Ressourcenwende 2025

Nationale Forschung und Entwicklung im Bereich Kreislaufwirtschaft und Produktionstechnologien

„Kreislaufwirtschaft und Produktionstechnologien“ sind der Schlüssel für die erfolgreiche Umsetzung der Ressourcenwende sowie für die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und der Resilienz österreichischer Unternehmen. Damit das gelingt und den globalen Herausforderungen begegnet werden kann, ist die digitale, grüne und soziale Transformation ("Triple Transition") notwendig. Im Rahmen der Förderung "Ressourcenwende 2025" werden anwendungsorientierte Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten unterstützt, welche diese Themen vorantreiben.

Hinweis: Weiterführende Informationen für die Einreichung von transnationalen kooperativen F&E Projekten finden Sie in den Eureka Guidelines im Downloadbereich, sowie direkt auf der Eureka Website.

Was wird gefördert?

Im Zuge der Ausschreibung gibt es folgende Einreichmöglichkeiten: 

 

Kooperative F&E Projekte in den folgenden Ausschreibungsschwerpunkten:

  • Defossilisierung
  • Verbesserte Werkstoffe
  • Verbesserte Oberflächen und Grenzflächen
  • Substitution kritischer Rohstoffe
  • Konversionsprozesse in der biobasierten Industrie
  • Additive Fertigung
  • Sortierung & Recycling
  • KI für die grüne Transformation der Industrie
  • Datennutzung zur Verlängerung der Lebensdauer von Produkten, Anlagen und Produktionsinfrastruktur
  • Datenräume im Produktionsbereich – Industrie 4.0 und Manufacturing-X

Die Einreichfrist für kooperative F&E Projekte ist der 18. September 2025, 12:00 Uhr.

 

Leitprojekte in folgendem Ausschreibungsschwerpunkt:

  • Innovative Systemische Transformation

Die Einreichfrist für Leitprojekte ist der 27. November 2025, 12:00 Uhr

 

Transnationale kooperative F&E Projekte im Rahmen des Eureka Circular Value Creation Calls in den folgenden Ausschreibungsschwerpunkten:

  • Systemic aspects and questions of cicular value creation
  • Enabling technologies and methods for circularity

  Die Einreichfrist für transnationale kooperative F&E Projekte ist der 18. September 2025, 12:00 Uhr.

 

Zusätzlich werden je eine F&E Dienstleistung zu diesen Themen finanziert: 

  • Space4CircularEconomy – Satellitenanwendungen für die Kreislaufwirtschaft und Produktionstechnologien 
  • Erhöhung des Rezyklatanteils in der österreichischen Fahrzeug- und Komponentenproduktion

Die Einreichfrist für F&E Dienstleistungen ist der 18. September 2025, 12:00 Uhr.

Wer wird gefördert?

Kooperative F&E Projekte: Förderbar sind Unternehmen jeder Rechtsform, Einrichtungen für Forschung und Wissensverbreitung sowie sonstige nicht-wirtschaftliche Einrichtungen.

 

Leitprojekte: Förderbar sind Unternehmen jeder Rechtsform, Einrichtungen für Forschung und Wissensverbreitung, Sonstige nicht-wirtschaftliche Einrichtungen.

 

Transnationale kooperative F&E Projekte: Förderbar sind Unternehmen jeder Rechtsform, Einrichtungen für Forschung und Wissensverbreitung, Sonstige nicht-wirtschaftliche Einrichtungen.

 

F&E Dienstleistungen: Finanzierbar sind außerhalb der Bundesverwaltung stehende natürliche und juristische Personen, Personengesellschaften oder Einzelunternehmer:innen aus dem In- und Ausland.

Wie hoch ist die Förderung?

Kooperative F&E Projekte: Pro Vorhaben ist eine Förderung von mindestens 100.000 EUR bis maximal 1,5 Mio. EUR möglich.  Die Förderquote ist abhängig vom Organisationstyp der einzelnen Partner (KMU, MU, GU, Forschungseinrichtung, …) sowie von der Forschungskategorie und beträgt maximal 85 %. Genauere Informationen finden Sie im Instrumentenleitfaden.

 

Leitprojekte: Pro Vorhaben ist eine Förderung von mindestens 2 Mio. EURO bis maximal 5 Mio. EURO möglich. Die Förderquote ist abhängig vom Organisationstyp der einzelnen Partner (KMU, MU, GU, Forschungseinrichtung, …) sowie von der Forschungskategorie und beträgt maximal 85 %. Genauere Informationen finden Sie im Instrumentenleitfaden.

