ENIN – Emissionsfreie Nutzfahrzeuge und Infrastruktur 14. Ausschreibung (Sonderfahrzeuge N2 & N3)

Förderprogramm zur Umstellung von Nutzfahrzeugflotten auf emissionsfreie Antriebe

„Emissionsfreie Nutzfahrzeuge und Infrastruktur“ – kurz ENIN – ist ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI) mit dem Ziel, den Anteil emissionsfreier Nutzfahrzeuge im österreichischen Fahrzeugbestand drastisch zu steigern. Durch eine Umstellung von derzeit fossil betriebenen Nutzfahrzeugen auf emissionsfreie Antriebe, also Elektro-, Oberleitungsnutzfahrzeuge oder Nutzfahrzeuge mit Wasserstoff-Brennstoffzellenantrieb und gleichzeitigem ausschließlichen Einsatz von erneuerbarer Energie sollen die Emissionen drastisch gesenkt werden.

Was wird gefördert?

In der 14. Ausschreibung sind 18. Mio EUR Förderung für Sonderfahrzeuge der Klassen N2 und N3 ausgeschrieben. Gefördert werden Projekte zur Anschaffung von emissionsfreien Nutzfahrzeugen, der Umrüstung zu emissionsfreien Nutzfahrzeugen, sowie mit der Anschaffung bzw. Umrüstung in Zusammenhang stehende Lade- bzw. Wasserstoffbetankungsinfrastruktur. Gefördert werden folgende Gegenstände: 60% der Mehrkosten der Investitionen für die Anschaffung von emissionsfreien Nutzfahrzeugen bzw. der Umrüstung zu emissionsfreien Nutzfahrzeugen.

  • Batterie-elektrische Nutzfahrzeuge
  • Oberleitungsnutzfahrzeuge
  • Nutzfahrzeuge mit Wasserstoff-Brennstoffzellenantrieb

40 % der Netto-Anschaffungskosten für Lade-, Oberleitungs-, und Wasserstoffbetankungsinfrastruktur (nur in unmittelbarem Zusammenhang mit der Anschaffung von emissionsfreien Nutzfahrzeugen) sowie dazugehörige Drittleistungen werden gefördert. Weitere Details entnehmen Sie bitte den FAQs und der Website „Der Weg zur Förderung“ zu diesem Förderprogramm.

Wer wird gefördert?

  • Außerhalb der österreichischen Bundesverwaltung stehende, natürliche oder juristische Personen.
  • Konsortien von außerhalb der österreichischen Bundesverwaltung stehenden natürlichen oder juristischen Personen, bei diesen sollten alle Projektpartner bei Antragstellung bekannt sein. Konsortialänderungen sind im Einzelfall nach Prüfung möglich. Bei Unterzeichnung des Förderungsvertrags muss ein Konsortialvertrag vorhanden sein.
  • Subauftragnehmer können über Rechnungen oder als Drittkosten abgerechnet werden.
  • Unternehmen aus dem Ausland müssen über einen Standort in Österreich verfügen.

Wie hoch ist die Förderung?

Die Ausschreibung verfügt über ein Budget von 18. Mio EUR, gefördert werden 60% der Mehrkosten für emissionsfreie Fahrzeuge bzw. 60% der Umrüstungskosten und 40% der Anschaffungskosten für Lade- bzw. Betankungsinfrastruktur.

Was sind die Einreichkriterien?

Die erforderlichen Angaben für die Einreichung entnehmen Sie dem Ausschreibungsleitfaden.

Wie erfolgt die Einreichung?

Die Einreichung erfolgt über das eCall-System der FFG, in dem der Projektinhalt und die -kosten dargestellt werden.

Wann gibt es eine Entscheidung?

Die Förderentscheidung wird voraussichtlich 3 Monate nach Ausschreibungsende feststehen.

Nutzen Sie zusätzlich die kostenlose Unterstützung des "klimaaktiv mobil - Mobilitätsmanagement für Betriebe" zu Fragen der emissionsfreien Mobilität.

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