstreckenbeleuchtung in Straßentunnel am hochrangigen Streckennetz sowie deren Auswirkung auf das kognitive Fahrverhalten
  • Lärmmindernde Fahrbahndeckschichten bei geringen Geschwindigkeiten
  • Entscheidungskriterien für Straßenbeleuchtung
  • Wirksamkeit Fahrzeugrückhaltesysteme
  • Anprallverhalten von Lichtmasten

4) Qualifizierungsnetzwerke

  • Batteriezelltechnologien für Mobilitätsanwendungen
  • Barrierefreie Verkehrsplanung

Wer wird gefördert?

Zielgruppen sind Unternehmen, Universitäten, Forschungseinrichtungen und weitere Akteure, die zu den Zielen der Mobilitätswende beitragen.

Wie hoch ist die Förderung?

Für diese Ausschreibung stehen 8,6 Mio. Euro zur Verfügung.

Was sind die Einreichkriterien?

Kooperative F&E-Projekte müssen das Kooperationserfordernis gemäß Instrumentenleitfaden erfüllen. Die Projektlaufzeit darf maximal 36 Monate betragen und die Förderung liegt zwischen 100.000 bis maximal 2 Mio. Euro. Die wissenschaftliche Partner:innen tragen in Summe maximal 50 % der förderbaren Projektkosten.

F&E-Dienstleistungen können auch ohne Partner durchgeführt werden. Sie werden zu 100% gefördert.

Die maximale Förderhöhe für Sondierungen liegt bei 500.000 Euro, die Laufzeit beträgt max. 36 Monate. 

Qualifizierungsnetzwerke müssen das Kooperationserfordernis gemäß Instrumentenleitfaden erfüllen. Die Projektlaufzeit darf maximal 24 Monate betragen und die Förderung beträgt maximal 200.000 Euro.

Details entnehmen Sie bitte dem jeweiligen Instrumentenleitfaden.

Wie erfolgt die Einreichung?

Die Einreichung findet online über den eCall statt und muss bis spätestens 25. Februar 2026, 12:00 Uhr erfolgt sein.

Fragen zu F&E-Dienstleistungen sind ausschließlich schriftlich per E-Mail an [email protected] bis 04.02.2026 zu stellen. Die Fragen werden mit den Antworten gesammelt an dieser Stelle bis 16.02.2026 veröffentlicht.

Wann gibt es eine Entscheidung?

Die Entscheidung ist im April 2026 zu erwarten.

 

Bitte beachten Sie auch die aktuelle Ausschreibung Digitale Transformation in der Mobilität & Rail4Climate – Ausschreibung 2025

 

OUN Inga

Inga OUN

Themenschwerpunkt
Verkehrsinfrastrukturforschung
+43 577 55-5095 E-Mail senden

Dietrich LEIHS

Themenschwerpunkt
Mobilitätssystem
+43 577 55-5034 E-Mail senden

Teresa PFLÜGL

Themenschwerpunkt
Qualifizierungsnetzwerke
+43 577 55-2303 E-Mail senden

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