BM Schramböck: Digitalisierung chancengerecht gestalten

Netzwerk „Laura Bassi 4.0 – Digitalisierung und Chancengerechtigkeit“ startet – Online-Auftaktveranstaltung der FFG in Zusammenarbeit mit BMDW, ÖGUT und Joanneum Research
Wie entsteht digitale Ungleichheit? Was bewirkt sie? Wie gelingt es uns, in Zeiten von COVID-19 die Digitalisierung chancengerechter zu gestalten? Diese Fragen diskutierten am 16. Oktober 2020 die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung „Digitalisierung chancengerecht gestalten“. Mit der Online-Auftaktveranstaltung startet das „Netzwerk Laura Bassi 4.0 – Digitalisierung und Chancengerechtigkeit“ der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG), das in Zusammenarbeit mit ÖGUT (Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik) und Joanneum Research sowie dem Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) aufgebaut wird.

Werden Sie Teil des „Netzwerk Laura Bassi 4.0 - Digitalisierung und Chancengerechtigkeit“!

Beatrix Hausner, Mail: [email protected]

LinkedIn Gruppe des Netzwerks: https://www.linkedin.com/groups/12464523/

„Als Ministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort ist es mir ein besonderes Anliegen, Digitalisierung chancengerecht und für alle Menschen zu gestalten. Durch die COVID-19-Pandemie haben wir deutlich gesehen, was Digitalisierung alles ermöglicht. Gleichzeitig müssen wir darauf achten, dass bestehende Ungleichheiten in der Gesellschaft durch neue Technologien nicht verstärkt, sondern abgebaut werden“, so Bundesministerin Margarete Schramböck in ihrer Videobotschaft. „Das ‚Netzwerk Laura Bassi 4.0 - Digitalisierung und Chancengerechtigkeit‘ wird einen wichtigen Beitrag leisten, damit wir den digitalen Wandel fair gestalten können“, ist Schramböck überzeugt.

„Die FFG ist ein starker Digitalisierungs-Partner. Mit dem Netzwerk ermöglichen wir den gezielten Austausch über chancengerechte Digitalisierung und forcieren den Dialog zwischen den unterschiedlichen Akteurinnen und Akteuren in Verwaltung, Politik, Wissenschaft und Wirtschaft“, so Henrietta Egerth, Geschäftsführerin der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG. Das Erarbeiten von Lösungsansätzen sowie das Initiieren von Anknüpfungspunkten für Projekte, gemeinsame Initiativen und neue innovative Forschungsvorhaben in Unternehmen zählen dabei zu den Zielen des Netzwerks, die bei der Veranstaltung von den beiden FFG-Expertinnen Sonja Kopic und Kristina Grandits skizziert wurden.

Inspiration für die Diskussionen lieferten Johanna Pirker, die zum Thema Künstliche Intelligenz an der Technischen Universität Graz forscht und Sybille Reidl, Genderforscherin am Joanneum Research, die die zentralen Thesen der Laura Bassi-Hintergrundstudie „Digitale Ungleichheit: Wie sie entsteht, was sie bewirkt … und was dagegen hilft“ für die Teilnehmer*innen zusammenfasste. „Digitalisierung erfolgreich zu gestalten bedeutet, diese in interdisziplinären Teams, gemeinsam mit potenziellen Anwender*innen zu entwickeln und auf deren Vielfältigkeit einzugehen“, so die Studienautorin.

Beatrix Hausner, Gender und Diversitätsexpertin der ÖGUT ruft im Zuge der Auftaktveranstaltung Unternehmen und Forschungsinstitutionen auf sich am Netzwerk zu beteiligen: „Wir wollen mit diesem neuen Netzwerk die Gesellschaft für das Thema sensibilisieren und interessierte Akteur*innen aus Wirtschaft, Verwaltung, Wissenschaft und Politik sowie zivilgesellschaftliche Initiativen in Dialog bringen. Technologien oder Produkte die inklusiv gestaltet werden, schaffen nicht zuletzt auch Wettbewerbsvorteile und sind auch vielfach auf dem Markt erfolgreicher.“

 

Hintergrundinformation

Netzwerk Laura Bassi 4.0 - Digitalisierung und Chancengerechtigkeit“ ist ein Netzwerk der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG in Kooperation mit dem Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW), ÖGUT und JOANNEUM RESEARCH.

 

Rückfragehinweis:

Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort

Josephine Raimerth, Pressesprecherin der Bundesministerin Margarete Schramböck

Tel. + 43 1 711 00 - 805649

[email protected]

Über die FFG

Die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) ist die nationale Förderinstitution für die unternehmensnahe Forschung und Entwicklung in Österreich. Förderungen der FFG tragen maßgeblich dazu bei, neues Wissen zu generieren, neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln und damit am Weltmarkt wettbewerbsfähiger zu sein.
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