„Als Ministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort ist es mir ein besonderes Anliegen, Digitalisierung chancengerecht und für alle Menschen zu gestalten. Durch die COVID-19-Pandemie haben wir deutlich gesehen, was Digitalisierung alles ermöglicht. Gleichzeitig müssen wir darauf achten, dass bestehende Ungleichheiten in der Gesellschaft durch neue Technologien nicht verstärkt, sondern abgebaut werden“, so Bundesministerin Margarete Schramböck in ihrer Videobotschaft. „Das ‚Netzwerk Laura Bassi 4.0 - Digitalisierung und Chancengerechtigkeit‘ wird einen wichtigen Beitrag leisten, damit wir den digitalen Wandel fair gestalten können“, ist Schramböck überzeugt.
„Die FFG ist ein starker Digitalisierungs-Partner. Mit dem Netzwerk ermöglichen wir den gezielten Austausch über chancengerechte Digitalisierung und forcieren den Dialog zwischen den unterschiedlichen Akteurinnen und Akteuren in Verwaltung, Politik, Wissenschaft und Wirtschaft“, so Henrietta Egerth, Geschäftsführerin der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG. Das Erarbeiten von Lösungsansätzen sowie das Initiieren von Anknüpfungspunkten für Projekte, gemeinsame Initiativen und neue innovative Forschungsvorhaben in Unternehmen zählen dabei zu den Zielen des Netzwerks, die bei der Veranstaltung von den beiden FFG-Expertinnen Sonja Kopic und Kristina Grandits skizziert wurden.
Inspiration für die Diskussionen lieferten Johanna Pirker, die zum Thema Künstliche Intelligenz an der Technischen Universität Graz forscht und Sybille Reidl, Genderforscherin am Joanneum Research, die die zentralen Thesen der Laura Bassi-Hintergrundstudie „Digitale Ungleichheit: Wie sie entsteht, was sie bewirkt … und was dagegen hilft“ für die Teilnehmer*innen zusammenfasste. „Digitalisierung erfolgreich zu gestalten bedeutet, diese in interdisziplinären Teams, gemeinsam mit potenziellen Anwender*innen zu entwickeln und auf deren Vielfältigkeit einzugehen“, so die Studienautorin.
Beatrix Hausner, Gender und Diversitätsexpertin der ÖGUT ruft im Zuge der Auftaktveranstaltung Unternehmen und Forschungsinstitutionen auf sich am Netzwerk zu beteiligen: „Wir wollen mit diesem neuen Netzwerk die Gesellschaft für das Thema sensibilisieren und interessierte Akteur*innen aus Wirtschaft, Verwaltung, Wissenschaft und Politik sowie zivilgesellschaftliche Initiativen in Dialog bringen. Technologien oder Produkte die inklusiv gestaltet werden, schaffen nicht zuletzt auch Wettbewerbsvorteile und sind auch vielfach auf dem Markt erfolgreicher.“
Hintergrundinformation
„Netzwerk Laura Bassi 4.0 - Digitalisierung und Chancengerechtigkeit“ ist ein Netzwerk der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG in Kooperation mit dem Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW), ÖGUT und JOANNEUM RESEARCH.
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort
Josephine Raimerth, Pressesprecherin der Bundesministerin Margarete Schramböck
Tel. + 43 1 711 00 - 805649
[email protected]