Digital Mobility: 48 Mio. Euro für die Entwicklung des digitalen Fahrzeuges

COMET Kompetenzzentrum Virtual Vehicle geht in die nächste Periode

Das Grazer Forschungszentrum VIRTUAL VEHICLE bündelt seine langjährige Expertise sowie sein starkes internationales Netzwerk ab 2018, um Lösungen für digitale Mobilität der Zukunft zu entwickeln. Im 48 Mio. EUR schweren COMET-Forschungsprogramm „K2 Digital Mobility“ steht die digitale Transformation von Fahrzeugen im Fokus.

Die Palette an Forschungsfeldern reicht von selbstfahrenden Fahrzeugen über Sicherheit, Funktionen- und Daten-Nutzung bis hin zu innovativen Prototypen-Tests und wegweisenden Mobilitäts-Konzepten. Bei der heutigen Pressekonferenz in Graz wurde das neue Forschungsprogramm des VIRTUAL VEHICLE präsentiert.

im Bild: Klaus Pseiner (GF FFG), Jost Bernasch (GF Virtual Vehicle), Barbara Eibinger-Miedl (Landesrätin f. Wirtschaft und Forschung, Steiermark), Helmut List (AVL), Harald Kainz (Rektor TU Graz), Hermann Steffan (Wiss. Leiter Virtual Vehicle).

 

Das vom VIRTUAL VEHICLE beantragte Forschungsprogramm "K2 Digital Mobility“ ist auf zwei Perioden mit einer Laufzeit von insgesamt 8 Jahren und einem Forschungsvolumen von rund 100 Millionen Euro angelegt. Die erste Förderperiode wurde nun für die ersten vier Jahre inhaltlich genehmigt und wird am 1. Jänner 2018 starten. Das Projektvolumen, das durch Fördermittel von Bund und Land sowie Investitionen der internationalen Forschungspartner zur Verfügung steht, beträgt 48 Mio. Euro über eine Laufzeit von vorerst vier Jahren. Das Forschungsprogram fokussiert auf die Themen Disruptive Digitalisierung, Mensch-zentrierte Technologie und Kontext-bezogene Fahrzeugentwicklung.

„COMET K2 Exzellenzzentren wie das VIRTUAL VEHICLE sind ein Erfolgsmodell für 'Forschung Made in Austria' und ermöglichen risikoreiche Forschungsvorhaben in enger Zusammenarbeit mit Hochschulen, Forschungszentren und Unternehmen.“, so Klaus Pseiner, Geschäftsführer der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG), bei der heutigen Pressekonferenz in Graz.

Jost Bernasch, Geschäftsführer des VIRTUAL VEHICLE, ergänzte: „Unsere ehrgeizige Vision von einer digitalen Mobilität der Zukunft wurde von den begutachtenden Experten sowohl inhaltlich als auch finanziell in vollem Umfang genehmigt. Diesen Auftrag nehmen wir mit viel Respekt und großer Freude an und brennen darauf, die Digitale Transformation in der Mobilität in den kommenden Jahren weiter mitzugestalten.“

Ein stabiles Fundament durch eine erfolgreiche Vergangenheit

Die „Saat“ aus den rund 22 Mio. EUR Förderung des Bundes und den 11 Mio. EUR an Förderung vom Land Steiermark, die in der 2. Forschungsperiode (2013-2017) an VIRTUAL VEHICLE geflossen sind, ist sehr fruchtbar aufgegangen. Mehr als 33 Mio. EUR an F&E-Mitteln von Industriepartnern hat das VIRTUAL VEHICLE erfolgreich akquiriert. Zusätzlich konnten über 20 Mio. EUR an EU-Fördergeldern eingeworben werden. Damit wurde in Summe mit weiteren Aktivitäten eine Betriebsleistung von 105 Mio. EUR erzielt (2013-2017). All das gibt dem Forschungszentrum ein stabiles Fundament, um auch Success Stories wie die erfolgreiche Beteiligung an dem Joint Undertaking Shift2Rail zu realisieren.

Rückfragenhinweis:

Virtual Vehicle
Wolfgang Wachmann, Marketing & Communications
Tel. 0316 873 9005
wolfgang.wachmann@v2c2.at

Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG
Mag. (FH) Gerlinde Tuscher, Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: +43 5 7755 6010
gerlinde.tuscher@ffg.at