Aufgrund der großen Anzahl an qualitativ sehr hochwertigen Einreichungen freut man sich seitens der Innovationsstiftung, die Fördersumme von ursprünglich 1 Mio. Euro auf über 2 Mio. Euro aufzustocken. Somit können fünf Vorhaben gefördert werden und jetzt durchstarten. Zwischen Herbst 2021 und Sommer 2025 werden sie für Bildungsinnovationen im jeweiligen thematischen Bereich offenstehen, um diese (weiter-)zu entwickeln.
Bildungsminister Heinz Faßmann erklärt: „Die Innovationslabore sind ein wichtiger Bestandteil für die evidenzbasierte Weiterentwicklung von innovativen Lehr- und Lernmethoden und damit vom österreichischen Bildungssystem insgesamt. Für wesentlich halte ich neben der Einbindung von Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern auch die Öffnung der Labore für eine interessierte Öffentlichkeit. Allein durch die Vernetzung entstehen oft neue Innovationen. Ich bin schon jetzt auf die ersten Ergebnisse gespannt.“
Die geförderten Vorhaben ergänzen sich nicht nur thematisch gut, sondern involvieren auch Organisationen in ganz Österreich:
- EIL4MINT (Educational Lab Kärnten): Forschend-entdeckendes Lernen und „Sustainable MINT“
- BiB-Lab (Technische Universität Wien): Wechselwirkung von Bildung und Raum(gestaltung
- INNALP Education Hub (Universität Innsbruck): Nachhaltige Bildung, Digitalisierung und Inklusion
- INTER-DI-KO (Universität Salzburg): Digitalisierung, Kooperation und Interdisziplinarität
- OnLabEdu (Fachhochschule Kärnten): Naturwissenschaftliche Online-Labore
Monitoringbericht:
Bis zum Ende des Förderungszeitraumes der Infrastruktur des Innovationslabors, muss von den Förderungsnehmern jährlich ein Monitoringbericht, nach Vorgaben der Förderungsstelle, gelegt werden. Das Monitoring beginnt mit der Inbetriebnahme der Infrastruktur.
Videopräsentation zur Ausschreibung
Kompakte Informationen zur Ausschreibung erhalten Sie in diesem Kurzvideo "Innovationslabore für Bildung 1. Ausschreibung (YouTube)“.