Patent.Scheck 2026

Der direkte Weg zur Patentanmeldung

Der Patent.Scheck hilft Klein- und Mittelunternehmen (KMU) und Unternehmen in Gründung (Startups), rasch und mit professioneller Unterstützung abzuklären, ob ihre Innovationsidee patentierbar ist. Im Anschluss fördert er eine (inter)nationale Patentanmeldung, ebenso wie das Monitoring von Patentanmeldungen im Bereich der Innovationsidee. Das Förderungsangebot ist offen für alle Technologien und Forschungsthemen.
Aufgrund einer Systemumstellung kommt es bei Einreichungen im Zeitraum Mitte Juni bis Mitte Juli zu einer längeren Bearbeitungsdauer der Anträge. Beachten Sie dies bitte bei der Einreichung.

Was wird gefördert?

Mit dem Patent.Scheck besteht einmal pro Jahr und Forschungsidee die Möglichkeit, mit einem nationalen Patentamt die Patentierbarkeit (verpflichtende Phase 1) abzuklären. Mit der Förderung können zusätzlich Leistungen wie zu Patentanmeldung und Patentmonitoring (optionale Phase 2) bezahlt werden.

Lesen Sie vor der Einreichung die Förderkriterien, die im Instrumentenleitfaden in Kapitel 3.4 und 3.6 beschrieben werden und werfen Sie eine Blick in die FAQs zum Patent.Scheck.

Wer wird gefördert?

Österreichische Klein- und Mittelunternehmen, Startups sowie Einzelpersonen, die für das Vorhaben eine konkrete wirtschaftliche Verwertungsabsicht nachweisen können (zB Unternehmen in Gründung, Betreuung über Gründerzentrum oder vergleichbare Einrichtungen, AplusB-Zentren). Die wirtschaftliche Tätigkeit muss im Vordergrund stehen.

Hier können Sie dem neuen Selbsttest prüfen, ob eine Einreichung beim Patent.Scheck für Sie sinnvoll ist. Wenn Sie wirklich sicher sind, dass Ihr Vorhaben förderbar ist, können Sie auch direkt zum eCall gehen.

Unternehmen in Schwierigkeiten im Sinne der Allgemeine Gruppenfreistellungsverordnung (AGVO) sind von einer Förderung ausgeschlossen. Informationen zur Einstufung finden Sie hier.

Wie hoch ist die Förderung?

Die Gesamtkosten können sich auf bis zu maximal 12.500 EUR belaufen. Bei der Patent.Scheck-Förderung übernimmt die FFG max. 10.000 EUR (das sind 80 % der anerkennbaren Kosten).

  1. Nach der Bewilligung des Patent.Schecks haben Sie ein Jahr Zeit, um interaktiv mit einem nationalen, recherchierenden Patentamt aus Europa die Patentierbarkeit abzuklären (verpflichtende Phase 1).
  2. Sollte eine Patentierbarkeit vom Patentamt empfohlen werden, so fördert der Patent.Scheck weitere zusätzliche Leistungen für Patentanmeldung und Patentmonitoring (optionale Phase 2).
  3. Die Ratenauszahlung erfolgt nach den beschriebenen Phasen 1, 2 (Zwischenrate in der Höhe von max. 80 % der Phase 1-Kosten und Endrate von max. 80 % der Phase 2-Kosten).  

Was sind die Einreichkriterien?

Ausschreibungsspezifische Einreichkriterien sind im Instrumentenleitfaden zusammengefasst. 

Hinweis: Eine europäische Patentanmeldung ist von der Patent.Scheck-Förderung ausgeschlossen. Eine klare Abgrenzung von Projektidee und -inhalt zu anderen F&E-Projekten des Unternehmens muss erkennbar sein (Prüfung auf Mehrfachförderung).

Wie erfolgt die Einreichung?

Anträge können jederzeit eingereicht werden.

Die Einreichung erfolgt ganz einfach über das eCall-System der FFG.

Nutzen Sie unser eCall-Tutorial

Wann gibt es eine Entscheidung?

  • Sie reichen im eCall-System der FFG eine kurze Beschreibung der konkreten Innovationsidee sowie die geplante wirtschaftliche Verwertung ein.
  • Die FFG checkt die Formalkriterien und stellt innerhalb von 2 bis 3 Wochen einen Fördervertrag aus.
  • Bei positiver Prüfung erhalten Sie die Förderungszusage als eCall-Nachricht (das ersetzt den Förderungsvertrag).
  • Jetzt kann die Recherche mit dem Patentamt starten!

Eine ausführliche Beschreibung zur Förderungsabwicklung steht Ihnen in den FAQs zum Patent.Scheck je Phase zur Verfügung.

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Über die FFG

Die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) ist die nationale Förderinstitution für die unternehmensnahe Forschung und Entwicklung in Österreich. Förderungen der FFG tragen maßgeblich dazu bei, neues Wissen zu generieren, neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln und damit am Weltmarkt wettbewerbsfähiger zu sein.
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