 

Transnationale kooperative F&E Projekte: Pro Vorhaben ist eine Förderung von mindestens 100.000 EUR bis maximal 400.000 EUR möglich.  Die Förderquote ist abhängig vom Organisationstyp der einzelnen Partner (KMU, MU, GU, Forschungseinrichtung, …) sowie von der Forschungskategorie und beträgt maximal 85 %. Genauere Informationen finden Sie im Instrumentenleitfaden.

 

F&E Dienstleistungen: Die Finanzierungsquote beträgt 100%. 

Die maximale Finanzierungssumme ist vom Projekt abhängig. Genauere Informationen finden Sie im Instrumentenleitfaden.

Was sind die Einreichkriterien?

Kooperative F&E Projekte: Einreichberechtigt sind – abweichend vom Instrumentenleitfaden - Konsortien, bestehend aus mindestens drei Partnern, wobei zumindest zwei österreichische Unternehmen am Projektvorhaben beteiligt sein müssen. Im Konsortium muss zudem entweder ein KMU, eine Forschungseinrichtung oder eine Organisation aus einem weiteren EU-Mitgliedstaat oder einer Vertragspartei des EWR-Abkommens vertreten sein. 

 

Leitprojekte: Einreichberechtigt sind Konsortien aus mindestens drei Partnern, wobei zumindest zwei österreichische Unternehmen (davon ein KMU) und eine Forschungseinrichtung am Projektvorhaben beteiligt sein müssen.

 

Transnationale kooperative F&E Projekte: Mindestanforderung ist die Teilnahme eines österreichischen Unternehmens sowie die Einreichung eines nationalen Antrags zusätzlich zum internationalen Antrag.

 

F&E Dienstleistungen: Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen aus dem Inland und Ausland, die gemäß den Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe zur Erbringung der ausgeschriebenen Leistungen befugt sind.

 

Nähere Informationen zu den Einreichkriterien finden sie im Ausschreibungsleitfaden und dem jeweiligen Instrumentenleitfaden.

Wie erfolgt die Einreichung?

Die Einreichung erfolgt über das eCall-System der FFG, in dem der Projektinhalt und die Kosten dargestellt werden.
Die Einreichung für transnationale kooperative F&E Projekte erfolgt zusätzlich über diese Website.
 

Wann gibt es eine Entscheidung?

Mit einer Förderentscheidung ist voraussichtlich im Dezember 2025 zu rechnen.
Abweichend davon ist für Leitprojekte mit einer Förderentscheidung voraussichtlich im März 2026 zu rechnen.
Die finale Förderentscheidung für transnationale Projekte im Rahmen von Eureka Circular Value Creation findet voraussichtlich im Februar 2026 statt.
 

STÖGERER Johannes

Johannes STÖGERER

Themenschwerpunkt
Additive Fertigung, Transnationale kooperative F&E Projekte, F&E Dienstleistungen
+43 577 55-5086 E-Mail senden
BÜRGERMEISTER-MÄHR Maria

Maria BÜRGERMEISTER-MÄHR

Themenschwerpunkt
Defossilierung, Substitution kritischer Rohstoffe, Konversionsprozesse in der biobasierten Industrie, Sortierung & Recycling
+43 577 55-5040 E-Mail senden
LEUTGEB Lukas

Lukas LEUTGEB

Themenschwerpunkt
Verbesserte Werkstoffe, Verbesserte Oberflächen und Grenzflächen
+43 577 55-5088 E-Mail senden
MORGENBESSER Maximilian

Maximilian MORGENBESSER

Themenschwerpunkt
KI für die grüne Transformation der Industrie, Datennutzung zur Verlängerung der Lebensdauer von Produkten, Anlagen und Produktionsinfrastruktur, Datenräume im Produktionsbereich-Industrie 4.0 und Manufacturing-X
+43 577 55-5084 E-Mail senden

Karolina SCHWENDTNER

Themenschwerpunkt
Leitprojekte
+43 577 55-5085 E-Mail senden

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Über die FFG

Die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) ist die nationale Förderinstitution für die unternehmensnahe Forschung und Entwicklung in Österreich. Förderungen der FFG tragen maßgeblich dazu bei, neues Wissen zu generieren, neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln und damit am Weltmarkt wettbewerbsfähiger zu sein.
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