Europäischer Forschungsrat ist exzellenter Partner für Forscherinnen und Forscher in Österreich

FFG-Geschäftsführerin Egerth empfing ERC-Präsidenten Jean-Pierre Bourguignon und Giulio Superti-Furga, Mitglied des ERC-Scientific Council – umfassendes Beratungs- und Informationsangebot der FFG

Exzellenter Austausch: FFG-Geschäftsführerin Henrietta Egerth mit ERC-Präsident Jean-Pierre Bourguignon (r.) und Giulio Superti-Furga, Mitglied des ERC-Scientific Council und als CeMM-Direktor ein "Forschungsnachbar" der FFG.

 

"Der Europäische Forschungsrat ist ein exzellenter Partner für Forscherinnen und Forscher in Österreich", betonte Henrietta Egerth, Geschäftsführerin der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG, anlässlich des Besuchs von Jean-Pierre Bourguignon. Der Präsident des Europäischen Forschungsrates (European Research Council, ERC) war gemeinsam mit Giulio Superti-Furga, Mitglied des ERC-Scientific Council und als CeMM-Direktor ein "Forschungsnachbar" der FFG, zu einem Austausch zu Gast in den Räumlichkeiten der FFG. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die künftige Gestaltung des ERC im nächsten EU-Forschungsrahmenprogramm "Horizon Europe", das 2021 "Horizon 2020" ablösen und wesentlich während der österreichischen EU-Ratspräsidentschaft in der zweiten Jahreshälfte 2018 verhandelt wird. Weitere Themen waren die bisherige ERC-Performance Österreichs sowie das umfassende Beratungs- und Informationsangebot der FFG, die als Nationale Kontaktstelle für den ERC fungiert.

 

Der ERC ist eine europäische wie österreichische Erfolgsgeschichte: Mit Ende September (Datenstand 30. September 2017) hatten Forscherinnen und Forscher an österreichischen Einrichtungen seit Beginn des Programms rund 150 Millionen Euro und 89 Grants eingeworben. Noch nicht eingerechnet sind jene Grants, die bspw. vergangene Woche bekannt wurden: Sieben in Österreich tätige Forscher waren in der letzten Antragsrunde zu den Advanced Grants erfolgreich. Wo alle Gesprächspartner noch Luft nach oben sahen, ist der Bereich der „Proof of Concept“-Grants. Er fördert WissenschafterInnen, die bereits einen ERC-Grant eingeworben haben und eine aus dem ERC-Projekt entstandene Idee hinsichtlich ihres Potentials für vermarktbare Innovationen testen wollen. "Hier müssen wir uns geeignete Maßnahmen überlegen, um den ‚Proof of Concept‘-Grant bekannter zu machen, denn er ist eine attraktive Möglichkeit für Forscherinnen und Forscher, um zum Beispiel Unternehmen zu überzeugen, in ihre Technologie zu investieren", so Egerth.

 

Die FFG bietet als Nationale Kontaktstelle (National Contact Point, NCP) für den ERC ein umfangreiches Informations- und Unterstützungsangebot, das von persönlichen Beratungen und AntragsstellerInnen-Trainings der FFG-Akademie über Online-Webinare bis hin zu "ERC Proposal Reading Days" und Proposal-Checks reicht.

 

Das nächste AntragstellerInnen-Training  der FFG für den Advanced Grant Call findet am 22. Mai 2018 statt.

 

Die nächsten ERC Interview-Trainings der FFG für den  Starting Grant Call 2018 sind am 15., 16. und 24. Mai 2018. Alle Infos unter https://www.ffg.at/europa/veranstaltungen/ffg-akademie_2018-05-15